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Sehr geehrte Abonnentinnen und Abonnenten,


wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2016.

Im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

01.01.2016

Neujahrskonzert "4 Harfen für 16"


Reformationskirche, Alter Markt
16:00 bis 18:00 Uhr
13,50 Euro
Zum Neujahrskonzert 2016 in Reformationskirche lädt das Kulturamt Hilden ein. 
Vier hochkarätige Musikerinnen werden mit das Programm mit dem hintergründigen Titel „4 Harfen für 16“ darbieten. Nomen est Omen werden die vier Harfenistinnen auf das neue Jahr 2016 einstimmen. Fabiana Trani, Simone Seiler, Francesca Cavallo und Sophie Schwödiauer werden Werke von Arcangelo Corelli, Jean Michel Damase, Claude Debussy, E. Moor, P. und R. Ortiz präsentieren.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale Hilden in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, sowie eine halbe Stunde vor Konzertbeginn an der Tageskasse erhältlich.

Die Eintrittskarten sind im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.

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04.01.2016

Ausstellung "Abstrakte Ansichten 3"


Standesamt Hilden, Am Rathaus 1
8:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Roland Hampl, Jahrgang 1958, entdeckte seine Neigung zur Kunst bereits in den 1970-er Jahren. Er arbeitete sich autodidaktisch in verschiedene Techniken ein. Am Anfang experiementierte er mit Bleistiften, in den 1980-er Jahren arbeitet er mit Faserstiften und entwickelte so seinen Stil zum Abstrakten. 2009 wechselte er zu kräftigen Acrylfarben auf Leinwand. Dieser Technik hält er bis heute die Treue! Daraus entwickelte er seine „Popart“ und definiert seine Abstrakte Kunst neu.


Die Arbeiten von Hampl sind bis einschließlich Dienstag, 29. März 2016, im Standesamt Hilden zu sehen

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Kinder mit Vätern

09.01.2016

"Papa-Zeit" in der Stadtbücherei - „Ihr Wintervögel - Willkommen am Futter-Silo“


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
10:30 bis 24:00 Uhr
Eintritt frei - Verbindliche Anmeldung an der Information in der ersten Etage ab Samstag, 19. Dezember oder telefonisch unter 02103/72-301. 
Bei der „Papa-Zeit“ am 9. Januar basteln Kinder von vier bis acht Jahren unter Anleitung von Referent Christian Meyn-Schwarze mit ihren Papas ab 10.30 Uhr aus leeren Tetrapack-Verpackungen und Plastikflaschen sogenannte "Futter-Silos" in der Stadtbücherei. Die „Futter-Silos“ werden mit Vogelfutter gefüllt und dann den Familien mit einigen Informationen über das Füttern im Winter mitgegeben. Vorgelesen wird passenderweise aus „Rotschwänzchen, was machst du hier im Schnee?“ 
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13.01.2016

Der Vorname


Stadthalle, Fritz-Gressard-Platz 1
20:00 bis 22:00 Uhr
Die erste Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe B in 2016 ist die Komödie "Der Vorname". Am Mittwoch, 13. Januar, wird das Bühnenstück in der Hildener Stadthalle zu sehen sein.

„Der Vorname“ hinter dem nichtssagenden Titel verbringt sich eine Boulevard-Komödie vom Feinsten. Die perfekt pointierten Wortgefechte im gutsituieren Bildungsbürger-Milieu machen das Erfolgsstück des französischen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre Patellière aus. 2011 wurde es für den Prix Molière, die höchste literarische Auszeichnung Frankreichs, nominiert.

Zum Inhalt: Es sollte gemütlicher Abend mit marokkanischem Essen werden. Der Literaturprofessor Pierre und seine Frau Elisabeth haben in ihre stilvoll eingerichtete Wohnung einladen. Zu Gast sind Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Partnerin Anna, sowie der beste Freund Claude. Als Vincent in geselliger Runde den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes „Adolphe“ nennt, beginnen die effektvoll gespielten Charaktere mit hochtourigen, schlagfertigen Dialogen, die so manche Lebenslüge und charmantes Geheimnis an den Tag bringen. Kurzweilige Unterhaltung mit philosophischer Gewitztheit und funkelndem Witz.

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14.01.2016

Fischotter in der Kunst – Jäger und Gejagter


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Der feine, dichte Pelz des Fischotters wurde einst von der Damenwelt gerühmt, in Zeiten politisch korrekter Einstellung zum Tier spielt diese Mode keine große Rolle mehr, und als Kernthema der Kunst gilt der amphibische Jäger auch nicht. Sieht man jedoch genauer hin, finden sich erstaunlich viele und vielfältige Darstellungen eines Tieres, dessen kulturhistorische Bedeutung unterschätzt wird. Die Hochzeit des Otters lag sicher im späten Mittelalter, und darum wundert es nicht, dass sich der Blick auf dieses Tier im Laufe der Jahrhunderte stark gewandelt hat, und mit ihm auch das Bild der Marderart in der Kunst. Sandra Abend lädt die Besucher zu einer kultur- und kunstgeschichtlichen Reise auf den Spuren der Fischotter ein. Sie zeigt, wie das Raubtier mit dem Bischof Cuthbert von Lindisfarne in Szene gesetzt wird, welche Erwähnung der Otter in den bedeutendsten Jagdbüchern des Mittelalters findet und warum man Otter auch in der Fastenzeit verspeisen durfte. Wie man im 19. Jahrhundert auf Otterjagd ging, belegen dramatische Jagdbilder, auf denen das wehrhafte Tier mit gefletschten Zähnen im Kampf mit Hunden dargestellt wird. Inzwischen ist der Otter von den Speisekarten verschwunden und er hat ein friedlicheres Leben. Heute liegt der Fokus eher auf der Anmut und Beweglichkeit des Tieres, besonders im Wasser. So wird der Otter oft als Brunnenskulptur und als freistehende Plastik verewigt.
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15.01.2016

Ausstellungseröffnung "Bitter heutig"


Städtische Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
18:30 bis 20:00 Uhr
Eintritt frei
„Bitter heutig“ so der Titel der Ausstellung des Hildener Künstlers Willy L. Bitter. Am Freitag, 15. Januar, um 18.30 Uhr wird die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings die Ausstellung eröffnet. Die musikalische Untermalung zur Vernissage liefert eine Flötengruppe der Hildener Musikschule.
Bitter präsentiert Bilder und Objekte die er für diese Ausstellung geschaffen hat. Es werden aber auch ältere Arbeiten und „Kleinkram“ aus seinem Atelier gezeigt, weil, so Bitter „die Dinge um mich herum mir Kraftfeld für meine Arbeit sind“.

Der Künstler Bitter wünscht sich mit seinen Werken die Besucher in ihrer Kunstseele zu treffen.

An jedem Samstag ist der Künstler von 12 Uhr bis 14 Uhr zum Plaudern anwesend.

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Ausstellung noch bis 6. März zu sehen

„Der Otter ist ein listig und boßhafftig Thier“ 


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a

3,00 Euro

Das Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert eine Ausstellung über das faszinierende Leben der Fischotter. Weltweit leben dreizehn verschiedene Otterarten am und im Wasser. Auf allen Kontinenten - außer in Australien und in der Antarktis - besiedeln sie die Ufer von Flüssen, Bächen sowie Seen und finden sogar Lebensraum in überfluteten Reisfeldern und im Meer. Der Europäische Otter war früher in unserer näheren Umgebung heimisch, bevor der Mensch durch Flussregulierungen, Baumaßnahmen, Gewässerbelastung und übermäßige Bejagung ihm den Lebensraum nahm. Die gute Nachricht: Im nördlichen Nordrhein-Westfalen haben die ersten Fischotter, vom Norden kommend, begünstigt durch Renaturierungen und Schutzmaßnahmen, wieder Fuß gefasst.

Ein Vertreter der Wassermarder jedoch hält seit fast zehn Jahren in Hilden, Düsseldorf - ja sogar durch Medienpräsenz in ganz Europa - die Fahne für die Fischotter hoch und wirbt für deren Schutz: „Nemo“, der zahme Kurzkrallenotter aus dem Aquazoo der Landeshauptstadt ist bekannt wie „ein bunter Hund“ und gibt immer wieder Anlass, über sich und seine Verwandtschaft zu informieren. Staunend hören Menschen aller Altersgruppen, dass die Otter das dichteste Haarkleid im Tierreich haben, dass der Riesenotter in Südamerika mehr als zwei Meter groß werden kann und dass der pazifische Seeotter bis 100 Meter tief taucht und sogar Werkzeug bei der Nahrungsbeschaffung benutzt.

Verschiedene Otterarten werden als Präparate gezeigt, historische Abbildungen machen erfahrbar, wie verwegen die ersten Vorstellungen der exotischen Arten waren und viele Modelle informieren über Anatomie und Verhalten der Lutrinae, wie der Zoologe diese Gruppe der Marderartigen nennt. Darüber hinaus gibt es Kulturgeschichtliches und Kurioses aus aller Welt über die Otter zu berichten. So kann über „ottrige“ Kinderbücher, Plüschtiere, Kleidung, Schmuck und Geschirr gestaunt werden, aber auch Briefmarken und Münzen, Lebensmittel und Koch- sowie Medizinrezepte werden in Zusammenhang gebracht. Und natürlich haben sich viele Menschen bereits dem pelzigen Marder künstlerisch genähert, sei es in der Literatur sowie der Malerei oder Bildhauerei.
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden