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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

09.09.2016

Upgradekultur


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Enhancement, Prothesen, Körper-Upgrade – in letzter Zeit ist eine technologische Durchdringung des Körpers zu beobachten, die als Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen ökonomischen und kulturellen Wandels hin zu einer Optimierungs- und Upgradekultur zu begreifen ist. Warum sollten die sich generalisierenden Optimierungsimperative vor dem Leib Halt machen? Im Kontext einer zunehmenden technischen Reproduzierbarkeit des Körpers scheint das Individuum von den Schranken seiner natürlichen Konstitution befreit: Medikamentöse und chirurgische Optimierungsmöglichkeiten werden unabhängig von medizinischen Indikationen ebenso aktiv genutzt wie technologisches Enhancement oder verdatete Leistungs- und Gesundheitskonzepte. Dierk Spreen rekonstruiert die Entstehungskontexte des Wertewandels zu einer Upgradekultur und diskutiert Möglichkeiten der sozialtheoretischen Stellungnahme.
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Vorleser Faraj Younan und Ingrid Tödtmann

10.09.2016

Faraj liest vor! Deutsch-Arabische Leseabenteuer für kleine und große Leute


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
11:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Jeden zweiten Samstag im Monat lassen Faraj Younan und Ingrid Tödtmann in der Stadtbücherei am Nove-Mesto-Platz Bücher in Deutsch und Arabisch lebendig werden. Am 10. September um 11 Uhr wird in der neuen Veranstaltungsreihe „Faraj liest vor!“ das Buch „Bestimmt wird alles gut“ von Kirsten Boie vorgelesen. Eingeladen sind alle kleinen und großen Menschen ab vier Jahren. Wenn Faraj zu lesen beginnt, geht die Sonne auf und alle Kinder hängen an seinen Lippen, selbst wenn sie kein Wort Arabisch verstehen. Sicherheitshalber liest die langjährige Vorlesepatin Ingrid Tödtmann die Geschichten noch einmal auf Deutsch. Weitere Termine folgen am 15. Oktober, 12. November und 10. Dezember. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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11.09.2016

Tag des offenen Denkmals 2016 in der Historischen Kornbrennerei


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße
10:00 bis 18:00 Uhr
kostenfrei
Das Wilhelm-Fabry-Museum mit seiner Historischen Kornbrennerei nimmt seit vielen Jahren am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ teil. Auf dem Programm stehen kostenfreie Führungen in der Brennerei bei laufender Dampfmaschine und Transmission um 10.00 und 13.00 Uhr. Der Restaurator Utz Rütten wird um 11.00 Uhr einen Vortrag, angelehnt an das Motto des diesjährigen Denkmaltages, halten: „Gemeinsam Denkmale erhalten … vom Großobjekt zum Privatkunden“. Die Historische Kornbrennerei liegt etwas verborgen. Doch wer einmal den Weg hierhin gefunden hat, wird schon durch den ungewöhnlichen Ausstellungsort belohnt: In der „Dampfkornbranntwein-Brennerei Vogelsang“ an der Benrather Straße in Hilden wurde seit 1864 Korn gebrannt. Nach mehrjährigem Dornröschenschlaf seit der Stilllegung 1979 wurde die Anlage 1985 als geeigneter Standort für ein Museum vorgeschlagen. Die Anlage wurde unter Denkmalschutz gestellt und die gegenüberliegenden Geschäfts- und Lagerräume zum Museum umgebaut. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten fand am 17. September 1989 die Eröffnung statt. Herzstück als Krafterzeuger der Brennerei ist die liegende Einzylinder-Dampfmaschine, die 1887 in der ehemaligen Maschinenfabrik Kirberg & Hüls“ in Hilden als „No. 76“ gebaut wurde. Zur Dampferzeugung dienten zwei mächtige Flammrohrkessel im Kesselhaus der Brennerei. Wenn die Dampfmaschine – heute mit Elektromotor – bei Führungen in gang gesetzt wird, sind Erwachsene und Kinder gleichermaßen fasziniert. Durch die Transmissionsanlage wird die Kraft auf den Sackaufzug, die Kornreinigungsanlage, den Elevator, die Schrotmühle, die Transportschnecke, das Rührwerk im Maischbottich und die Süßmaischpumpe übertragen. Alles ist in Bewegung, und dem Besucher wird der Produktionsprozess von der Anlieferung des Korns bis zum trinkbaren Korn erläutert. Die Historische Kornbrennerei und das Wilhelm-Fabry-Museum sind an diesem Tag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr durchgehend geöffnet.
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11.09.2016

Tag des offenen Denkmals


verschiedene Veranstaltungsorte
10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei
Der Tag des offenen Denkmals am 11. September steht mit "Gemeinsam Denkmale erhalten" ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Handelns. Das Motto ist hochaktuell. Es lehnt sich an den Vorschlag des Europarats an, die European Heritage Days 2016, deren deutscher Beitrag der Tag des offenen Denkmals ist, unter das Motto "Heritage and Communities" zu stellen. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Die zentrale Botschaft "Gemeinsam Denkmale erhalten" will außerdem allen Mut machen, sich weiterhin für baukulturelles Erbe zu engagieren. Schauen Sie in das vielfältige Programm an diesem Tag.
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11.09.2016

Hilden singt und klingt


Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1
10:30 bis 13:00 Uhr
Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm stellen sich die Kultur pflegenden Vereine der Stadt Hilden am Sonntag, 11. September, ab 10:30 Uhr in der Hildener Stadthalle, Fritz-Gressard-Platz 1, im Rahmen der Veranstaltung „Hilden singt und klingt“ vor. In diesem Jahr sind dabei: Das Harmonikaorchester Notenzauber, der Chor ´84, der Shanty Chor Rheingold, die Itter-Früchtchen, das 1. Hildener Mundharmonikaorchester, der Jagdhornbläsercorps, der Diakoniechor, ClassicArts und Heartbeat. Außerdem werden auch in diesem Jahr die Briefmarkenfreunde Hilden mit einem Stand im Foyer der Stadthalle vertreten sind. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
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Babys mit Bilderbüchern

16.09.2016

ABC-Wichtel - Bücherspaß für Babys


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
10:30 bis 11:45 Uhr
Eintritt frei - Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Teilnahme an mehreren Terminen ist möglich und erwünscht.
Bilderbücher, Kniereiter, Lieder und Reime stehen neben den Kindern und deren Bedürfnissen im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „ABC-Wichtel“ in der Hildener Stadtbücherei. Angeboten wird sie für zwei unterschiedliche Altersgruppen von Kindern mit je einer Begleitperson. Freitags kümmert sich Marina Schorn um die Babys von sechs bis zwölf Monaten. Die „ABC-Wichtel“ finden von 10.30 bis 11.45 Uhr in der Kinderabteilung der Stadtbücherei statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbücherei bittet um eine verbindliche Anmeldung an der Information in der ersten Etage oder unter der Telefonnummer 02103/72-301. Das Alter der Jungen und Mädchen ist bei der Anmeldung anzugeben. Maximal acht Kinder und deren Begleitpersonen können an einem Treffen teilnehmen. 
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17. und 18.09.2016

Autoschau Live-Musik mit Ensembles der Musikschule


Ellen-Wiederhold-Platz (Mitte), Mittelstraße
12:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt frei
Konzerte im Spätsommer mit Ensembles der Musikschule Ein Höhepunkt nach den Sommerferien, wird die Präsentation fast aller Ensembles der Musikschule, bei der Hildener Autoschau in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag sein. Dieses besondere Highlight, das bei schönen Wetter, viele „Hildener“ und Besucher aus den umliegenden Städten anzieht, findet am dritten Septemberwochenende mit viel Live-Musik statt. 
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22.09.2016

„Nicht Krüppel – Sieger!“ Männlichkeitsvorstellungen und technische Rekonstruktionsversuche kriegsinvalider Körper während des Ersten Weltkriegs


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Zu den Folgen der „industriellen“ Kriegsführung des Ersten Weltkriegs zählten neben den extrem hohen Gefallenenzahlen auch die Millionen von Kriegsinvaliden, die mit ihren oftmals grauenhaften Verstümmelungen bald das Straßenbild ihrer Heimatgesellschaften prägten. Im deutschen Kaiserreich geriet die Gruppe der Kriegsinvaliden bereits während des Krieges unter den Einfluss eines Fürsorgekartells aus Wissenschaftlern, Medizinern und Sozialexperten, die auf eine schnellstmögliche gesellschaftliche Wiedereingliederung drängten. Mittels der Entwicklung immer leistungsfähigerer Prothesen- und Orthopädietechnik sollte die Arbeitsfähigkeit der versehrten Veteranen wiederhergestellt werden. Die Forschung hat zuletzt verstärkt darauf hingewiesen, dass durch die kollektive Erfahrung massenhafter Kriegsverstümmlung während des Ersten Weltkriegs nicht nur traditionelle Helden- und Opferbilder entwertet, sondern auch das gesellschaftliche Ideal von Männlichkeit und maskuliner Körperlichkeit insgesamt in Frage gestellt wurde. Im Vortrag soll gezeigt werden, dass die Technifizierung und Rationalisierung des männlichen Invalidenkörpers nicht nur dem Ziel einer Wiedereingliederung der Kriegsversehrten in das Zivil- und Erwerbsleben diente, sondern auch den Versuch darstellte, die durch die traumatische Erfahrung von Massentod und millionenfacher Versehrung ins Wanken geratene Geschlechterordnung wieder ins Lot zu bringen.
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noch bis 12. Februar 2017 zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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Am 10. Oktober beginnen die neuen KuKuK-Kurse für denHerbst und die Herbstferien. Melden Sie sich rechtzeitig an, damit Sie noch einen Platz bekommen. 


Den Flyer mit dem Kurs-Programm finden Sie unter diesem Link:  KuKuK - Herbst und Herbstferien

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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden