Matthias-Brock-Stiftung baut neue Gewerbehallen in Hilden

 

v.l.  Thomas Scheplitz, Kai Kröger, Christiane Heller, Wolf-Eckkehart Uckermann, Martin Lindemann, Ute Goldau und Guido Trapp

Existenzgründer, Handwerksbetriebe, mittelständische und Großunternehmen, die in Hilden eine Immobilie suchen, finden bei der städtischen Wirtschaftsförderung Hilfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten einen Überblick über verfügbare Büroflächen, Showrooms, Hallen unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Sie suchen nach passenden Objekten, stellen Kontakt zu Eigentümern her und vermitteln bei Genehmigungsfragen. Ganz neu im Portfolio ist der Gewerbepark der Matthias-Brock-Stiftung.

 Dort wo Zimmerermeister Matthias Brock einst seinen Handwerksbetrieb gründete und groß machte, baut jetzt seine Stiftung . Bis zu 16 Hallen entstehen auf dem Gelände in der Verbindungsstraße 19 in Hilden, fünf davon sollen bereits Ende 2018 bezugsfertig sein. „Der Park ergänzt das bestehende Angebot in Hilden hervorragend“, findet Wirtschaftsförderer Kai Kröger. „In Hilden stehen nur wenige Flächen zum Verkauf, die für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet sind. Damit sich trotzdem Firmen ansiedeln, braucht es als Alternative möglichst viele verschiedene Mietobjekte.“

 Die Matthias-Brock-Stiftung baut in zwei Abschnitten. Im ersten Schritt errichtet sie fünf Einheiten, die zwischen 380 und 495 m² groß sind und miteinander verbunden werden können. Auf zwei Ebenen verfügt jede von ihnen über eine Halle, Büro- und Lagermöglichkeiten, Sanitäranlagen sowie einen Pausenraum. „Die Grundausstattung ist da. Die Details können wir flexibel den Wünschen der Mieterinnen und Mieter anpassen“, erläutert Guido Trapp. Dem verantwortlichen Architekten war es wichtig, dass „alle Räume offen und hell gestaltet sind.“ Im gleichen Stil sollen 2019/20 elf Gewerbeeinheiten zwischen 150 und 200 m² folgen.

 „Damit bietet der Gewerbepark alles, was Betriebe suchen, von der Ausstattung über die gute Infrastruktur bis hin zur Verkehrsanbindung“, freut sich Stiftungsvorstand Martin Lindemann. Lindemann war lange Zeit Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mettmann und weiß: „Wer einen neuen Standort für sein Unternehmen sucht, muss sich selbst ein Bild vor Ort machen.“ Deshalb können Interessierte ab sofort einen Besichtigungstermin vereinbaren. Ansprechpartnerin bei der Matthias-Brock-Stiftung ist Ute Goldau: 02103 336464, matthias-brock-stiftung@t-online.de. Bei der Stadtverwaltung Hilden ist Mietflächenmanagerin Christiane Heller zuständig: christiane.heller@hilden.de, 02103 72-385.

 Die Gewinne, die die Matthias-Brock-Stiftung durch die Mieteinnahmen erwirtschaftet, kommen der öffentlichen Gesundheitspflege und der Altenhilfe zugute. Wolf-Eckkehart Uckermann, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, erklärt: „Matthias Brock hat Zeit seines Lebens großes Verantwortungsbewusstsein für seine Mitmenschen und das Gemeinwesen bewiesen. Nach dem allzu frühen Tod seines Sohnes Volker im Jahr 2000 hat er den Entschluss gefasst, eine Stiftung zu errichten.“ Sein Wunsch sei es gewesen, die Arbeit Hildener Einrichtungen wirksam und dauerhaft zu fördern. Das sind im Besonderen das St. Josefs Krankenhaus, das Seniorenzentrum „Stadt Hilden“ und das Dorotheenviertel Hilden der Graf Recke Stiftung.