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im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

noch bis 26. Juli zu sehen

Ausstellung "Drucksachen"


Haus Kolksbruch, Hochdahler Straße 280
9:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Der Hildener Künstler Hans-Joachim Uthke stellt vom 10. bis 26. Juli, anlässlich seines 75. Gebrutstages, im Haus Kolksbruch, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, in Hilden aus. Uthke zeigt in dieser Ausstellung mit dem Titel „Drucksachen“ 150 Drucke. Die gezeigten Arbeiten, die in der klassischen Aquatinta-, der Mezzotinta- und der Kaltnadel-Radiertechnik hergestellt wurden, sind eine Auswahl aus 1.500 Platten, die der Künstler bisher in seinem künstlerischen Schaffen hergestellt hat. Da Uthke die Kaltnadel-Radierung liebt, überwiegen diese Drucke. Dieses Verfahren ist spontan und hat daher seinen eigenen Reiz. Wer genau hinschaut wird auch experimentelle Radierungen entdecken. Dies betrifft nicht nur die Technik, sondern auch das Material der Druckplatten. Ein Beispiel hierfür sind die Radierungen auf CD’s. Die Ausstellung wird am Sonntag, 10. Juli, um 11 Uhr durch Frau Bürgermeisterin Birgit Alkenings eröffnet und läuft bis zum 26. Juli. Zu sehen ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 Uhr bis 16 Uhr.
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Senioren beim Kartenspielen

28.07.2016

Spielevormittag für die „Generation Plus“


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
10:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Der Spielevormittag für Senioren erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat treffen sich Interessierte ab 10 Uhr in der Stadtbücherei. Gemeinsam werden Karten- oder Gesellschaftsspiele gespielt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen.
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28.07.2016

Eröffnung "Hildener Sommer"

Konzert von Heiner, dem Rockmusiker, mit seiner „Kindermusik für gute Laune“ 

Alter Markt (Mitte)
16:30 bis 19:00 Uhr
Eintritt frei
Hildener Sommer auf dem Alten Markt. An vier Donnerstagen in den Sommerferien ein Programm für Groß und Klein zum Nulltarif auf dem Alten Markt in Hilden geben. Um 16.30 Uhr wird die Bürgermeisterin Birgit Alkenings den Hildener Sommer eröffnen. 
 Um 17 Uhr beginnt das Konzert von Heiner, dem Rockmusiker. Mit seiner „Kindermusik für gute Laune“ möchte er mit Kindern von 3 bis „99“ Jahren feiern. 
Dabei heißt es „Bühne frei für alle Kinder!“ Mikrofone zum Mitsingen stehen bereit, und kleine Instrumente laden ein, in der „KinderOhrwurmBand“ zu spielen. Ein Konzert mit Heiner bedeutet fetzige Rockmusik, die nicht nur den Kindern gefallen soll.

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Sie können sich jetzt anmelden!


Event-Fahrt "1. Sinfoniekonzert" 

Am 25. September


11:00 bis 13:00 Uhr
Das Kulturamt der Stadt Hilden eine Event-Fahrt zum Eröffnungskonzert des Sinfonieorchesters Wuppertal zur neuen Spielzeit in der Historischen Stadthalle Wuppertal an. Am Sonntag, 25. September beginnt das Matinée-Konzert um 11 Uhr. Mit Ludwig van Beethovens Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester wird eine Verbindung zwischen Kammermusik und symphonischer Musik hergestellt. Außerdem wird die 1. Sinfonie des Wiener Hofoperndirektors Gustav Mahler dargeboten, die das zeitgenössische Publikum spaltete und auch noch Jahre nach ihrer Uraufführung heftige Reaktionen auslöste. Bis heute zeigt sich in diesem Werk die Modernität und polarisierende Kraft der Mahlerschen Musik. Als besonderes extra für die Hildener Besucher wird es bereits um 10 Uhr eine exklusive Werkseinführung geben. Eintrittskarten zum Preis von 41 Euro inklusive Busfahrt und Werkseinführung können schriftlich im Kulturamt bestellt werden. Das Kontingent ist limitiert. Zu der Veranstaltung und zur Buchung informiert das Kulturamt montags und freitags zwischen 8 und 12 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr und donnerstags zwischen 8 und 18 Uhr im Zimmer 327, außerdem telefonisch unter 02103-72 237 oder per eMail kulturamt@hilden.de. Verbindliche, schriftliche Buchungen nimmt das Kulturamt bis zum 27. Juli entgegen. Die Fahrt kommt nur zustande, wenn die Mindestteilnehmerzahl erreicht wird.
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noch bis 12. Februar 2017 zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a

3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden