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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

01.01.2017

Posaunenquartett OPUS 4


Reformationskirche, Alter Markt
16:00 bis 17:30 Uhr
13,50 €
Zum Neujahrskonzert 2017 erwartet das Kulturamt auch in diesem Jahr am Sonntag, 1. Januar, um 16 Uhr einen hochkarätigen Gast in der Reformationskirche am Alten Markt. Das Posaunenquartett Opus 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus Jörg Richter und Dirk Lehmann vom Gewandhaus zu Leipzig, sowie Stephan Meiner welcher freischaffende Musiker ist und Wolfram Kuhnt , Bassposaunist der Staatskapelle Halle. Das umfangreiche Repertoire des Ensembles umfasst Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten. Neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock stehen auch bearbeitete Werke sowie Ur-und Erstaufführungen von Kompositionen die speziell für dieses Ensemble geschrieben wurden, auf dem Programm. Unter anderem werden Werke von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach in der Hildener Reformationskirche erklingen. Eintrittskarten zum Preis von 13,50 Euro (ohne Ermäßigungen) sind im Vorverkauf bei der Ticket-Zentrale Hilden in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, sowie eine halbe Stunde vor Konzertbeginn an der Tageskasse erhältlich. Die Eintrittskarten sind im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.
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02.01.2017

Ausstellung "Naturimpressionen"


Standesamt Hilden, Am Rathaus 1
8:00 bis 12:00 Uhr
Eintritt frei
Mit den Fotoarbeiten von Horst Georg beginnt am 2. Januar, die für drei Monate laufende Ausstellung „Naturimpressionen“ im Hildener Standesamt. Das Kulturamt der Stadt Hilden stellt jeweils für ein Quartal Arbeiten von Künstlern des H6, Haus Hildener Künstler, im Standesamt Am Rathaus aus. Georg ist Mitglied des H6. Seine zwei ausgestellten Arbeiten sind aus der Serie „no silk today“ entstand. Die Aufnahmen machte er in den Canyons im Südwesten der USA. Den Titel ent-lehnte er einem bekannten Beatles-Song. Bei der ersten Betrachtung der Fotos kann vermutet werden, dass drapierte Seidenstoffe dargestellt seien. Deshalb gab er seiner Serie diesen Namen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Auswaschungen in sogenannten slot-canyons. Um eine entsprechende Tiefenwirkung herzustellen, arbeitete Georg mit Stativ und langen Verschlusszeiten. Im Rahmen seines Studiums der Geographie hat er sich mit der Ausdruckfähigkeit von Land-schaften und ihren fotografischen Darstellungsformen auseinandergesetzt. Als Autor von Lehrbüchern für Schulbuchverlage und in der Entwicklung und dem Aufbau von Bild-Datenbanken und CDR’s für renommierte Verlage hat er die Aussage und Einfluss von Bildern immer genau bedacht und hinterfragt. Heute beschäftigt er sich mit der Reduzierung von Licht und Farbe auf ein natürliches Maß und versucht so Redundanzen zu vermeiden. Folgendes Goethe-Zitat begleitete ihn bei dieser Arbeit: „Das bestärkt mich in meinem Vorsatze, mich künftig allein an die Natur zu halten. Sie allein ist unendlich reich, .......“. Vom 2. Januar bis 29. März ist die Ausstellung zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags von 8 Uhr bis 12 Uhr, dienstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Standesamt ist barrierefrei möglich.
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11.01.2017

Concert Royal – Mit Luther durch das Kirchenjahr


Reformationskirche, Alter Markt
18:30 bis 24:00 Uhr
Eintritt 10 €
Das Jahresthema der Kammermusikreihe „Kunst um ½ 7“ lautet in diesem Jahr „500 Jahre Reformation“. Den thematisch passenden Einstieg macht am Mittwoch, 11. Januar, 18:30 Uhr das Duo Concert Royal. Der Titel des Konzertes lautet „Mit Luther durch das Kirchenjahr“. Das Konzert findet in der Hildener Reformationskirche statt. In einem Streifzug durch die geistlichen Lieder von Advent bis zum Reformationsfest begeben sich Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg (Orgel) auf die Suche nach Martin Luther, seinen Texten und seinen Melodien und interpretiert diese in kunstvollen Vertonungen der Barockzeit. Auch die lutherischen Teile des protestantischen Gottesdienstes, wie das Vater unser, die zehn Gebote und das Glaubensbekenntnis erklingen, vertont durch die sächsischen und thüringischen Barockkomponisten Bach, Homilius, Kaufmann, Tag und andere. Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro (ohne Ermäßigung) zzgl. Voverkaufsgebühren sind bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, online über www.neanderticket.de oder eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Fahrausweis im VRR-Gebiet gültig.
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Kuscheltiere vor Leinwand

12.01.2017

„Kuschelkino“: Kinderfilme in der Stadtbücherei Hilden


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
15:30 bis 17:00 Uhr
Eintritt frei
Am 12. Januar findet in der Bibliothek erneut das „Kuschelkino“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lichtspiel-Zeit“ statt. Jeden zweiten Donnerstag im Monat zeigt die Stadtbücherei Hilden, Nove-Mesto-Platz 3, um 15.30 Uhr einen Kinderfilm. Das Kuschelkino ist eine Veranstaltung für die ganze Familie, deshalb zeigen wir nur Filme ohne Altersbegrenzung. Der genaue Filmtitel wird erst am Veranstaltungstag bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei.
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14.01.2017

Ausstellungseröffnung „Verschlüsselte Bildbotschaften“


Städtische Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
16:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei
Die Ausstellung „Verschlüsselte Bildbotschaften“ der Künstlergruppe ART-IG ist von Samstag, 14. Januar bis Samstag, 11. Februar 2017, in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, Hilden zu sehen. Der Ausstellungstitel möchte dazu anregen, dass der Besucher und Betrachter nicht nur Konsument sein soll, sondern aktiv beteiligter Interpret, Träumer, Reisender in Zweite Welten! Die sieben Mitglieder der Hildener Künstlergruppe ART-IG - Karin Finke, Kirsten Graf, Heidi Luft, Karin Machan, Wolfgang Piaschinski, Karlheinz Schnepf und Hildegard Skirde – erklären ihr aktuelles Thema so: „Unsere moderne technisierte Welt scheint so klar definiert; alle Dinge, Ereignisse, Menschenbilder werden in perfekter Qualität 24 Stunden rund um den Globus ausgestrahlt. Und nicht nur die Bilder sprechen; alles wird wortreich kommentiert und interpretiert. Die neuen Medien lassen kaum Spielraum für individuelle Phantasie und Deutungen! Die Malerei jedoch vermag den Betrachter zum Staunen, Nachdenken und zum Rätselraten zu bringen. Das Dargestellte entspricht nicht der bekannten Wahrnehmung und dem gewohnten Kontext. Die Bilder werfen Fragen auf, die besondere Einfühlung erfordern und nach Entschlüsselung rufen.“ Die Ausstellung wird am Samstag, 14. Januar, um 16 Uhr durch Bürgermeisterin Birgit Alkenings eröffnet. Danach ist sie dienstags, mittwochs und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 16 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr für Besucher geöffnet. Der Zugang zur Galerie ist barrierefrei möglich. Der Eintritt ist frei.
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21.01.2017

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel


Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1
20:00 bis 22:30 Uhr
12 € bis 20 €
Eine satirische Komödie über drei Frauen und deren Weltpolitik „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“. Beginn 20 Uhr in der Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1. In Theresia Walsers bitterböser Komödie geht es um drei Ehefrauen ehemaliger Diktatoren: Frau Margot, Frau Imelda und Frau Leila (Ähnlichkeiten mit Margot Honecker, Imelda Marcos und Leila Trabelsi, der Frau von Ben Ali, sind beabsichtigt). Während die illustren Damen gemeinsam mit ihrem Dolmetscher auf eine Pressekonferenz warten, versuchen sie, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Doch in diesem höchst amüsanten Zickenkrieg sind sie sich nur in drei Punkten einig: ihr schlechtes Image beruht auf einem Missverständnis, die Freiheit des Volks wird überbewertet, und entschuldigen muss man sich wirklich für gar nichts. Der Dolmetscher, der eine sehr spezielle Einstellung zu seinem Beruf hat, avanciert zum geheimen Dreh- und Angelpunkt. Denn er entscheidet blitzschnell, ob eine wortgetreue Übersetzung oder eine freie Interpretation des Gesagten ratsam ist und welche Bemerkungen er auf gar keinen Fall übersetzt, sondern vorsichtshalber ins Gegenteil verkehrt. Theresia Walser, jüngste Tochter des Schriftstellers Martin Walser, beweist, dass sie zu Recht zu den meistgespielten Dramatikerinnen Deutschlands gehört. Es spielen unter anderem Doris Kunstmann (bekannt aus „Tatort“, „Rote Rosen“ uvm.) und Saskia Valencia (u. a. „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“, „In aller Freundschaft“). Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden. Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro bis 20 Euro sind im Vorverkauf bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei oder unter www.neanderticket.de/vorverkaufsstellen, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.
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Jugend musiziert

27. und 28.01.2017

54. Regionalwettbewerb Jugend musiziert in der Musikschule Hilden


Musikschule Hilden , Gerresheimer Str. 20

Eintritt frei
54. Regionalwettbewerb Jugend musiziert Kreis Mettmann, findet am Freitag, den 27. und Samstag, den 28.01.2017 in der Musikschule Hilden statt. Die Ausschreibung 2017 ist für folgende Instrumente in der Solowertung: Klavier Harfe Gesang Drum-Set (Pop) Gitarre (Pop) In der Ensemblewertung für Streicher-Ensemble Bläser-Ensemble Akkordeon-Kammermusik Neue Musik Der Zeitplan wird erst nach Eingang und Sichtung aller Anmeldungen erstellt. Erst dann legt der Regionalausschuss fest, an welchen Tagen die unterschiedlichen Kategorien gewertet werden. Das Preisträgerkonzert findet am 11. März 2017 um 17 Uhr im Schauplatz Langenfeld statt. Der stellvertretende Landrat des Kreises Mettmann wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gratulieren und Geschenke überreichen. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich lobt die Kreissparkasse Düsseldorf ihren mit 1500 € dotierten Förderpreis Jugend musiziert aus. Der Preis wird zu einem späteren Zeitpunkt verliehen. Der Landeswettbewerb wird vom 24. bis 28. März 2017 in Münster sein, der Bundeswettbewerb vom 1. bis 8. Juni 2017 in Paderborn.
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noch bis 12. Februar zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen

9. Themenausstellung


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an den Hildener Kulturveranstaltungen. Für 2017 wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie das Beste.  

Wir freuen uns, Sie auch im neuen Jahr wieder bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden