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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

Samstag, 11.02.2017 

(Sonntag, 12.02.17, ist bereits AUSVERKAUFT)

„Viele Grüße aus Mallorca“

Die Itterbühne


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
9 Euro
„Viele Grüße aus Mallorca“ heißt das neue Stück der Itterbühne, das im Oktober vergangenen Jahres Premiere feierte. Unter der Leitung von Andreas Brieden zeigt die Hildener Laientheatergruppe nun ein weiteres Mal ihre 20. Produktion im Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz, Gerresheimer Straße 20. Zum Inhalt: Toni und Josef haben sich einen Urlaub ohne ihre Frauen auf Mallorca genehmigt. Um ihn zu verlängern, schwindeln sie vor, einen Unfall gehabt zu haben. Doch Simone und Wilma sind misstrauisch. Sie glauben nicht, dass sich die beiden an nichts erinnern können. Besonders, als die Bekanntschaften der Männer, Maria, Carmen und Francisca auftauchen. Carmen ist eigentlich nur mitgekommen, um ihre Enkelin Maria zu bewachen. Völlig überraschend trifft sie in Opa Sepp ihre alte Liebe wieder. Sepp hat sie vor vielen Jahren schwanger auf Mallorca zurück gelassen. Francisca hat mit Toni nur angebandelt, um Jürgen, ihren deutschen Verlobten, eifersüchtig zu machen. „Viele Grüße aus Mallorca“ ist am Samstag, 11. Februar, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 12. Februar, um 15.30 Uhr zu sehen. Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren sind im Vorverkauf bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, online über www.neanderticket.de, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Fahrausweis mit VRR-Verkehrsmitteln im VRR-Raum für die Hin- und Rückfahrt gültig.
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nur noch bis 12. Februar zu sehen

KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen

9. Themenausstellung


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt.“ Dieser berühmte Satz von Forrest Gump, gesprochen in der gleichnamigen Literaturverfilmung, beschreibt die Unplanbarkeit und die Überraschungen des Lebens. Verena Braunstein öffnet für uns mit ihrem Kunstwerk Wunschkind die Pralinenschachtel, mit deren Inhalt Gegenteiliges möglich zu werden scheint: Das Retortenbaby aus dem Baukasten. Diese Arbeit ist eine von 36 Werken, die sich mit der kontrovers geführten Debatte über den Umgang mit den medizinischen und technischen Errungenschaften des 20. und besonders des 21. Jahrhunderts auseinandersetzten. Die Künstler der 9. Themenausstellung fassen in ihrer medialen Vielfalt diese medizinische Revolution ganzheitlich auf und beschreiben und transportieren ein neues Lebensgefühl in einer sich rapid wandelnden Gesellschaft. Neben der Frage nach Perfektion und dem Ideal sowie der Planbarkeit unseres Lebens, also der In-vitro-Fertilisation, der Erbgutanalyse und dem Social Freezing, etwa in Werken von Henriette Astor oder Alexia Petertil, findet sich ausgefeilte Prothetik, die den Menschen bisweilen zum Roboter mutieren lässt. Aber auch die alltäglichen Deformierungen des Körpers werden thematisiert. Der Wonderbra zum Beispiel, der alleine durch seine Wortschöpfung auf seine Internationalität verweist, wird auf sein entscheidendes Element reduziert, seine erhebende Polsterung. Sie werden in Ute Kaisers Fotografie Push up zu einem beinahe abstrakten Bildmuster. Die komplette Kleidung, die Umhüllung des Körpers, lässt sich auf einem Kleiderbügel an die Wand hängen, wie Daniele Dell'Eva mit seinem Objekt L’abito demonstriert. Was macht Identität aus, wie verändern wir uns bewusst oder unbewusst? Es ist ein Dialog oder sogar Disput zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Neben den Textilien geht es um Körperauffassung, Ausdruck und Haltung. Wie verändern Menschen sich, wenn sie vom Bett aus, ihrem intimen Refugium, mit der Außenwelt kommunizieren und zu gleicher Zeit konsumieren. Dies zeigt uns Sophie Stephan mit ihrer fotografischen Dokumentation Liegen. Sie handelt von Jugendlichen, die einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Bett verbringen. Dem entgegen steht eine andere, ganz greifbare Zufluchtswelt, die Sandra Hoyn in dem Fotoessay Jennys Seele über das Leben mit einer menschengetreu nachgebildeten Silikonpuppe als Partner sensibel erzählt. Dass im Zentrum der aktuellen Sicht auf den Körper der Wunsch nach Formvollendung steht, kritisiert Raimunde Graves mit ihrer Lichtinstallation Perfektionismus. „Deine Unzulänglichkeit ist dein wahrer Wert“, ein Satz, der einleuchtet und vielleicht gerade heute umso gewichtiger erscheint. Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 15-17 Uhr, Do 15-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-18 Uhr
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12.02.2017

Finissage der Ausstellung „KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen“


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
15:00 bis 16:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.
Zur Finissage der Ausstellung „KÖRPER 2.0 – Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen“ werden die von einer Fachjury ermittelten Preisträger bekanntgegeben. Auch ein Publikumspreis wird vergeben. Alle Preise werden von 3M Deutschland bereitgestellt. Außerdem wird der Titel für die 10. Themenausstellung verkündet.
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Musikschule Hilden

15.02.2017

Kammerkonzert mit den Teilnehmer(innen)n des Regionalwettbewerbs "Jugend musiziert"


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
18:00 bis 19:30 Uhr
Eintritt frei
Kammerkonzert der Preisträger „ Jugend musiziert “ Am Mittwoch, den 15.02.17 findet um 18.00 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal der Musikschule Hilden, ein Kammerkonzert statt. 33 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Hilden haben im Januar am Regionalwettbewerb „ Jugend musiziert “, in den Kategorien Klavier-Solo, Holzbläser-Ensembles/Blockflöte und Harfe teilgenommen. Innerhalb des Konzertes wird Bürgermeisterin Frau Birgitt Alkenings den engagierten Musikerinnen und Musikern ihre Urkunden überreichen. Der Eintritt ist frei.
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16.02.2017

Barricade

Musical nach dem Roman „Les Misérables“


Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1
Beginn 20:00 Uhr
12 € bis 20 €
Barricade – Musical nach dem Roman „Les Misérables“ von Victor Hugo Das Kulturamt präsentiert „Barricade“ – Das neue Musical nach dem Roman „Les Misérables“ von Victor Hugo von der Kammeroper Köln zusammen mit der Deutschen Musical Company. Zu sehen ist „Les Misérables“ am Donnerstag, 16. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz 1. Das Musical über Hoffnung und Liebe erzählt die Geschichte des ehemaligen Diebes Valjean im Frankreich des 19. Jahrhunderts: Nach 19 Jahren Haft kommt Jean auf Bewährung frei. Obwohl er so lange im Gefängnis war, fällt er wieder in sein altes Lebensmuster zurück und bestiehlt einen Bischof. Dieser beschützt ihn jedoch vor der Polizei und bittet ihn im Gegenzug, ein ehrlicher Bürger zu werden. Daraufhin ändert Jean sein Verhalten und seinen Namen und beginnt ein neues Leben. Doch der Polizist Javert ist ihm auf den Fersen, da Valjean mit der Namensänderung seine Bewährungsauflagen gebrochen hat. Ein Katz- und Mausspiel beginnt. Die Inszenierung basiert auf dem Roman "Die Elenden" von Victor Hugo mit Musik von Esther Hilsberg und Libretto von Holger Pototzki. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden. Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro bis 20 Euro sind im Vorverkauf bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei oder unter www.neanderticket.de/vorverkaufsstellen, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.
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19.02.2017

Ausstellungseröffnung "Struktur der Überdeckung"

Mit Arbeiten von Arnulf Rainer


Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64
11:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Arnulf Rainer zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Von Sonntag, 19. Februar, bis Sonntag 26. März, ist die Ausstellung „Arnulf Rainer – Struktur der Überdeckung“ im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, in Hilden zu sehen. Geboren 1929 in Baden bei Wien, gilt Arnulf Rainer als Mitbegründer der informellen Malerei in seiner Heimat. Seit den 1950er Jahren schreibt er vor allem mit seinen sogenannten Kruzifikationen sowie den Übermalungen Kunstgeschichte. Letztere, die gerade im Bereich der Grafik auch als Überdeckungen bezeichnet werden, sind für den Künstler ein Mittel, um den vorhandenen Gehalt von Bildern neu zu erkunden. Kleine Veränderungen reichen aus, um bereits bestehende Aussagen zu verdichten und zu prononcieren, und auf diese Weise den Motiven neue Wirkungsebenen zu übertragen. Dabei plant Arnulf Rainer die Übermalungen nicht, sie entstehen prozesshaft, manchmal über Jahrzehnte hinweg und können bisweilen bis zur vollständigen Überdeckung einstiger Motive führen. Indes fertig ist so ein Bild nach Aussage des Künstlers nie. Die wichtigsten Museen der Welt haben das umfangreiche Werk von Arnulf Rainer gewürdigt. Die Münchner Pinakothek der Moderne widmete ihm 2002 einen eigenen Werkraum. 2009 wurde in seiner Geburtsstadt Baden, vor den Toren Wiens, das Arnulf Rainer Museum eröffnet. Im Œuvre des Künstlers besitzt neben der Malerei insbesondere die Grafik einen herausragenden Stellenwert. Grafische Werke stehen daher neben ausgewählten Unikaten auch im Mittelpunkt der Ausstellung im Hildener Kunstraum Gewerbepark-Süd. Die Ausstellung wird am Sonntag, 19. März, um 11 Uhr durch Frau Bürgermeisterin Birgit Alkenings eröffnet. Zur Einführung spricht der Kurator und Aachener Kunsthistoriker Stefan Skowron. Die Ausstellung läuft bis zum 26. März und ist dienstags bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Kunstraum ist barrierefrei zugänglich.
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Kamishibai-Karten

22.02.2017

Kamishibai – Theater mal anders in der Stadtbücherei Hilden


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
16:30 bis 17:00 Uhr
Eintritt frei 
Am Mittwoch, 22. Februar wird um 16.30 Uhr die beliebte Kamishibai-Reihe in der Stadtbücherei Hilden fortgesetzt. Kamishibai ist ein japanisches Papiertheaterspiel und vermittelt Bücher auf eine in Deutschland neue Art und Weise. Mit Hilfe von großen Bildkarten und einer Bühne werden wir den Kindern die Geschichte frei erzählen“ Die Veranstaltung richtet sich an Kinder zwischen vier und sechs Jahren. Weiterer Termin im ersten Quartal ist der 29. März zur gleichen Zeit. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Billardkugeln

24.02.2017

Anstoß - „Wohin führt der Weg der Kirche? Gedanken zu Gemeindeentwicklungen“


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:00 Uhr
Eintritt frei
Im Rahmen der Vortragsreihe „Anstoß“, einer Initiative der Katholischen Kirche Hilden in Kooperation mit der Stadtbücherei und der VHS Hilden-Haan, hält Dr. Reiner Nieswandt, leitender Pfarrer in Hilden und Haan am Freitag, 24. Februar um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden einen Vortrag mit dem Titel „Wohin führt der Weg der Kirche? Gedanken zu Gemeindeentwicklungen“. Es gibt einen Rückgang des Gottesdienstbesuchs und eine Abnahme des religiösen Wissens, so Pfarrer Dr. Nieswandt. Seiner Meinung nach ist die heutige Situation in der Katholischen Kirche geprägt von Resignation und wachsender Distanzierung vieler Gläubiger zur Kirche allgemein. Auch die vergangene Strukturreform hinterlasse Spuren. Deshalb versucht Nieswandt in seinem Vortrag Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie kann die Kirche die Menschen auf ihrer Sinnsuche noch erreichen? Wo ist der Platz der Kirche in der heutigen Gesellschaft? In seinem Vortrag kommt auch die aktuelle Gemeindeentwicklung in Hilden und Haan zur Sprache. Dr. Reiner Nieswandt, geboren 1962 in Düsseldorf, ging nach seiner Bundeswehrzeit für fünf Jahre zu den Franziskanern und absolvierte dort eine Schreinerlehre. Es folgten ein Theologiestudium mit Promotion, 1999 die Priesterweihe sowie verschiedene Stationen im Erzbistum, an denen er als Kaplan, Pfarrvikar und in der Psychiatrie-Seelsorge tätig war. Seit Dezember 2010 ist er leitender Pfarrer in Haan/Gruiten und seit Herbst 2016 ebenfalls leitender Pfarrer in Hilden. Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer zum offenen Gespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


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