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im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

02.03.2017

Ausstellungseröffnung „Endlos“

Arbeiten von Hermann Sirtl


Städtische Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
18:30 
Eintritt frei
Der in Hilden lebende Künstler Hermann Sirtl stellt vom 2. bis 18. März in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, aus. Die Ausstellung mit dem Titel „Endlos“ zeigt einen Querschnitt des künstlerischen Schaffens von Hermann Sirtl, sowohl zeitlich, als auch inhaltlich. Innerhalb seiner Malerei hat er einen ganz speziellen und eigenen Weg gefunden. Die Gestaltung seiner Bilder beruht auf einer endlosen Linie. Beginnt man von einem beliebigen Punkt aus die Linie entlangzufahren, so kommt man wieder am Ausgangspunkt an. Meistens sind es weiche und fließende Formen die seine Bilder bestimmen. Dies wird auch in seinen Holzarbeiten deutlich. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers statt. Danach ist die Ausstellung dienstags, mittwochs und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 16 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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Christian Meyn-Schwarze

04.03.2017

Papa-Zeit: Indianische Leben rund ums Lagerfeuer im Tipi-Dorf


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
10:30 bis 12:30 Uhr
Eintritt frei
Bei der „Papa-Zeit“ am Samstag, 4. März verwandeln sich Kinder von vier bis acht Jahren mit ihren Papas unter Anleitung von Christian Meyn-Schwarze in kleine und große Indianerinnen und Indianer. In der Bibliothek werden Muschelketten und indianische Stirnbänder gebastelt und mit indianischen Trommeln Musik gemacht. Mit Bambusstangen und Decken bauen die Indianer Tipis, in denen Bilder- und Vorlesebücher zum Leben der Indianer vorgelesen werden. Die Stadtbücherei bittet um eine verbindliche Anmeldung an der Information in der ersten Etage ab Samstag, 18. Februar oder telefonisch unter 02103/72-301. Die Angebote sind kostenfrei, es gibt Platz für zehn Väter und zehn Kinder. Es ist möglich, nur an der Aktionszeit oder den Vorleseaktionen teilzunehmen.
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05.03.2017

Vorwiegend heiter – Werke von Joachim Klinger

Ausstellungseröffnung


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
11:00 bis 13:00 Uhr
kostenfrei
Die monographische Ausstellung ist eine Hommage an das Leben. Anlass ist der 85. Geburtstag des kunst- und kulturschaffenden Joachim Klinger, der mehr als vierzig Jahre in Hilden lebte. Klingers zeichnerische Begabung wurde bereits in seiner Jugend sichtbar. So hatte er in der Schule den Ruf, ein Künstler zu sein und erhielt den Spitznamen "Max", angelehnt an den berühmten Maler, Radierer und Bildhauer. Doch im Gegensatz zu dem Leipziger Künstler studierte Joachim Klinger Jura und war später lange im Düsseldorfer Kultusministerium verantwortlich für Theater, Film und Internationales. Beruflich und privat ist er zeit seines Lebens ein guter Beobachter des Menschen. So entstanden, meist am Samstagabend, auf kleinen Formaten seine Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen. "Malzeit" nennt er diese inspirierenden Abende mit seiner Frau, die ihm dabei vorlas. Heute ist dieser Schaffensprozess nicht mehr nur auf den Samstag fokussiert. Neben Typen und Charakteren entstehen Ansichten französischer und italienischer Landschaften, Puppenspieler und Zirkusszenen. Mit dem Zirkus von Kind auf verbunden, reiste er beruflich mit einem Vertreter des Zirkusunternehmens Roncalli nach Moskau. In seinen Bildern wird die Manege zum Zirkus des Lebens. Überspitzt zeichnet er die Charaktereigenschaften typischer Protagonisten, wie Dompteure, Clowns und Jongleure, nach. Mit den Printmedien aufgewachsen, schlägt sein Herz vor allem für Karikaturen und Bildgeschichten. So entstehen, nicht ohne hintergründigen Humor, einfühlsame Charakterisierungen von Kunstbetrachtern und Literaten. Klinger brilliert aber nicht nur als Zeichner, sondern auch als lyrischer Autor des Grupello Verlages. Dort macht er beispielsweise in seinen Versen die Dichter Morgenstern und Ringelnatz miteinander bekannt. Das umfassende Werk ist Ausdruck eines jahrzehntelang leidenschaftlich für Kunst und Kultur engagierten Menschen. Das Wilhelm-Fabry-Museum zeigt ausgewählte graphische und literarische Arbeiten aus verschiedenen Zyklen und Werkabschnitten. Die Ausstellung wird von Bürgermeisterin Birgit Alkenings mit einem Grußwort eröffnet. Dr. Sandra Abend wird eine Einführung halten und für den musikalischen Rahmen der Eröffnung sorgt die Musikschule Hilden.
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05.03.2017

Vorwiegend heiter – Werke von Joachim Klinger

Ausstellung


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
Die monographische Ausstellung ist eine Hommage an das Leben. Anlass ist der 85. Geburtstag des kunst- und kulturschaffenden Joachim Klinger, der mehr als vierzig Jahre in Hilden lebte. Klingers zeichnerische Begabung wurde bereits in seiner Jugend sichtbar. So hatte er in der Schule den Ruf, ein Künstler zu sein und erhielt den Spitznamen "Max", angelehnt an den berühmten Maler, Radierer und Bildhauer. Doch im Gegensatz zu dem Leipziger Künstler studierte Joachim Klinger Jura und war später lange im Düsseldorfer Kultusministerium verantwortlich für Theater, Film und Internationales. Beruflich und privat ist er zeit seines Lebens ein guter Beobachter des Menschen. So entstanden, meist am Samstagabend, auf kleinen Formaten seine Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen. "Malzeit" nennt er diese inspirierenden Abende mit seiner Frau, die ihm dabei vorlas. Heute ist dieser Schaffensprozess nicht mehr nur auf den Samstag fokussiert. Neben Typen und Charakteren entstehen Ansichten französischer und italienischer Landschaften, Puppenspieler und Zirkusszenen. Mit dem Zirkus von Kind auf verbunden, reiste er beruflich mit einem Vertreter des Zirkusunternehmens Roncalli nach Moskau. In seinen Bildern wird die Manege zum Zirkus des Lebens. Überspitzt zeichnet er die Charaktereigenschaften typischer Protagonisten, wie Dompteure, Clowns und Jongleure, nach. Mit den Printmedien aufgewachsen, schlägt sein Herz vor allem für Karikaturen und Bildgeschichten. So entstehen, nicht ohne hintergründigen Humor, einfühlsame Charakterisierungen von Kunstbetrachtern und Literaten. Klinger brilliert aber nicht nur als Zeichner, sondern auch als lyrischer Autor des Grupello Verlages. Dort macht er beispielsweise in seinen Versen die Dichter Morgenstern und Ringelnatz miteinander bekannt. Das umfassende Werk ist Ausdruck eines jahrzehntelang leidenschaftlich für Kunst und Kultur engagierten Menschen. Das Wilhelm-Fabry-Museum zeigt ausgewählte graphische und literarische Arbeiten aus verschiedenen Zyklen und Werkabschnitten. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 15-17 Uhr Do 15-20 Uhr Sa 14-17 Uhr So/Feiertage außer Karfreitag 11-13, 14-18 Uhr
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07.03.2017

„Wittgensteins Neffe“

Lesereihe mit Gerhard Ferenschild


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
Das Wilhelm-Fabry-Museum startet mit Gerhard Ferenschild eine neue, dreiteilige Lesereihe. Der Auftakt ist am Dienstag, 7. März 2017 um 19.30 Uhr. Die Folgetermine sind 4. April und am 9. Mai, jeweils um 19.30 Uhr. Thomas Bernhards (1932 - 1989) Erzählung „Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft“ aus dem Jahr 1982 thematisiert Bernhards enge persönliche Beziehung zu Paul Wittgenstein (1907 - 1979), dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein, in den letzten zwölf Jahren seines Lebens von 1967 bis 1979. Dabei denkt der Erzähler über das Verhältnis von körperlicher und psychischer Krankheit nach und bietet ein Panorama der österreichischen Gesellschaft, das in typisch Bernhardscher Manier Litanei, Suada und bösen Humor treffsicher vereint. Zu Beginn der Erzählung liegen beide im Wiener Krankenhaus auf der Baumgartner Höhe, der Erzähler in der Lungenabteilung und der Freund in der Abteilung für Geisteskranke. Im weiteren Verlauf wird der Leser Zeuge der exzentrischen Lebensgeschichte Paul Wittgensteins – einem Spross einer der reichsten Familien Österreichs –, der Freundschaft zum Erzähler sowie der Verarmung, Vereinsamung und des Verfalls des titelgebenden Protagonisten. Bernhard gelingen präzise Schilderungen, die meist von einem zutiefst einfühlsamen Humor begleitet sind, dem es an Schärfe nicht fehlt. „..., aber ich hatte nicht die Kraft, das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich ein paar Minuten vorher erst aus einer mehrstündigen Narkose aufgewacht war, in die mich jene Ärzte versetzt hatten, die mir den Hals aufschnitten, um aus meinem Brustkorb einen faustgroßen Tumor herausoperieren zu können. Ich erinnere mich, es war der Sechstagekrieg und als Folge meiner radikal an mir vorgenommenen Cortisonbehandlung entwickelte sich mein Mondgesicht, wie von den Ärzten gewünscht; während der Visite kommentierten sie dieses Mondgesicht auf ihre witzige Art, die selbst mich, der ich, nach ihrer eigenen Aussage, nur noch Wochen, im besten Fall Monate zu leben hatte, zum Lachen brachte.“ (S. 7) Marcel Reich-Ranicki kommentierte: „Nie hat Bernhard menschenfreundlicher und zärtlicher geschrieben.“ Rhythmus und Melodie kennzeichnen Bernhards Sprache und machen sie zu einem fast harmonischen Klangerlebnis. Dies führt häufig zu einem auffälligen Kontrast zwischen Form und Inhalt, denn viele der Bernhardschen Aussagen erscheinen ungeheuerlich bis monströs: „Der psychiatrische Arzt ist der inkompetenteste und immer dem Lustmörder näher als seiner Wissenschaft.“ (S. 14) Die Lesung schließt an die Lesereise zu Thomas Manns „Der Zauberberg“ an und stellt ein bedeutendes Stück Literatur, das sich zentral und auf eigenwillige Weise mit den Themen Medizin, Krankheit und Tod beschäftigt, im passenden Rahmen des Wilhelm-Fabry-Museums vor. Lesung aus: Thomas Bernhard, Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft. Leserechte beim Suhrkamp Verlag, Berlin
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Bild und Text von Marie von Ebner-Eschenbach

08.03.2017

Marie von Ebner-Eschenbach - Ein Porträt zum 101. Todestag in der Stadtbücherei Hilden


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:30 Uhr
€ 8,-
„Wer nichts weiß, muss alles glauben“, so sagte Marie von Ebner-Eschenbach einst. Anlässlich ihres 101. Todestages werden Dr. Angelika Spicker-Wendt, Dr. Friedemann Spicker und Dr. Jürgen Wilbert die prägenden Lebensstationen der Schriftstellerin vorstellen und in dialogischer Form eine Auswahl ihrer nach wie vor aktuellen Aphorismen am Mittwoch, 8. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden, Nove-Mesto-Platz 3, präsentieren. Die Freifrau, geboren 1830 in Mähren und gestorben 1916 in Wien, schrieb neben ihren sozialkritischen Novellen (unter anderem „Krambabuli“) seit 1880 Aphorismen, in denen sie die Werte und das Verhalten der Menschen beleuchtet. Ein Aphorismus ist für sie „der letzte Ring einer langen Gedankenkette“. „Das Verhältnis der Geschlechter zueinander ist eines ihrer Kernthemen“, erläutert Referent Jürgen Wilbert. So formulierte die Autorin seinerzeit auch: „Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde – alle dummen Männer“. Wilbert ist überzeugt davon, dass ihr Werk uns auch heute noch eine Menge zu sagen hat: „Wenn sie uns zum Beispiel den Spiegel vorhält: Es ist schwer denjenigen für einen Dummkopf zu halten, der uns bewundert.“ Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbücherei Hilden mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hilden anlässlich des Weltfrauentages. Der Eintritt beträgt acht Euro (nur Abendkasse, vier Euro mit Itter-Pass).
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11.03.2017

„Man steckt nicht drin“

Kriszti Kiss und Stefan Keim


Heinrich-Strangmeier-Saal (Altes Helmholtz), Gerresheimer Straße 20
19:00 
16,50 Euro
Die in Budapest geborene Kabarettistin Kriszti Kiss und ihr Bühnenpartner Stefan Keim sind mit ihrem Programm „Man steckt nicht drin“ im Rahmen der Kleinkunst-Reihe „Kultur mobil“ zu Gast in Hilden. Es könnte so leicht sein. Ist es aber nicht. Sobald Frau und Mann aufeinander treffen, knallt es. Am Anfang hält man es für Liebe. Später fragt man sich, wofür der ganze Stress eigentlich lohnt. Und macht immer weiter. Kriszti Kiss und Stefan Keim spielen und singen, dichten und denken, meckern und motzen über verwilderte Ehen, festgefahrene Flirts und leidenschaftliche One-Night-Erschlaffungen. Zu sehen ist das Programm am Samstag, 11. März, um 19 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz, Gerresheimer Straße 20. Eintrittskarten zum Preis von 16,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren können bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, online über www.neanderticket.de oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden. Die Eintrittskarten sind für Hin- und Rückfahrt mit VRR-Verkehrsmitteln im im VRR-Raum als Fahrausweise gültig.
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Musikschule Hilden

22.03.2017

Dozentenkonzert der Musikschule in der Reihe "Kunst um 1/27


Reformationskirche, Alter Markt
18:30 bis 19:30 Uhr
Eintritt frei
Am Mittwoch, 22. März 2017 findet in der Konzertreihe "Kunst um "1/2 7" wieder das Dozentenkonzert mit Lehrkräften der Musikschule Hilden statt. Das regelmäßig stattfindende Konzert erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum und hat mittlerweile eine große Fangemeinde bei Klein und Groß. Eine Vielfalt von Instrumenten werden zu hören sein. Diesmal mit Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Mandoline, Gitarre, Laute, Geige, Viola, Cello und Klavier. Aufgeführt werden selten gespielte Kompositionen u.a. von Mozart, Brahms, Domeniconi, Telemann und Vivaldi. Ein besonderer Programmpunkt ist die Welturaufführung einer Komposition für Mandoline und Gitarre von Carlo Domeniconi. Domeniconi gilt als einer der berühmtesten Gitarrenkomponisten unserer Zeit. Im letzten Jahr war er beim 4. Meisterkurs für Mandoline und Gitarre als Dozent an der Musikschule zu Gast und in einem Konzert zu hören. Auch die anderen Programmpunkte versprechen ein außergewöhnliches Konzert der Musikschule. Zu hören ist u.a. das Kegelstatt-Trio für Klarinette, Viola und Klavier von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Doppelkonzert für Blockflöte und Querflöte von Georg Philipp Telemann und Klezmermusik. Das Salonorchester der Musikschule wird das Programm mit sehr unterhaltsamen Musikstücken beenden. Der Eintritt ist frei. Das regelmäßig sattfindende Konzert erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum und hat mittlerweile eine große Fangemeinde bei Klein und Groß. Die Musikschule Hilden stellt sich hier, mit einem breitem Spektrum ihrer Instrumental,-Gesangslehrer und ihren Instrumenten vor. Der Eintritt ist frei
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Ihr Kulturamt Hilden