GkA schließt Arbeiten am Gewerbeband Bahnhofsallee ab

Bergstation feiert ihre Fertigstellung mit Sommerfest

 

Die freien Flächen in Hilden sind knapp. Neben Wohnraum braucht es auch Platz für Gewerbe, Handwerk und Dienstleistung. Deshalb hat die städtische GkA Grundstücksgesellschaft Hilden mbH 2004 das ehemalige Güterbahnhofgelände gekauft. In den Folgejahren hat die GkA das neue „Gewerbeband Bahnhofsallee“ erschlossen, Altlasten saniert und die Grundstücke sukzessive verkauft. 2018 gab es dafür den Bodenschutzpreis NRW. Die letzten Hausanschlüsse sind Anfang 2019 verlegt worden. Im April konnte die GkA in Abstimmung mit dem städtischen Tiefbau- und Grünflächenamt die finale Asphaltdeckschicht aufbringen und die Bürgersteige anlegen. Damit ist das Gewerbeband jetzt vollständig ausgebaut.

 Auf den 14.070 m² haben sich 18 kleine und mittlere Unternehmen niedergelassen. Mindestens 120 Arbeitsplätze in den Bereichen Verband, Großhandel, Produktion und Handwerk sind so in Hilden entstanden. Beispielsweise ist der KFZ-Verband von Düsseldorf nach Hilden in einen dreigeschossigen Büro-Neubau gezogen. Ein Grund: die hervorragende Bahn-Anbindung. „Ein absolutes Highlight ist die Bergstation am Ende der Bahnhofsallee“, schwärmt GkA-Geschäftsführer Christian Schwenger. Das Kletter- und Boulder-Zentrum hat 2017 eröffnet, war bereits Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Klettern und wurde 2018 vom Unternehmerkreis Mettmann zum „Start-up des Jahres“ gewählt.

 Fast zeitgleich mit den letzten Straßenarbeiten hat auch die Bergstation ihren Außenbereich inklusive Kletterwand fertig gestellt. „Das feiern wir am 31. August mit einem großen Sommerfest“, kündigt Justin Bohn, einer der zwei Geschäftsführer, an. An dem ersten Samstag nach den Sommerferien findet in der Kletterhalle die Westdeutsche Meisterschaft Speed statt. Außerdem sind Angebote für Kinder wie eine Hüpfburg und Kinderschminken geplant. Die Gäste können an einem Boulder-Wettkampf teilnehmen und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Eine gute Gelegenheit, um sich auch gleich das fertige Gewerbeband anzuschauen“, findet Christian Schwenger.