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im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

13.10.2016

Ausstellungseröffnung „Visualization Humboldt“


Städtische Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
18:30 bis 20:00 Uhr
Eintritt frei
Die Ausstellung „Visualization Humboldt“ ist von Donnerstag, 13. Oktober bis Mittwoch, 2. November, in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, Hilden zu sehen. „Visualization Humboldt“ ist ein Ausstellungsprojekt des BBK Düsseldorf e. V., Pan y Arte e. V., der „Casa de los Tres Mundos“ und des Kulturamtes der Stadt Hilden. Das internationale, gemeinsame Ausstellungsprojekt trägt u.a. dazu bei, persönliche Kontakte zwischen den Künstlern aus Deutschland und Nicaragua herzustellen, sowie einen künstlerischen Dialog anzustoßen. Wer war Alexander von Humboldt? Sein Name ist allgegenwärtig: Unter anderem sind ein Mondkrater und eine Meeresströmung nach ihm benannt. Nicht ohne Grund zählt er weltweit immer noch zu den bekanntesten Deutschen. Was ist das Besondere an Alexander von Humboldt, der als eines der letzten Universalgenies gilt und in Lateinamerika immer noch hoch verehrt wird? Was denken die Künstler in Nicaragua, was assoziieren die Künstler in Deutschland bei dem Namen Alexander von Humboldt? Wo und wie ist heute das Leben und Wirken von Humboldt spürbar? Die künstlerisch vielfältige Ausstellung zeigt die Überlegungen von acht Künstlerinnen und Künstlern, aus ungewöhnlichen, nicht wissenschaftlichen Perspektiven. Die Ausstellung, die von Karin Dörre kuratiert wird, wird am Donnerstag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr durch Bürgermeisterin Birgit Alkenings eröffnet. 
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Do. 13.10.2016 um 17.30 Uhr, 

Fr.  14.10. und Sa. 15.10. 2016 um 19 Uhr 

und So. 16.10.2016 um 15.30 Uhr 

„Viele Grüße aus Mallorca“

Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
9 Euro
„Viele Grüße aus Mallorca“ heißt das neue Stück der Itterbühne, das am 13. Oktober Premiere feiert. Unter der Leitung von Andreas Brieden zeigt die Hildener Laientheatergruppe ihre 20. Produktion im Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz, Gerresheimer Straße 20. Zum Inhalt: Toni und Josef haben sich einen Urlaub ohne ihre Frauen auf Mallorca genehmigt. Um ihn zu verlängern, schwindeln sie vor, einen Unfall gehabt zu haben. Doch Simone und Wilma sind misstrauisch. Sie glauben nicht, dass sich die beiden an nichts erinnern können. Besonders, als die Bekanntschaften der Männer, Maria, Carmen und Francisca auftauchen. Carmen ist eigentlich nur mitgekommen, um ihre Enkelin Maria zu bewachen. Völlig überraschend trifft sie in Opa Sepp ihre alte Liebe wieder. Sepp hat sie vor vielen Jahren schwanger auf Mallorca zurück gelassen. Francisca hat mit Toni nur angebandelt, um Jürgen, ihren deutschen Verlobten, eifersüchtig zu machen. Auch im neuen Stück der Itterbühne von Erich Koch gibt es reichlich Irrungen und Verwirrung. Aber gerade das ist es, was das Stück ausmacht und viel zu lachen bietet. 
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15.10.2016

Internationaler lyrischer Herbst „Drei Grazien“


Alter Ratssaal im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
19:00 bis 20:30 Uhr
Eintritt frei
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur der Länder“ findet am Samstag, 15. Oktober, um 19 Uhr ein mehrsprachiger literarisch-musikalischer Abend im Alten Ratssaal im Bürgerhaus Hilden, Mittelstraße 40, statt. Der Titel der Veranstaltung lautet „Internationaler lyrischer Herbst – Drei Grazien“. Lesen werden die Autorinnen Jelena Zarić (Serbien), Konstanze Petersmann (Deutschland) und Pilar Baumeister (Spanien) – alle drei Mitglieder des Deutschen Schriftstellerverbandes NRW. Durch den Abend führt Dragica Schröder. Die literarische Begegnung wird musikalisch umrahmt von der Sologitarre von Jörg Morbitzer. Die Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden findet regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Jugoslawisch-Deutschen Kulturverein Hilden e. V. statt. Der Eintritt ist frei.
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20.10.2016

Arm ab, arm dran? Nein, das Leben geht weiter! Leben mit einer Hightech-Prothese


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00 Euro
Bei einem Unfall verlor Karl-Heinz Ammon 2001 seinen linken Arm. Nachdem er mehrere Jahre seine herkömmliche Prothese mit 2 Muskeln, dem Bizeps und Trizeps angesteuert hat, wurden ihm 2011 in einer komplizierten Operation vier Nervenstämme an diverse weitere Muskel angeschlossen. Seitdem ist Karl-Heinz Ammon in der Lage, seine Prothese intuitiv zu steuern. In Kombination mit einer speziellen myoelektrisch angesteuerten Armprothese bieten ihm verschiedene Prothesenhände die Möglichkeit, Gegenstände zu halten, zu greifen und aktiv zu sein. Die Hände sind reaktionsschnell, sie können öffnen und schließen, ähnlich einer natürlichen Hand. Myoelektrische Prothesen reagieren auf seine jeweiligen Muskelsignale. Durch sechs intuitiv anzusteuernde Muskeln sind sechs Funktionen der Prothese möglich. Karl-Heinz Ammon erläutert die Funktionsweisen verschiedener Prothesen und gibt einen Einblick in die heutigen Möglichkeiten. 
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22.10.2016

43. Hildener Kunstcafé zur Ausstellung KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
15:30 bis 17:00 Uhr
kostenfrei
Medicated Skin-Care, Healthstyle und Medical Beauty sind nur einige der trendigen Schlagwörter, die auf einen völlig neuen Umgang mit Mensch und Medizin hindeuten. Wie verändert sich durch die technischen und medizinischen Errungenschaften die Einstellung zum Körper und zum Leben? Welche soziokulturellen Veränderungen ergeben sich aufgrund dieser immer weitergehenden Möglichkeiten? Und wie manifestieren sich diese Veränderungen in der Kunst? Über die Artikulation, Darstellung und Interpretation einer sich wandelnden medizinischen und kosmetischen Welt wird Dr. Sandra Abend mit Künstlern der Themenausstellung und dem Publikum diskutieren.
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Musikschule Hilden

26.10.2016

Gemeinschaftskonzert „Warrington & District Youth Orchestra“ & Junges SINFOnieorchester Hilden


Evangelisches Schulzentrum Hilden , Gerresheimer Str. 74
18:30 bis 20:30 Uhr
Eintritt frei
Das Warrington Youth Orchestra kommt nach Hilden Deutsch-englische Begegnungswoche (22.10.2016 - 29.10.2016) Das Warringtoner Jugendsinfonieorchester wird in diesem Jahr wieder nach Deutschland kommen und in Hilden zu Gast sein. Es ist der Rückbesuch zum vergangenen Herbst, als das Junge SINFOnieorchester Hilden in Warrington eine wunderschöne Woche verbringen durfte. Wir hoffen nun, etwas von der herzlichen Gastfreundschaft wiedergeben zu können. Auch hier werden die 32 angemeldeten Gäste in Gastfamilien untergebracht werden. Auf diese Weise lassen sich die schon bestehenden Freundschaften vertiefen. Natürlich wird der musikalische Austausch im Mittelpunkt der Woche stehen. Vor der Ankunft in Hilden werden sich die Musiker beider Orchester in der Jugendherberge in Prüm/Eifel zu einem dreitägigen Workshop zusammentun. Hier wird das Programm für das gemeinsame Konzert am Mittwoch erarbeitet. Darunter sind Werke so unterschiedlicher Komponisten wie Franz Schubert und Hans Zimmer. Es verspricht also, ein spannungsreicher Konzertabend zu werden. Am Montag geht es dann weiter nach Hilden. In den nächsten Tagen wird den englischen Gästen dann noch mehr geboten: Einen offiziellen Bürgermeisterempfang im Alten Ratssaal wird es ebenso geben, wie eine Führung durch die Stadt. Tagesausflüge nach Essen, Köln und ins Bergische Land runden das Programm ab. Wir freuen uns sehr auf die anregenden Begegnungen und laden herzlich zum Konzert ein.
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noch bis 12. Februar 2017 zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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Ausstellung im 4. Quartal 2016

Ausstellung "Augenblicke"


Standesamt Hilden, Am Rathaus 1
8:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Im letzten Quartal des Jahres stellt Volker Beindorf-Wagner im Hildener Standesamt aus. In seiner Ausstellung mit dem Titel „Augenblicke“ zeigt er Radierungen und Lithografien aus den letzten Jahren. In den Arbeiten werden zufällig in den Blick geratene Objekte zwar nicht „für die Ewigkeit“, aber zumindest für einen langen Zeitraum im Bild festgehalten. Kleine, un-scheinbare Spuren werden als Ausschnitte aus der Wirklichkeit dauerhaft gesichert, vergäng-liche Momente aus ihrer Zeitlichkeit gerückt. Wäschestücke auf der Trockenleine, ein verfal-lender Balkon, geöffnete Türen, Mohn in der Vase auf dem Schreibtisch, ein altes Vorhänge-schloss an einer Tür, eine sich überschlagende Welle – all diese unscheinbaren Alltäglichkeiten sind es Wert, wahrgenommen und eingehender betrachtet zu werden. Beindorf-Wagner: „Das Standesamt ist sicherlich ein Ort, an dem dieser Aspekt der Wirklich-keit, nämlich einen vergänglichen Moment bewusst wahrzunehmen und ihn festzuhalten, von besonderer Bedeutung ist ...“. Seit 1985 ist er als Kunsterzieher am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Hilden tätig. An der Kunstakademie Düsseldorf studierte Beindorf-Wagner Kunsterziehung, Kunstwissen-schaften und Philosophie. 
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden