SV Hilden Logo

Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

14.02.2016

The King’s Speech


Stadthalle, Fritz-Gressard-Platz 1
20:00 bis 22:00 Uhr
12 Euro bis 20 Euro
Im Jahre 1980 schrieb David Seidler das Theaterstück über den späteren britischen König Georg VI.. Im Oktober 2013 wurde das Stück mit dem 1. Inthega-Preis ausgezeichnet.

Ausgangspunkt der Geschichte ist das Jahr 1925. Albert, Herzog von York, steht vor dem Mikrophon im Wembley Stadion, um die Abschlussrede zur Empire-Ausstellung zu halten. Doch, oh Gott wie peinlich, sein Kopf wird puterrot, die Worte wollen nicht heraus. Er stottert, er schweigt und mit jedem Redeversuch wird alles nur noch schlimmer. Das neue Massenmedium Radio verstärkt diese Peinlichkeit um ein Tausendfaches und verbreitet sie live rund um den Globus.


Doch bis der stotternde Albert 1937 in der Westminster Abbey als Georg VI. den Thron übernahm, musste der König in spe durch das Fegefeuer der Sprachtherapie gehen. Durch die unkonventionellen Methoden des australischen Sprechtrainers Lionel Logue, der ihn zum Fluchen bringt, um seine inneren Blockaden zu lösen und seine Stimme zu befreien.

Linie
Plakat zum Thema Asyl mit Motiv Flucht

16.02.2016

Eröffnung der Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht", Veranstaltungsreihe von Jugendparlament und Stadtbücherei


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 Uhr
Eintritt frei
Ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und Menschlichkeit wollen das Jugendparlament und die Stadtbücherei Hilden mit dieser gemeinsamen Veranstaltungsreihe im Februar und März 2016 setzen.

Die Veranstaltungsreihe beginnt mit der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ von ProAsyl in der Stadtbücherei. Vier Wochen lang, vom 17. Februar bis zum 12. März, sind 26 Themenplakaten zu sehen. Sie zeigen aufwühlende Bilder von Menschen auf der Flucht, den Gefahren und Hindernissen sowie von den Orten, an denen die Geflüchteten Schutz finden. Auf einem Poster heißt es beispielsweise: „Es geht nicht um die Wahl, ob die Menschen ein besseres Leben haben oder nicht. Es geht um Leben und Tod. Egal was passiert, die Menschen werden weiterhin fliehen.“

Interessierte finden Informationen über Fluchtursachen und Fluchtwege. Aber auch die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Innern Europas und Deutschlands sei Thema.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Birgit Alkenings. 
Linie
Buchcover von Sven Lorigs Buch Lässig Laufen

17.02.2016

„Lässig Laufen“ - Autorenlesung mit Sven Lorig


Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3
19:30 bis 21:30 Uhr
Eintrittskarten zur Lesung zum Preis von 15 Euro (acht Euro mit Itter-Pass)
Warum braucht Fitness keine Folter? Diese Frage wird Sven Lorig beantworten, wenn er sein Buch „Lässig Laufen“ 
Der Hildener Sven Lorig moderiert seit 2003 das „ARD Morgenmagazin“ und ist begeisterter Vereins- und Marathonläufer. Früher war er 100 Kilo schwer und null in Form, heute läuft Sven Lorig Marathon und kann sich ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen. Für ihn ist es der beste Sport überhaupt: „Er macht fit, schlank und baut Stress ab“. Seit zehn Jahren dreht der Moderator so oft es geht seine Runde und ist profunder Kenner rund um die Themen Tempotraining, Klamottenfrage, Ernährung oder Interna aus der Profiläuferwelt. Gepaart mit seiner eigenen Laufgeschichte hat Lorig ein unterhaltsames, erhellendes und motivierendes Buch für alle Anfänger und bereits Abhängigen geschrieben, das er in der Stadtbücherei vorstellen wird.
Linie

17.02.2016

Kammerkonzert der Preisträger "Jugend musiziert"


Musikschule Hilden Heinrich Strangmeier Saal , Gerresheimer Str. 20
19:00 bis 20:15 Uhr
Eintritt frei

Kammerkonzert der Preisträger „ Jugend musiziert “

42 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Hilden haben im Januar am Regionalwettbewerb „ Jugend musiziert" in den Kategorien Duo Klavier und ein Holzblasinstrument, Zupf - und Harfen - Ensembles und Pop Gesang teilgenommen.

Die erfolgreiche Bilanz der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Hilden kann sich mit 18 Erste und vier Zweite Preise sehen lassen. Darüber hinaus haben sich fünf Ensembles in den Kategorien Pop-Gesang, Duowertung und Zupf-Ensembles für den Anfang März in Detmold stattfindet Landeswettbewerb qualifiziert.

Beim Preisträgerkonzert stehen u.a. der Toffee Tango für Querflöte und Klavier von Paul Harris, “ An der schönen blauen Donau “arr. für Harfentrio von Johann Strauss, eine Klarinettensonate von J. X. Lefevre, ein Song von Adele, die Don Quixote Suite für Zupfensemble und andere hörenswerte Beiträge auf dem Programm.

Innerhalb des Konzertes wird Bürgermeisterin Frau Alkenings den engagierten Musikerinnen und Musikern ihre Urkunden überreichen.

Linie

20. und 21.02.2016

Grand Malheur


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
Samstag 19:00 bis 21:00 Uhr und Sonntag 15:30 bis 17:30 Uhr
9 Euro
Auf Grund des großen Erfolges des Stückes "Grand Malheur" der Itterbühne wird es zwei Wiederholungstermine geben.

Zum Inhalt:
Große Aufregung im Kur- und Wellnesshotel „Faltenburg“: Zum einen werden neue Gäste erwartet, zum anderen kehren mit der neuen Verwaltungsleiterin und Controllerin Sabine auch neue Sitten für die Beschäftigten ein. Sabine ist dem Hoteldirektor Dr. Klaus Kowalski ein Dorn im Auge, denn der Aufsichtsrat hat sie eingestellt, um gewisse finanzielle Unregelmäßigkeiten zu klären. Sabine steckt bis über beide Ohren in ihrer neuen Arbeit und hat deswegen kaum Zeit, sich um ihren Vater Martin zu kümmern - ein ausgemachtes Schlitzohr, dem nur Blödsinn einfällt. So „verordnet“ sie ihm gegen seinen Willen einen vierzehntägigen Aufenthalt im Hotel, damit sie ein Auge auf ihn werfen kann. Martin jedoch bringt nicht nur das Hotelpersonal zur Verzweiflung, sondern auch die anderen Gäste ... 
Linie

21.02.2016

Ausstellungseröffnung „100 Jahre“


Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64
11:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei

Am Sonntag, 21. Februar, um 11 Uhr wird die Ausstellung "100 Jahre" durch Frau Bürgermeisterin Alkenings eröffnet. Zur Einführung in die Aussstellung spricht Dr. Sandra Abend, musikalisches wird die Ausstellungseröffnung von der Saxophonistin Sarah Wünsche untermalt.


Hans-Peter Feldmann, Jahrgang 1941, gebürtiger Düsseldorfer, Künstler, leidenschaftlicher Fotosammler und Spezialist für Gebrauchsphotographie, hat für sein jüngstes Projekt selbst zur Kamera gegriffen. Die Serie "100 Jahre" besteht aus Portraits von 101 Menschen. Aus seinem eigenen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis stammen die portraitierten Personen. Ein Mensch für jedes Lebensjahr eines, großzügig mit 100 Jahren veranschlagten Lebens, beginnend mit einem acht Wochen jungen Säugling, endend mit einer 100 Jahre alten Frau.


Mit seinem Lebensalter-Projekt verfolgt Feldmann mehrere Absichten. Der persönlichen Aspekt, Menschen seines privaten Lebenskreises zu versammeln, zu dokumentieren und sich dabei der eigenen, fortgeschrittenen Altersposition bewusst zu werden. Im zweiten, übergeifenden Aspekt, bietet er jedem Betrachter, in der endlichen Reihe der möglichen Lebensaltern, die Möglichkeit sich dort wiederzufinden.

Linie

25.02.2016

Von Fischottern, Riesenhaien und der Insel Skye – Auf den Spuren des einsamen Weltenbürgers Gavin Maxwell


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
5,00

Im renommierten Ullstein-Verlag erschien im Jahre 1964 ein reich bebildertes Buch mit dem Titel „Mein geliebter Haustyrann“. Die Rede ist von einem zahmen Fischotter. Der schottische Autor und Reiseschriftsteller von adligem Geblüt Gavin Maxwell (1914 bis 1969) erzählt in diesem Werk von „Mijbil“, den er von einer Reise im Irak mitbrachte und der – wie sich später herausstellte – ein Vertreter der akut vom Aussterben bedrohten Unterart des Glattotters war und deren wissenschaftlicher Name Maxwell zugeeignet wurde. 


Nach einem kurzen Zwischenspiel in London übersiedelt der Naturforscher in ein einsames Haus an der Nordwestküste Schottlands, just gegenüber der Hebriden-Insel Skye, und berichtet von dem Ort in einer Landschaft, wo Felsen und der Ozean die einzigen unmittelbaren Nachbarn sind. Nachdem ein solches Buch die Neugier eines Zoologen, der sich ebenfalls mit Fischottern beschäftigt, weckte, machte sich der Referent auf die Spuren des zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Schriftstellers. Wer war Gavin Maxwell, was prägte ihn, welche Pläne verfolgte er und wie verlief sein abenteuerliches Leben? Nicht nur literarisch erfolgte die Spurensuche, auch auf die Reise machte sich Dr. Gettmann und lernte die Gegend kennen, die Maxwell so nachhaltig prägten. 


Dr. Wolfgang W. Gettmann (*1948 in Saarbrücken) studierte in seiner Heimatstadt sowie in Bochum und Kaiserslautern Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Genetik. Nach zweijähriger Tätigkeit am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt übernahm er 1980 die Leitung des Pfalzmuseums für Naturkunde in Bad Dürkheim und wurde 1994 zum Direktor des Düsseldorfer Aquazoos bestellt. Nach dem Ende seiner Dienstzeit im November 2013 kann er sich nun als Mitglied der IUCN-Otter-Specialist Group sowie als NABU-Wolfsbotschafter der Ökologie und dem Verhalten von Säugetieren widmen.

Linie

26.02.2016

Auftaktkonzert mit Carlo Domeniconi (Gitarre)


Musikschule Hilden Heinrich Strangmeier Saal , Gerresheimer Str. 20
19:30 bis 21:30 Uhr
12,00 €


Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend auf höchstem musikalischem Niveau.

Der weltweit bekannte italienische Komponist für Gitarre, Carlo Domeniconi, wird im Rahmen des Auftaktkonzertes zum deutschlandweit preisgekrönten "4. Hildener Meisterkurses für Mandoline und Gitarre"  in Hilden zu Gast sein und sein Können präsentieren.


Ob Konzerte für Gitarre und Orchester, kleine Etüden, abendfüllende Zyklen für Gitarre solo oder zahlreiche Kammermusikwerke, Domeniconi komponiert für alle Besetzungen mit Gitarre gekonnt und modern.

Sein Werk, welches sich mittlerweile auf 50 Jahre bezieht, umfasst die unterschiedlichsten Stile, sowohl klassische Formen als auch weltmusikalische Elemente.

Mit seinem Werk „Koyunbaba“, das Elemente türkischer Musik enthält und u.a. von Sting in seinen Konzerten aufgeführt wurde, erlangte er Weltruhm.

Das renommierte amerikanische "Soundboard Magazin" schreibt: „Immer wieder sucht Domeniconis Musik die Synthese von Ost und West. Er scheint fähig, die Quintessenz verschiedener Kulturen zu nehmen und sie neu zu erzählen. Eine hypnotische Unvermeidlichkeit geht durch seine Musik.“

Linie

Die Ausstellung ist noch bis 6. März 2016 zu sehen


„Der Otter ist ein listig und boßhafftig Thier“ 


Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a

3,00 Euro

Das Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert eine Ausstellung über das faszinierende Leben der Fischotter. Weltweit leben dreizehn verschiedene Otterarten am und im Wasser. Auf allen Kontinenten - außer in Australien und in der Antarktis - besiedeln sie die Ufer von Flüssen, Bächen sowie Seen und finden sogar Lebensraum in überfluteten Reisfeldern und im Meer. Der Europäische Otter war früher in unserer näheren Umgebung heimisch, bevor der Mensch durch Flussregulierungen, Baumaßnahmen, Gewässerbelastung und übermäßige Bejagung ihm den Lebensraum nahm. 

Die gute Nachricht: Im nördlichen Nordrhein-Westfalen haben die ersten Fischotter, vom Norden kommend, begünstigt durch Renaturierungen und Schutzmaßnahmen, wieder Fuß gefasst.


Verschiedene Otterarten werden als Präparate gezeigt, historische Abbildungen machen erfahrbar, wie verwegen die ersten Vorstellungen der exotischen Arten waren und viele Modelle informieren über Anatomie und Verhalten der Lutrinae, wie der Zoologe diese Gruppe der Marderartigen nennt. Darüber hinaus gibt es Kulturgeschichtliches und Kurioses aus aller Welt über die Otter zu berichten. So kann über „ottrige“ Kinderbücher, Plüschtiere, Kleidung, Schmuck und Geschirr gestaunt werden, aber auch Briefmarken und Münzen, Lebensmittel und Koch- sowie Medizinrezepte werden in Zusammenhang gebracht. Und natürlich haben sich viele Menschen bereits dem pelzigen Marder künstlerisch genähert, sei es in der Literatur sowie der Malerei oder Bildhauerei.
Linie

Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden