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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

22.10.2016

43. Hildener Kunstcafé zur Ausstellung KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
15:30 bis 17:00 Uhr
kostenfrei
Medicated Skin-Care, Healthstyle und Medical Beauty sind nur einige der trendigen Schlagwörter, die auf einen völlig neuen Umgang mit Mensch und Medizin hindeuten. Wie verändert sich durch die technischen und medizinischen Errungenschaften die Einstellung zum Körper und zum Leben? Welche soziokulturellen Veränderungen ergeben sich aufgrund dieser immer weitergehenden Möglichkeiten? Und wie manifestieren sich diese Veränderungen in der Kunst? Über die Artikulation, Darstellung und Interpretation einer sich wandelnden medizinischen und kosmetischen Welt wird Dr. Sandra Abend mit Künstlern der Themenausstellung und dem Publikum diskutieren.
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Karten Papiertheater

26.10.2016

Kamishibai – Theater mal anders in der Stadtbücherei Hilden


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
16:30 bis 17:00 Uhr
Eintritt frei
Im Oktober 2016 startet eine weitere Runde des Kamishibai-Theaters in der Stadtbücherei Hilden. Das japanische Papiertheater wird für Kinder zwischen vier und sechs Jahren aufgeführt. Kamishibai ist ein japanisches Papiertheaterspiel und vermittelt Bücher auf eine in Deutschland neue Art und Weise. Mit Hilfe von großen Bildkarten und einer Bühne werden wir den Kindern die Geschichte frei erzählen.
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27.10.2016

Ein tödliches Wochenende


Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1
20:00 bis 22:00 Uhr
12 € bis 20 €
„Ein tödliches Wochenende“ - Ein Psycho-Krimi des Bestsellerautors Klaus-Peter Wolf, der erstmalig mit einem Krimi als Theaterproduktion im deutschsprachigen Raum auf Tournee ist. Die Inszenierung besticht durch einen perfekten dramaturgischen Spannungsaufbau und hervorragend gezeichnete Charaktere. Zum Inhalt: Fünf Stadtmenschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen sich zu ihrem letzten gemeinsamen Therapiewochenende in einer Hütte am Rande der Stadt, um ihre Neurosen zu bekämpfen. Um die Sitzung voranzutreiben, hat ihr Therapeut ein quälendes Spiel vorbereitet. Alle sollen in einem Schlauchboot Platz nehmen. Doch einer ist zu viel an Bord und muss für das Allgemeinwohl der Anderen geopfert werden. Das Spiel wird zum bitteren Ernst, als einer von ihnen unter Mordverdacht steht. Ein Polizist, der die Gruppe aufsucht, teilt ihnen mit, der Täter habe ein Kind überfahren und dann Fahrerflucht begangen. Er sein in Richtung der Hütte gefahren. Der Vater des Kindes greift zur Selbstjustiz und setzt die Gruppe unter Druck. Er will die Wahrheit wissen. Der Täter soll sich stellen oder... Ein Psycho-Krimi des Bestsellerautors Klaus-Peter Wolf, das durch einen perfekten dramaturgischen Spannungsaufbau und hervorragend gezeichnete Charaktere besticht. 
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27.10.2016

Vom Hören und Sehen - Ein literarisch-musikalischer Streifzug durch körperliche Unzulänglichkeiten und technische Hilfsmittel


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 22:00 Uhr
10,00 Euro
Nicht immer ist Verlass auf unsere Sinnesorgane, hier speziell Augen und Ohren. Und das trifft nicht nur auf Menschen im höheren Lebensalter zu. Vieldeutig warnte schon Bertolt Brecht „Traue nicht deinen Augen! Traue deinen Ohren nicht! Du siehst Dunkel. Vielleicht ist es Licht.“ Autorinnen und Autoren vergangener Jahrhunderte haben sich mit diesem Thema geist- und humorvoll, bisweilen satirisch-bissig beschäftigt. Eine Auswahl dieser Texte, vorzugsweise aphoristische Kurzprosa und Gedichte, präsentiert der Autor Jürgen Wilbert im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen“. „Dein Ohr leih jedem, wenigen deine Stimme…“, riet bereits Shakespeare im „Hamlet“; und für den slowenischen Schriftsteller Zarko Petan sind Augen gar „…ein Vergrößerungsglas für fremde Fehler.“ Der Vortragende wird auch Denk-Anzettelungen aus eigener Feder beisteuern: „Wenn es wieder zum guten Ton gehören sollte, unpolitisch zu sein, dann wird uns nicht nur das Hören vergehen.“ / „Wer für alles ein offenes Ohr hat, dem droht die totale Hörigkeit.“ Das musikalische Begleitprogramm präsentiert von den Weimer-Sisters.
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Billardkugeln

28.10.2016

Anstoß: 500 Jahre Reformation – Religionspluralismus versus Kirchenspaltung


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:30 Uhr
Eintritt frei
Im Rahmen der Vortragsreihe Anstoß, einer Initiative der Katholischen Kirche Hilden in Kooperation mit der Stadtbücherei und der VHS Hilden-Haan, hält Pfarrer Harald Steffes am Freitag, 28. Oktober um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden einen Vortrag zum Thema „500 Jahre Reformation – Religionspluralismus versus Kirchenspaltung“. Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther der Überlieferung nach an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Während in früheren Jahrhunderten Reformationsjubiläen national und in konfessioneller Abgrenzung begangen wurden, soll das kommende Jubiläum von Offenheit, Freiheit und Ökumene geprägt sein. Deshalb wird es, anders als frühere Jubiläen, international und in ökumenischer Perspektive gefeiert. Pfarrer Steffes möchte in seinem Vortrag daran erinnern, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat. Harald Steffes, geboren 1967, ist seit 2014 Studienleiter für „Reformation und Moderne“ an der evangelischen Stadtakademie Düsseldorf. Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer zum offenen Gespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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29.10.2016

Bernd Regenauer "MixTour"


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
19:00 Uhr
16,50 Euro
Der Preisträger des Deutschen Kabarett-Preises ist mit seinem Programm "MixTour" am Samstag, 29.10.16 , um 19 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal zu sehen.

Der Nürnberger Kabarettist Bernd Regenauer, der einem breiten Publikum durch seine Kult-Comedyserie „Metzgerei Boggnsagg“ und seine Kunstfigur „Harald Nützel“ bekannt ist, wurde mit dem Deutschen Kabarett-Preis ausgezeichnet.

Einblicke und Ausblicke, Zeitkritisches und Zeitloses, Süffisantes und Skurriles, Globales und Fränkisches, Neuigkeiten und Klassiker von und mit Regenauer werden an diesem Abend zu sehen sein. Mit Blickwinkel in die Abgründe unserer Seelen- und Gemütszustände verführt Regenauer in absurde Gedankenwelten.

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03.11.2016

„und morgen wirst du tanzen…!


Fassraum des Wilhelm-Fabry Museums, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
13,50 €
„und morgen wirst du tanzen…! Aus den Briefen und Gedichten der Gertrud Kolmar“ ist der Titel der diesjährigen Veranstaltung mit Katharina Gun Oehlert (Lesung) und Karola Pasquay (Musik) in Gedenken an die Reichspogromnacht. Die Lesung, die vom Kulturamt der Stadt Hilden und dem Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert wird, findet am Donnerstag, 3. November um 19.30 Uhr im Fassraum des Wilhelm-Fabry-Museums, Benrather Straße 32a, statt. Anhand der erhaltenen Briefe an die Schwester Hilde, die sich vor der Verfolgung der Nationalsozialisten in die Schweiz retten konnte, lässt sich nicht nur der Leidensweg der in Deutschland zurückgebliebenen Juden nachverfolgen, sondern hier wird man auch der allmählichen Entdeckung einer jüdischen Identität gewahr, die Gertrud Kolmar nicht nur Demütigungen und Verfolgung eintrug, sondern auch Kraft verlieh. Kraft, als Zwangsarbeiterin in der Rüstungsindustrie schwerste Männerarbeit zu verrichten, daneben den seines Hauses beraubten alten Vater in einem der überbelegten „Judenhäuser“ zu versorgen und die Kraft, ein großes, noch heute viel zu wenig beachtetetes dichterisches Werk zu schaffen. Dem Wort stehen Klangcollagen und Improvisationen gegenüber, deren musikalische Sprache die der zeitgenössischen Musik ist. Dabei wechseln sich sehr leise, fein strukturierte Klanginstallationen, die den Raum zu einem quasi meditativen Klangraum werden lassen, mit Improbisationen ab. Eintrittskarten zum Preis von 13,50 Euro sind eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.
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06.11.2016

Empfänger unbekannt (Adress unknown) Kressmann Taylor, deutsch von Heidi Zernig


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
11:30 bis 13:00 Uhr
frei
Martin und der Jude Max waren in Amerika beste Freunde. Als Martin 1932 nach Deutschland heimkehrt, beginnt eine innige Korrespondenz. Gemeinsam mit seinem Freund Max hat er in den USA eine Kunstgalerie geführt, nun kümmert sich Max allein um das Geschäft. Die beiden teilen ein Geheimnis: Martin hatte eine leidenschaftliche Beziehung zu Max‘ Schwester Griselle, die er aus vermeintlicher Rücksicht auf seine Familie beendet hat. Im Laufe weniger Monate und Briefe ist Martin nicht mehr wiederzuerkennen: Er ist in die NSDAP eingetreten und macht Karriere als Parteifunktionär. Bald verbittet er sich jeden Kontakt mit seinem jüdischen Freund. Max verzweifelt, er kann diesen Wandel nicht verstehen. Trotzdem wendet er sich nochmals an Martin, weil er in großer Sorge um seine in Berlin lebende Schwester ist und bittet Martin um Hilfe. Doch Martin verweigerte ihr seinen Schutz, mehr noch: Er begeht feigen Verrat, Max übt fürchterliche Rache.
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06.11.2016

Kultursonntag in Hilden


verschiedene Veranstaltungsorte

Im Rahmen der Hildener Genusstage wird auch in diesem Jahr der Kultursonntag stattfinden. Am Sonntag, 6. November, wird es ein breit gefächertes Kulturprogramm in Hilden geben. Von 11 Uhr bis 17 Uhr öffnen die Ateliers auf dem Gelände von QQTec, Forststraße 73 und 90. Jutta von Rosainsky zeigt in ihrem Atelier, Hans-Sachs-Straße 1a, von 11 Uhr bis 18 Uhr „Skizzen, Entwürfe, Skulpturen und Objekte“. Ihr Schwerpunkt ist die Bildhauerei. Von Rosainsky hat bereits diverse Entwürfe für Steinbrunnen und Stadtplastiken gefertigt. Die Diplom-Designerin Anja Hannig öffnet ihr Atelier (Südstraße 17) zusätzlich zum Kultursonntag auch schon am Samstag, 5. November, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr mit dem Thema „Schmuck-Unikate und Collagen“. Collagen mit Illustrationen zu Balladen, Gedichten und Geschichten werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Judith und Jan Michaelis verbinden das offene Atelier im Haus Hildener Künstler, Hofstraße 6, mit einem Krimifrühshoppen. Das Künstlerpaar zeigt Fotos und Cartoons. Außerdem wird es eine Lesung aus dem Krimi „Mord im Atomkraftwerk“ geben. Das Atelier ist von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ebenfalls im Haus Hildener Künstler öffnen Karin Machan und Hildegard Skirde (12 Uhr bis 17 Uhr) und Henriette Astor und Friedel W. Warhus (13 Uhr bis 17 Uhr) ihre Ateliers. Außerdem wird um 11 Uhr die Ausstellung „Structrues d´Identités“ der auf Mauritius geborenen Künstlerin Razeea Linder im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, eröffnet. Die Ausstellung ist bis 16 Uhr geöffnet. Von 14 Uhr bis 18 Uhr ist die Ausstellung „Zwiegespräch“ von Stephan-Maria Aust (Schottland) und Rita Klein in der Galerie QQArt, Forststraße 73, für Besucher geöffnet. Ebenfalls auf dem Gelände von QQTec findet um 15 Uhr ein Jazzkonzert von Gloria Cooper (New York) im Quintett mit Klaus Osterloh, Marvel Wasserfuhr und weiteren in der Museumshalle statt. Der Eintritt kostet 20 Euro. Im Fassraum des Wilhelm-Fabry-Museums erwartet die Besucher um 11:30 Uhr eine Lesung. „Empfänger unbekannt – (Adress unknown)“ von Kressmann-Taylor, gelesen von Michaele Messmann und Stadtarchivar Wolfgang Antweiler. Der Eintritt ist frei. Die Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, hat gleich zwei Angebote. „Der Fluch der Mata Hari“ – Ein Mitmachkrimi für Erwachsene und „Kunsturlaub in New York“ – Ein Mitmachkrimi für Kinder, jeweils um 15:30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 8 Euro. Die Teilnahme der Jugendlichen ist kostenfrei. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Mehr Infos sind unter www.hilden.de/kultursonntag abrufbar.
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Musikschule Hilden

09.11.2016

Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938


Musikschule Hilden Heinrich Strangmeier Saal , Gerresheimer Str. 20
19:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt frei
Im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 laden die Musikschule und das Stellwerk der Stadt Hilden auch in diesem Jahr wieder zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein am Mittwoch, dem 9. November 2016 um 19:00 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal des Kultur- und Weiterbildungszentrums ‚Altes Helmholtz‘, Gerresheimer Straße 20. Die Musikschule und das Stellwerk wollen mit dieser, in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindenden gemeinsamen Veranstaltung an die Verbrechen der Nazi-Diktatur erinnern und der unzähligen Opfer gedenken. Die Zahl der noch lebenden Zeitzeugen, die durch ihre Person authentische Auskünfte über das Leid und die Verfolgung geben können, wird immer kleiner. Umso wichtiger ist es daher, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Diktatur wach zu halten und aufzurufen gegen menschenverachtende Haltungen und Gewalt gegen Menschen. Auch Hilden wurde von den schrecklichen Ereignissen der Reichspogromnacht nicht verschont. Unmittelbar nach einer Versammlung der NSDAP im Saal des heutigen „Alten Helmholtz“ zogen am 9. November 1938 Nazi-Banden durch die Stadt, verwüsteten und zerstörten Geschäfte jüdischer Mitbürger, drangen in Wohnungen ein, verprügelten und ermordeten zahlreiche Juden. Zum Gedenken an die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 verfolgten, verletzten und ermordeten jüdischen Mitbürger/innen werden in diesem Jahr jüdische Lieder erklingen, und zwischen den Musikstücken werden Jugendliche Texte zum Thema vortragen. Das Vokalensemble „Voix mixte“ der Musikschule (unter der Leitung von Jens Lauterbach) sowie (im 2. Teil) ein professioneller Sänger werden jüdische und israelische Lieder und Melodien vortragen, die bis heute fester Bestandteil jüdischer Kultur sowohl in Israel als auch in Deutschland sind. Trotz des dunklen Teils der Geschichte gibt es bis heute auch die "lebensbejahenden jüdischen Traditionen". Das möchten wir an diesem Abend in die Gemeinschaft des Publikums tragen.
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Musikschule Hilden

12.11.2016

Kammermusikkonzert "Tastenplus"


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
11:00 bis 15:30 Uhr
Eintritt frei
Kammermusikkonzert „Tastenplus“ Am Samstag, 12.11.2016 findet zum zweiten Mal ein Kammermusikkonzert mit dem Titel „Tastenplus“ des Fachbereiches „Tasteninstrumente“ der Musikschule der Stadt Hilden statt. Rund 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 5 bis 18 Jahren aus allen Fachbereichen der Musikschule musizieren in verschiedenen Formationen und Klangfarben gemeinsam – ein Tasteninstrument ist dabei immer zu hören- Tasten plus! . Klavier im Duo, Trio oder auch in größeren Besetzungen mit Streich- oder/und Blasinstrumenten, Klavier vierhändig sowie auch Akkordeon und Keyboard in verschiedenen Besetzungen – Kammermusik verteilt auf drei Konzertteile mit Kompositionen von Komponist(inn)en aus verschiedenen Jahrhunderten, von Barock bis zur Popmusik - wird zu hören sein in der Zeit von 11.00h-12.00 Uhr, von 12.45 bis 13.45 Uhr und von 14.30-15.30 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal im „Alten Helmholtz“ (Musikschule), Gerresheimer Straße 20. Der Eintritt ist frei .
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Musikschule Hilden

13.11.2016

„Plucked Dance“ Konzert mit dem Hildener Mandolinenorchester (HMO)


Musikschule Hilden Heinrich Strangmeier Saal , Gerresheimer Str. 20
17:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei
Das Hildener Mandolinenorchester, bestehend aus 20 Spielrinnen und Spieler, präsentiert am 13. November 2016, um 17.00 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal der Musikschule Hilden, unter Leitung von Melanie Hunger, sein diesjähriges Jahreskonzert mit dem Titel „Plucked Dance“. Wie der Titel bereits verrät, steht das Konzert ganz unter dem Aspekt der Tanzmusik. So werden verschiedene Tänze aus der Renaissance- und Barockzeit, eine zeitgenössisch interpretierte Polka und eine Rumba gespielt. Das Programm wird gefüllt mit einem „Orchesterquartett in C-Dur“ von Carl Stamitz sowie einem „Preludio“ von Claudio Mandonico. Das Hildener Mandolinenorchester, ursprünglich entstanden als ein eingetragener Verein, hat eine lange Tradition und feierte vor zwei Jahren sein 90-jähriges Jubiläum. Heute besteht es als ein Ensemble der Musikschule Hilden, wodurch sich das Orchester stets über jungen Spielernachwuchs aus den Mandolinen- und Gitarrenklassen der Musikschule erfreut. In den Reihen des Orchesters spielen dadurch viele Jugend musiziert Preisträger, darunter auch einige Bundespreisträger.
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Ausstellung noch bis 12. Februar zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen

Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden