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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

07.05.2016

Benefizkonzert

zugunsten der Integrationsarbeit für Flüchtlinge in Hilden

Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
18:00 bis 20:00 Uhr
Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro (ohne Ermäßigung) sind ausschließlch eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Frank Lorenz, Marco Liechti (beide Schlagzeug), Nina Hildebrand, Martin Falke (beide Klavier) und Milos Dosaj (Fagott) werden in den unterschiedlichsten Kombinationen Werke vortragen, die alle dem 20. und 21. Jahrhundert entspringen und Originalkompositionen für diese außergewöhnlichen Besetzungen sind. So findet sich beispielsweise das Stück „TRaInspOrt“ von Theodor Burkali für die Trio-Besetzung Fagott und zwei Schlagzeuge, welches die Geschichte eines Zugreisenden erzählt, der verzweifelt versucht, einen Platz im Zug zu finden. Zu hören sein wird auch die bekannte Version der „Paganini-Variationen“ für zwei Klaviere von Witold Lutoslawski, hier ergänzt um zwei Schlagzeuge. Diese Fassung schrieb die polnische Schlagzeugerin Marta Ptaszyńska, während der bekannte Schlagzeuger Peter Sadlo die Schlagzeugstimmen bei dem Stück „Ma mère l’Oye“ von Maurice Ravel für Klavier vierhändig hinzukomponierte, welches ebenfalls erklingen wird. Der Zyklus aus auf Märchen basierenden Stücken beruht auf Erzählungen von Charles Perrault, die Ravel für Kinder einer befreundeten Familie komponierte.

Traditionelle und avantgardistische Spielweisen wechseln sich in den zwei Impromptus von Manfred Schoof für Fagott und Klavier ab, wenn die Musiker auf dem Mundstück blasen und auf den Saiten des Flügels zupfen werden. Die modernen Stücke bieten dem Zuhörer trotz ihres zeitgenössischen Entstehungsdatums leichte Anknüpfungspunkte und gefällige Klänge.

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Zitat und Foto von Kurt Tucholsky

11.05.2016

„Kurt Tucholsky – Streitbarer Literat und Aphoristiker“


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:30 Uhr
Der Eintritt beträgt acht Euro (nur Abendkasse, vier Euro mit Itter-Pass).
Wortwitzige aphoristische Kurztexte und Gedichte von Kurt Tucholsky, verknüpft mit einer prägnanten Darstellung seiner Lebensstationen, präsentieren Jürgen Wilbert und Friedemann Spicker am Mittwoch, 11. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden, Nove-Mesto-Platz 3.

Denn in diesem Jahr jährt sich Tucholskys Todestag zum 80. Mal. Er zählt zu den herausragenden Autoren und Journalisten der Weimarer Republik. Berühmt geworden ist er vor allem durch seine scharfsinnigen, satirischen Texte über die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse der 1920er und 1930er Jahre. 
„Dass uns seine Texte immer noch etwas zu sagen haben, das möchte dieser literarische Abend in Dialogform zeigen“, erläutert Wilbert.

 Das musikalische Programm präsentiert der Hildener Gitarrist Luke Pan.
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11.05.2016 - Kunst um 1/2  7

Cantar alla Viola - 
Nadine Balbeisi, Sopran und Fernando Marín, Renaissance Gamben


Reformationskirche, Alter Markt
18:30 bis 21:00 Uhr
10 Euro

Das spanisch-amerikanische Duo Cantar alla Viola widmet sich der Kunst der Gesangsbegleitung mit einer Viola da Gamba. Diese Kunst war hochgeschätzt zu der Zeit der Renaissance, da mit ihr die Deutlichkeit des Textes und Eleganz der Linie herausgebracht wurde. Nadine Balbeisi und Fernando Marín bieten ein Beispiel der deutschen und italienischen Musik der Zeit des Humanismus. Zu ihrem Programm gehören Werke von: Luca Marenzio, Costanzo Festa, Heinrich Isaac und Ludwig Senfl.

Der Klang des Instrumentes passt sich perfekt der süßen Stimme des Soprans an und erreicht dadurch eine warme und geeignete Vollendung für diese Art Musik.“ Aus dem Diario del Alto Aragon

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14.05.2016

42. Kunstcafé


Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64
15:30 bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Das 42. Hildener Kunstcafè findet im Rahmen der Ausstellung "William Shakespeare - Sonette & Bilder" statt.

Das Gespräch führt Hans-Werner Scharf, der 51 Sonette von William Shakespeare gleichermaßen philologisch seriös wie poetisch sensibel und virtuos ins Deutsche übertragen hat.

In einer zweiten Ebene wurden die Texte von Scharf durch Harald Forst in eine Bildform übersetzt. Mit malerischen Mitteln wird der Bilder- und Gedankenreichtum, der hintergründige Witz und die schonungslose Ehrlichkeit, mit der Shakespeare Leben, Liebe, Lust und Leid poetisch inszeniert hat, einfühlsam und erfindungsreich in eine Bildsprache übertragen.
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Portrait Younan und Tödtmann

14.05.2016

„Faraj liest vor!“ - Deutsch-Arabische Leseabenteuer für kleine und große Leute


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
11:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Eine neue Veranstaltungsreihe startet im 2. Quartal 2016 für kleine und große Leute ab vier Jahren in der Stadtbücherei Hilden. Faraj Younan und Ingrid Tödtmann lassen Bücher in Deutsch und Arabisch lebendig werden. „Es ist eine Freude den beiden zu lauschen. Wenn Faraj zu lesen beginnt, geht die Sonne auf und alle Kinder hängen an seinen Lippen, selbst wenn sie kein Wort Arabisch verstehen“ sagt Diplom Bibliothekarin Karin Lachmann. Sicherheitshalber liest die langjährige Vorlesepatin Ingrid Tödtmann die Geschichten noch einmal auf Deutsch.

Faraj Younan floh 2015 aus Syrien und fand in Hilden eine neue Heimat. Bereits seit Anfang des Jahres engagiert er sich als ehrenamtlicher Vorlesepate in der Stadtbücherei bei den mehrsprachigen Vorlesestunden für Vorschulkinder. Das Publikum ist jedes Mal begeistert. 
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19.05.2016

Hiesiges Deutsch zwischen Platt und Tagesschau


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Es gibt Sprachwissenschaftler, die die Ansicht vertreten, dass in Hilden so gut wie niemand Standarddeutsch („Hochdeutsch“) spricht (in Erkrath und Düsseldorf aber auch nicht). Der Referent dieses Abends wird eine ganz andere These vertreten: Die Hildener können im Alltag zumindest zwischen zwei Sprachoptionen wählen: zwischen dem hiesigen Deutsch (von der Wissenschaft „Regiolekt“ genannt) und Hochdeutsch (wenn auch nicht unbedingt in der Tagesschau-Variante). Und wer noch Platt spricht, hat sogar die Qual der Wahl zwischen drei Sprachlagen. 
Es geht unter anderem um Synonyme wie Schluffen/Puschen/Pantoffeln oder Schlick/Schlicks/Hicks, um Wörter wie pappsatt und rappelvoll oder um Sätze wie „Hasse en bissken Zeit?“ 
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Jazz-Workshop

22.05.2016

Jazz-Workshop im Rahmen der Hildener Jazztage


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
10:30 bis 15:00 Uhr
kostenfrei
Im Rahmen der Hildener Jazztage 2016 wird in der Musikschule Hilden wieder ein Jazzworkshop für Jugendliche ab 14 Jahren und (junge) Erwachsene stattfinden. Alle Leistungsstufen sind herzlich willkommen, nur ein paar instrumentale Vorkenntnisse sollten die Teilnehmer/innen mitbringen (ca. 2 Jahre Instrumentalunterricht). Wie bereits (erstmalig) im letzten Jahr werden im Rahmen des Workshops 2 – 3 Jazz-Stücke erarbeitet werden, die dann abschließend auch vor Publikum präsentiert werden. Die Teilnehmer/innen werden hierfür zu verschiedenen Band-Besetzungen zusammengestellt, in der dann mit wechselnden Dozent(inn)en geprobt wird. Die vier Workshop-Dozentinnen und –Dozenten sind Lehrkräfte der Musikschule, namentlich: Matthias Bangert (b) Anke Jochmaring (voc) Martin Schulte (git) Mickey Neher (drums) Die Präsentation wird in diesem Jahr ein paar Tage später stattfinden, und zwar unmittelbar vor dem Konzertabend mit Formationen der Jazzszene in NRW im Rahmen der Jazztage am Mittwoch, 25. Mai 2016 18:30 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal im „Alten Helmholtz“, Gerresheimer Straße 20.
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noch bis 29.05.2016

Wilhelm Fabry - Persönlichkeit, Wirken, Weltbild, Netzwerk, Patienten 


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a

3,00 Euro

Der 1560 in Hilden geborene Wundarzt Wilhelm Fabry ist Namensgeber und steht auch für das Programm des Wilhelm-Fabry-Museums. Dort ist fast alles auf die Themen Arzt und Patient, Diagnose und Therapie, Krankheit und Heilung ausgerichtet.

Das Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert den berühmtesten Hildener in einer Ausstellung mit seinen verschiedenen Facetten. Neben seiner Person werden wichtige Stationen seines Lebens, seine Lehrer, seine Freunde und seine Korrespondenzpartner vorgestellt. Damit wird dem Besucher nicht nur die spannende und ereignisreiche Zeit Fabrys vor Augen geführt, sondern Fabry auch in seiner Umwelt verortet.

Die Ausstellung thematisiert die Anatomie als einen bedeutsamen Aspekt, denn für Fabry waren die anatomischen Kenntnisse die Voraussetzung und der Schlüssel seines Wirkens als Wundarzt.

Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden verschiedene Krankheitsfälle und -verläufe, deren Behandlung Fabry in seinen „Observationes“ oder seinen Briefen beschrieben hat. Mit der Darstellung konkreter Personen, die als Fabrys Patienten eine Erkrankung erlebt haben oder von ihm operiert wurden, spricht die Ausstellung den Besucher direkt an. 
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


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