Bodenschutzpreis für Hilden

Urkunde und 3.000 Euro für GkA Grundstücksgesellschaft Hilden mbH und Stadt

 

Aufsichtsratsvorsitzender   Rainer Schlottmann (2.v.l.) und die beiden   Geschäftsführer   Christian Schwenger (3.v.l.)  und Kai Kröger (4.v.l.) nehmen für die  GkA Grundstücksgesellschaft Hilden mbH  den Sonderpreis entgegen

2018 wurde der „Bodenschutzpreis Nordrhein-Westfalen“ zum vierten Mal ausgelobt. Er geht in diesem Jahr an zwei herausragende Flächenrecycling-Projekte in Hilden und Herten. Die feierliche Preisverleihung fand am Montag, dem 12.11.2018, in Hattingen statt. Gesucht wurden erfolgreiche Ansätze, wie brachliegende Flächen den Menschen vor Ort wieder zugänglich, wirtschaftlich nutzbar und damit erlebbar gemacht werden können. Eine zehnköpfige Jury wählte aus insgesamt sieben eingereichten Projekten aus:

 Preisträger ist das Projekt „Schlägel & Eisen 3/4/7“ in Herten-Langenbochum. Auf der ehemaligen Schachtanlage sind neue Gewerbeflächen für die regionale Wirtschaft, ein Stadtteilpark, durchgängige Fuß- und Radwegeverbindungen und die „Allee des Wandels“ entstanden.

 Einen Sonderpreis vergab die Jury für das „Gewerbeband Bahnhofsallee“ in Hilden. Ihre Begründung: Das Gewerbeband zeigt die vorbildliche Reaktivierung eines ehemaligen Bahngeländes. Mit dem Projekt sind neue Gewerbeflächen mit Arbeitsplätzen für die Kommune geschaffen worden. Hierzu sind Bodensanierungsmaßnahmen durchgeführt und die Erschließungsstraße ausgebaut worden. Die Bürgerschaft wurde frühzeitig beteiligt. Highlight war die Eröffnung des meisterschaftsfähigen Kletterzentrums „Bergstation“ Anfang 2017.

 Der Bodenschutzpreis wurde vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) sowie dem AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung im Rahmen der NRW-Allianz für die Fläche ausgeschrieben: Er soll das Flächenrecycling sowie das öffentliche Bewusstsein für den Schutz des Bodens stärken.