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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

Es gibt noch Karten für die Event-Fahrt zur Oper auf Burg Monschau Die Rückmeldefrist endet am Montag, 20. Juni bis 10 Uhr.


13.08.2016 "La Traviata" Oper von Giuseppe Verdi 

Burg Monschau - 17:00 bis 24:00 Uhr - 70 Euro inkl. Busfahrt
Mit dem Kulturamt zu den Klassik Festspielen nach Monschau

Im Rahmen der Reihe „Event-Fahrten“ bietet das Kulturamt am Samstag, 13. August, eine Busfahrt zu der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi auf Burg Monschau an.

Die Klassik Festspiele auf Burg Monschau sind ein Open-Air Ereignis mit ganz besonderem Flair. „La Traviata“ wird von der Kammeroper Köln in Szene gesetzt. Eine der beliebtesten Opern Verdis hält der Gesellschaft auch heute noch einen Spiegel ihrer verlogenen Moral vor. Neben den opulenten, oberflächlichen Festgesellschaften mit feurigem Flamenco und Maskentanz sind es vor allem die tiefen Gefühle und die aufrichtige Liebe die Verdi in diesem Meisterwerk in Töne gefasst hat Die Veranstaltung findet am Samstag, 13. August statt. Die Vorstellung beginnt um 20.30 Uhr. Abfahrt in Hilden wird bereits um 17 Uhr sein. Zum Preis von ca. 70 Euro inklusive der Busfahrt können im Kulturamt schriftlich und verbindlich Karten für die Fahrt nach Monschau reserviert werden.

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Ausstellungseröffnung

19.06.2016

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen 

Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
11:00 bis 13:00 Uhr
kostenfrei
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Bürgermeisterin Birgit Alkenings wird die Ausstellung am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 11.00 Uhr nach einer Begrüßung durch Museumsleiter Dr. Wolfgang Antweiler eröffnen. Zur Ausstellung wird Dr. Sandra Abend eine Einführung halten. Für den musikalischen Rahmen der Eröffnung sorgt die Musikschule der Stadt Hilden. Die Ausstellung im Wilhelm-Fabry-Museum wird bis zum 12. Februar 2017 gezeigt. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung.
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Internationales Kinderfest der Musikschule

19.06.2016

11. Int. Kinderfest


Holterhöfchen, Parkgelände
12:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei
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23.06.2016

"dann dieweyl er gelt empfangen. so hatt er sein haut, auch leyb unnd leben verkaufft“ Körperökonomien frühneuzeitlicher Kriegsmedizin


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Der zu bewahrende und wiederherzustellende Soldatenkörper als Voraussetzung und Mittel eine Schlacht zu schlagen gehört zum Kern ökonomisierender Betrachtungen in der frühneuzeitlichen Kriegsmedizin. Ist es die Pflicht des Söldners, sein Arbeitsmittel zu pflegen, oder diejenige des Kriegsherrn? Wessen Aufgabe oder sogar Pflicht ist es, Invalide zu versorgen? In diesem Zusammenhang zeichnen sich Argumentationslinien ab, die in vielerlei Hinsicht mit dem Diskurs über die Armenversorgung und Bettelpolizei verwandt sind. Daneben aber kann gerade dem verletzten Soldatenkörper ein eigenständiger Wert zugeordnet werden: Dass der Krieg der beste Lehrmeister der Chirurgie sei, gehörte bereits in der Frühen Neuzeit zu den Standardformulierungen einschlägiger Lehrbücher. Gleichzeitig kursierte seit dem 18. Jahrhundert die Legende vom Königsbefehl, Schwerletzte nicht zu behandeln. Körperhistorisch gewendet zeichnet sich damit ein gewisser Widerspruch einer Körperökonomie des Soldatenkörpers ab, der einerseits als Ausbildungsgegenstand der Chirurgen auch außerhalb der Schlacht einen gewissen Wert - jedenfalls für die Chirurgie - besaß, andererseits aber die chirurgische Restauration seiner Einsatzfähigkeit nicht unter allen Umständen als lohnenswert vermittelt wird.
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Billiardkugeln

24.06.2016

Anstoß - Destruktives Verhalten als Chance?


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:00 Uhr
Eintritt frei - Spenden sind willkommen
Kann in destruktivem Verhalten eine Chance liegen? Dieser Gedanke stößt zunächst auf Ablehnung. Allerdings kann für die menschliche Entwicklung auch zerstörerisches Verhalten notwendig sein. Es kann ein kreatives Potenzial darstellen, um in der Entwicklung weiter zu schreiten, Handlungs- und Beziehungsmuster zu durchbrechen und neu zu besetzen. In ihrem Vortrag schlägt Gisela Maßop den Bogen von den psychoanalytischen Deutungen der Destruktion über die Ursachen bis zum Umgang mit Destruktivität. Anhand von realen Fallbeispielen wird deutlich, wie sich zerstörerisches Verhalten durchbrechen und positiv wandeln lässt.

Gisela Maßop, Jahrgang 1958, hat an der Fachhochschule Mainz katholische Theologie und Religionspädagogik studiert. Nach einem Anerkennungsjahr im Erzbistum Köln arbeitete sie als Gemeindereferentin in Düsseldorf und im Bereich der Psychiatrie der Klinikseelsorge. Seit September 2015 ist sie Krankenhausseelsorgerin am St. Josefs Krankenhaus in Hilden.

Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer zum offenen Gespräch eingeladen.
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Musik im Park

25.06.2016

Konzert Musik im Park mit dem Sinfonischen Blasorchester Hilden (SBH)


Haus Horst im Park, Horster Allee 12-22
15:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Sommermusik im Park – Konzert des Sinfonischen Blasorchesters der Musikschule Hilden im Park von Haus Horst am 25.06.2016 Das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Hilden unter der Leitung von Thomas Vol-kenstein wird am 25.06.2016 um 15 Uhr im Park von Haus Horst (Hilden, Horster Allee 12-22) sein diesjähriges Sommerkonzert aufführen. Bestandteil des Konzertprogramms sind mehrere Stücke, die das Hildener Orchester bereits bei seiner Reise ins bayerische Nördlingen Ende Mai 2016 im „Gepäck“ hat. Außerdem wer-den einige Werke zu hören sein, die das Blasorchester für das Gemeinschaftskonzert mit dem Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in diesem Frühjahr einstudiert hatte. So liegen Schwerpunkte des Programms bei Original-Kompositionen für Sinfonisches Blasor-chester (z.B. „Lord Tullamore“), Musical-Melodien aus „Tanz der Vampire“, lateinamerika-nischen Rhythmen („El Cumbanchero“, „Latin Favourites“), sowie einigen Märschen sowohl „klassischer“ Art als auch in moderner Interpretation. Der Eintritt zu dem Konzert ist selbstverständlich frei. Ein weiteres Konzert wird das Sinfonische Blasorchester der Musikschule im Rahmen der offiziellen Benrather Schlossparkkonzerte am 04.09.2016 um 15.30 Uhr auf der Südterrasse von Schloss Benrath veranstalten.
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Kinosaal

25.06.2016

Family-Cinema


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
14:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei, pro Person können maximal vier Karten ab Freitag, 23. April in der Bibliothek abgeholt werden
Die Stadtbücherei erweitert ihr fremdsprachiges Veranstaltungsangebot und führt das „Family-Cinema“ ein. Alle zwei Monate, am letzten Samstag im Monat, wird ab 14 Uhr ein Kinderfilm ohne Altersbegrenzung auf Englisch gezeigt. Für das richtige Kinofeeling werden auch Popcorn und Getränke für kleines Geld angeboten. 
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30.06.2016

Körper 2.0 - Fragen an eine Ausstellung


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
In der Ausstellung „Körper 2.0 - Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen“ werden verschiedene Fragen und Themenkreise aufgegriffen: Es geht um körperliche Behinderungen oder Andersartigkeiten, um Prothesen und um Perfektion. Um Schönheitschirurgie und um Zukunftsszenarien: Was sind eigentlich Behinderungen und warum sollten sie ausgeglichen werden? Wer braucht Prothesen, und wie wäre es, wenn man einen Rollstuhl mit Gedanken lenken könnte? Geht es bei der technischen Weiterentwicklung von Prothesen nur um einen Ausgleich? Ist die Perfektion des Körpers anstrebenswert? Was ist perfekt? Ist der Mensch nicht ohnehin ein Mängelwesen, das es zu optimieren gilt? Was hat Schönheitschirurgie mit Schönheit zu tun? In welche Richtung wird sich die Körpertechnik weiterentwickeln? Verschwindet der Autoschlüssel demnächst in der Hand und das Handy im Ohr? Was ist machbar? Ist alles Machbare auch wünschenswert? Wird das, was einmal gedacht wurde, auch umgesetzt? Was finden wir sinnvoll? Wo sehen wir Tabubrüche? Wo wird aus der Schnittstelle Mensch-Prothese die Schnittstelle Mensch-Maschine? In dieser zweiteiligen Veranstaltung (das zweite Gespräch findet zum Ende der Ausstellung am 2. Februar 2017 statt) möchten wir Sie einladen, gemeinsamen einen Ausgangspunkt zu diesen Themen und Fragen zu finden und anschließend einen facettenreichen Rückblick auf die Ausstellung und das Begleitprogramm zu werfen. Diskutieren Sie mit uns über Möglichkeiten, Wünsche, Visionen, Vorbehalte, Ängste und Hoffnungen. Moderation: Birte vom Bruck
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01.07.2016

Ausstellung "Ein Gesicht"


Standesamt Hilden, Am Rathaus 1
8:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Der Hildener Fotograf Michael Lewerenz stellt im 3. Quartal im Hildener Standesamt, Am Rathaus 1, aus. Seine Foto-Ausstellung trägt den Titel „Ein Gesicht“ und thematisiert Portrait-Fotografie. In einer kleinen Studie zeigt er die Möglichkeiten auf, wie ein Gesicht durch verschiedene fotografische Techniken wie Lichtgestaltung, Schärfe- und Unschärfe, den Wechsel der Perspektive sowie durch die Mimik des Models, dieselbe Person so scheint, als seien es verschiedene Personen. Die Fotoarbeiten sind in schwarz/weiß und gewinnen gerade dadurch an Ausdruck. Der Künstler legt großen Wert auf die Feststellung, dass alle Bilder nicht am Computer verändert wurden. Lewerenz spielt mit Blenden, Zeiten, ISO, Weissabgleich und Farbtemperatur. 
Vom 1. Juli bis 30. September ist die Ausstellung zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags von 8 Uhr bis 12 Uhr, dienstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Standesamt ist barrierefrei möglich.
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Musikschule Hilden

02.07.2016

Kammerkonzert "Tasten plus"


Musikschule Hilden Heinrich Strangmeier Saal , Gerresheimer Str. 20
11:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt frei
Kammermusikkonzert „Tastenplus“ Am Samstag, 02.07.2016 findet zum ersten Mal das Kammermusikkonzert „Tastenplus“ des Fachbereiches „Tasteninstrumente“ der Musikschule der Stadt Hilden statt. Über 100 Schüler im Alter von 5 bis 18 Jahren aus allen Fachbereichen der Musikschule musizieren in verschiedenen Formationen und Klangfarben gemeinsam – ein Tasteninstrument ist dabei immer zu hören- Tasten plus! . Klavier im Duo mit Kontrabass, oder vierhändig, im Trio mit Oboe und Querflöte, ein Akkordeonensemble mit Klavier und Klarinette, eine Formation mit Geigen, Violoncello, Klavier und Percussion – Kammermusik verteilt auf drei Konzertteile mit Kompositionen von J.S. Bach, A. Piazzolla, W.A. Mozart, S. Rachmaninow, u.a. wird zu hören sein in der Zeit von 11.00h-12.00 h & 12.30-13.30 h & 14.00-15.00h Der Eintritt ist frei
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden