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Liebe Abonnentinnen, Liebe Abonnenten,


im Folgenden finden Sie einige Highlights der Hildener Kultur. 

24.03.2017

Lesung und Diskussion

Jugoslawisch-Deutscher Kulturverein Hilden e.V.


Alter Ratssaal im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
17:00 bis 24:00 Uhr
Eintritt frei
Der Jugoslawisch-Deutsche Kulturverein Hilden e.V. veranstaltet am 24. März um 17 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schriftsteller NRW eine Lesung mit Diskussion. Infos zum Programm: Öffentliche Sitzung der Autorinnen und Autoren mit Migrationshintergrund im VS NRW – in Hilden (Alte Ratssaal, Bürgerhaus Hilden, Mittelstr. 40 ) Lesung und Diskussion Moderation: Dr. Pilar Baumeister - Köln Dragica Schröder - Hilden Thema: Deutschsprachige Lyrik und Prosa der Autoren mit Migrationshintergrund: „Momente der Empathie mit anderen Völkern“ 
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Billiardkugel

24.03.2017

Anstoß - „Teresa von Avila – Mystik der intimen Gottvereinigung und Gott finden zwischen den Kochtöpfen des Lebens“


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
19:30 bis 21:00 Uhr
Eintritt frei
Im Rahmen der Vortragsreihe „Anstoß“, einer Initiative der Katholischen Kirche Hilden in Kooperation mit der Stadtbücherei und der VHS Hilden-Haan, hält Diplom-Theologe Markus Roentgen am Freitag, 24. März um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden einen Vortrag mit dem Titel „Teresa von Avila – Mystik der intimen Gottvereinigung und Gott finden zwischen den Kochtöpfen des Lebens“. Markus Roentgen erklärt: „Teresa von Avila hat in ihrem ersten Buch, der Autobiografie „Das Buch des Lebens“ von 1554 niedergeschrieben, wie ihr Weg mit Gott und Jesus gegangen ist. Zu ihren Erfahrungen gehörten Ekstase und nüchterner Alltag in der Reform des Karmels, inneres Beten und der Pfeil göttlicher Liebe. Bei Wind und Wetter machte sie sich mit einem Karren auf, um neue Klostergemeinschaften zu gründen. Es ist spannend, wie nahe ihr schon Mitte des 16. Jahrhunderts unser Suchen heute vertraut war.“ Roentgen ist Diplom-Theologe und wurde 1965 in der Eifel geboren. Nach dem Studium der Fächer Theologie, Germanistik und Philosophie arbeitet er in der Stabsstelle für Spiritualität und Gottesdienst der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariats. Er ist unter anderem Exerzitienbegleiter und geistlicher Begleiter, seelsorglicher Ansprechpartner für Akademiker im Erzbistum Köln sowie Autor von Büchern zu Theologie und Spiritualität. Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer zum offenen Gespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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Foto: Christian Wind

noch bis Sonntag, 26. März, zu sehen

Ausstellung "Struktur der Überdeckung"

Mit Arbeiten von Arnulf Rainer


Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64
11:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Arnulf Rainer zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Bis Sonntag, 26. März, ist die Ausstellung „Arnulf Rainer – Struktur der Überdeckung“ im Kunstraum Gewerbepark-Süd, zu sehen. Geboren 1929 in Baden bei Wien, gilt Arnulf Rainer als Mitbegründer der informellen Malerei in seiner Heimat. Seit den 1950er Jahren schreibt er vor allem mit seinen sogenannten Kruzifikationen sowie den Übermalungen Kunstgeschichte. Letztere, die gerade im Bereich der Grafik auch als Überdeckungen bezeichnet werden, sind für den Künstler ein Mittel, um den vorhandenen Gehalt von Bildern neu zu erkunden. Kleine Veränderungen reichen aus, um bereits bestehende Aussagen zu verdichten und zu prononcieren, und auf diese Weise den Motiven neue Wirkungsebenen zu übertragen. Dabei plant Arnulf Rainer die Übermalungen nicht, sie entstehen prozesshaft, manchmal über Jahrzehnte hinweg und können bisweilen bis zur vollständigen Überdeckung einstiger Motive führen. Indes fertig ist so ein Bild nach Aussage des Künstlers nie. Die wichtigsten Museen der Welt haben das umfangreiche Werk von Arnulf Rainer gewürdigt. Die Münchner Pinakothek der Moderne widmete ihm 2002 einen eigenen Werkraum. 2009 wurde in seiner Geburtsstadt Baden, vor den Toren Wiens, das Arnulf Rainer Museum eröffnet. Im Œuvre des Künstlers besitzt neben der Malerei insbesondere die Grafik einen herausragenden Stellenwert. Grafische Werke stehen daher neben ausgewählten Unikaten auch im Mittelpunkt der Ausstellung im Hildener Kunstraum Gewerbepark-Süd. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Kunstraum ist barrierefrei zugänglich. Foto: Christian Wind
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Illustration Hase

30.03.2017

Bilderbuchkino – klassisches Vorlesen mal anders in der Stadtbücherei Hilden


Stadtbücherei Hilden , Nove- Mesto- Platz 3
15:30 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Nachdem bereits Dinos, schreckliche Piraten, müde Bären, ein mutiges Schaf, ein verrückter Löwe und die Kuh Lieselotte bei den Bilderbuchkinos in der Stadtbücherei Hilden, Nove-Mesto-Platz 3, zum Leben erweckt wurden, kann man gespannt sein, wer am Donnerstag, 15. Dezember, um 16.30 Uhr dabei ist und auf die Leinwand hüpft. Die Bilderbücher werden via PowerPoint oder App auf eine große Leinwand projiziert, das Buch wird dazu vorgelesen. Zur besonderen Vorlesezeit in der Stadtbücherei sind alle Kinder zwischen vier und sieben Jahren herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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31.03.2017

Ausstellungseröffnung „Gedanken - Bilder“

Ausstellung der Graf Recke Stiftung


Städtische Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
17:00 bis 19:00 Uhr
Eintritt frei
„Gedanken - Bilder“ lautet der Titel der diesjährigen Ausstellung der Graf Recke Stiftung, die von Freitag, 31. März, bis Samstag, 8. April in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus zu sehen ist. Realisiert wird die Ausstellung mit Unterstützung vom Kulturamt und dem Behindertenbeirat der Stadt Hilden unter der Trägerschaft der Graf Recke Stiftung, aus dem Bereich der Hilfen für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende mit geistiger Behinderung. Die Gedanken und Vorstellungen, die sich Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Themenbereichen machen, werden in vielen Werken für den Betrachter sichtbar sein. Eine bunte Palette mit verschiedenen Bildern und Techniken werden während der Öffnungszeiten von dienstags bis freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr zu sehen sein. Die Vernissage findet am Freitag, 31. März, um 17 Uhr statt Während für einige Jugendliche das Abwerfen der Blätter im Herbst von Bedeutung ist, machen sich andere über Schutzmaßnahmen bei Regen oder über verschiedene Länder und ihre Besonderheiten Gedanken. Auch mit der Fragestellung: Wie viel Kraft muss ich beim Anspitzen von Buntstiften aufwenden, kann ein Bild entstehen. Der Zugang zur Galerie ist barrierefrei möglich. Der Eintritt ist frei.
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03.04. bis 27.06.17

Ausstellung "Mensch - Meer - Mysterium"

Kerstin Grobler stellt im Standesamt aus


Standesamt Hilden, Am Rathaus 1
Eintritt frei
„Mensch - Meer - Mysterium“ so der Titel der Ausstellung, die im 2. Quartal im Standesamt zu sehen sein wird. Die Sprache der Malerei ist vielseitig – so auch die Ausdrucksform von Kerstin Grobler. Sie streckt ihre Fühler gerne in verschiedene Richtungen aus, verwendet unterschiedliche Stilarten, Materialien und Techniken, um ihre Sujets zu entwickeln. Anfänglich widmete sie sich der Darstellung des Gegenständlichen, später treten immer mehr großzügige Flächenbearbeitungen und charakteristische Linienführungen als malerische Mittel in den Vordergrund, was dem Betrachter einen großen Interpretationsspielraum ermöglicht. Sie deckt ein großes Spektrum an Stilrichtungen ab - von gegenständlicher Malerei bis zum abstrakten Expressionismus. Grobler zeigt unter anderem Werke rund um das Thema Mensch als Individuum und in der Gruppe: Gesichter, Gesten, Standpunkte - der Ausdruck des Individuums und der Eindruck des Betrachters führen zu Begegnungen und Beziehungen. Gleichermaßen werden diese Aspekte in den ausgestellten Stillleben reflektiert. Fragestellungen zum Daneben, Vorne, Hin-ten - den Geheimnissen hinter den Objekten und Schattenwürfen finden sich auch in diesen Monotopie-Drucken wieder. Abgerundet wird die Ausstellung mit Arbeiten in Blau. Im Blau des Meers sowie in abstrakten Blauimpressionen erfährt man unendliche Tiefen, die den Betrach-ter in den Bann ziehen und ihn auf geistige und emotionale Reisen begleiten. Die gebürtige Oberallgäuerin lebt, nach langjährigen Auslandsaufenthalten in den USA, der Schweiz und den Niederlanden, seit 2005 in Düsseldorf. Seit 2007 ist Grobler als freischaffende Künstlerin tätig. Angefangen hat sie als Autodidaktin, begleitet durch diverse Kurse. Durch ein intensives Studiums an der Freien Akademie für Malerei FAfM (Novalis Hochschulverein) in Düsseldorf-Reisholz entwickelte sie ihre Aus-druckskraft als Malerin. Die Ausstellung ist bis zum 27. Juni zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen sein: montags von 8 Uhr bis 12 Uhr, dienstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Standesamt ist barrierefrei möglich.
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04.04.2017

„Wittgensteins Neffe“

Lesereihe mit Gerhard Ferenschild


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
19:30 bis 21:00 Uhr
Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
Im März startete das Wilhelm-Fabry-Museum mit Gerhard Ferenschild eine neue, dreiteilige Lesereihe. Am 9. Mai, um 19.30 Uhr endet die Reihe. Thomas Bernhards (1932 - 1989) Erzählung „Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft“ aus dem Jahr 1982 thematisiert Bernhards enge persönliche Beziehung zu Paul Wittgenstein (1907 - 1979), dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein, in den letzten zwölf Jahren seines Lebens von 1967 bis 1979. Dabei denkt der Erzähler über das Verhältnis von körperlicher und psychischer Krankheit nach und bietet ein Panorama der österreichischen Gesellschaft, das in typisch Bernhardscher Manier Litanei, Suada und bösen Humor treffsicher vereint. Zu Beginn der Erzählung liegen beide im Wiener Krankenhaus auf der Baumgartner Höhe, der Erzähler in der Lungenabteilung und der Freund in der Abteilung für Geisteskranke. Im weiteren Verlauf wird der Leser Zeuge der exzentrischen Lebensgeschichte Paul Wittgensteins – einem Spross einer der reichsten Familien Österreichs –, der Freundschaft zum Erzähler sowie der Verarmung, Vereinsamung und des Verfalls des titelgebenden Protagonisten. Bernhard gelingen präzise Schilderungen, die meist von einem zutiefst einfühlsamen Humor begleitet sind, dem es an Schärfe nicht fehlt. „..., aber ich hatte nicht die Kraft, das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich ein paar Minuten vorher erst aus einer mehrstündigen Narkose aufgewacht war, in die mich jene Ärzte versetzt hatten, die mir den Hals aufschnitten, um aus meinem Brustkorb einen faustgroßen Tumor herausoperieren zu können. Ich erinnere mich, es war der Sechstagekrieg und als Folge meiner radikal an mir vorgenommenen Cortisonbehandlung entwickelte sich mein Mondgesicht, wie von den Ärzten gewünscht; während der Visite kommentierten sie dieses Mondgesicht auf ihre witzige Art, die selbst mich, der ich, nach ihrer eigenen Aussage, nur noch Wochen, im besten Fall Monate zu leben hatte, zum Lachen brachte.“ (S. 7) Marcel Reich-Ranicki kommentierte: „Nie hat Bernhard menschenfreundlicher und zärtlicher geschrieben.“ Rhythmus und Melodie kennzeichnen Bernhards Sprache und machen sie zu einem fast harmonischen Klangerlebnis. Dies führt häufig zu einem auffälligen Kontrast zwischen Form und Inhalt, denn viele der Bernhardschen Aussagen erscheinen ungeheuerlich bis monströs: „Der psychiatrische Arzt ist der inkompetenteste und immer dem Lustmörder näher als seiner Wissenschaft.“ (S. 14) Die Lesung schließt an die Lesereise zu Thomas Manns „Der Zauberberg“ an und stellt ein bedeutendes Stück Literatur, das sich zentral und auf eigenwillige Weise mit den Themen Medizin, Krankheit und Tod beschäftigt, im passenden Rahmen des Wilhelm-Fabry-Museums vor. Lesung aus: Thomas Bernhard, Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft. Leserechte beim Suhrkamp Verlag, Berlin
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Die Ausstellung läuft bis zum 23. April

Vorwiegend heiter – Werke von Joachim Klinger

Ausstellung


Wilhelm- Fabry- Museum, Benrather Straße 32a
3,00 Euro
Die monographische Ausstellung ist eine Hommage an das Leben. Anlass ist der 85. Geburtstag des kunst- und kulturschaffenden Joachim Klinger, der mehr als vierzig Jahre in Hilden lebte. Klingers zeichnerische Begabung wurde bereits in seiner Jugend sichtbar. So hatte er in der Schule den Ruf, ein Künstler zu sein und erhielt den Spitznamen "Max", angelehnt an den berühmten Maler, Radierer und Bildhauer. Doch im Gegensatz zu dem Leipziger Künstler studierte Joachim Klinger Jura und war später lange im Düsseldorfer Kultusministerium verantwortlich für Theater, Film und Internationales. Beruflich und privat ist er zeit seines Lebens ein guter Beobachter des Menschen. So entstanden, meist am Samstagabend, auf kleinen Formaten seine Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen. "Malzeit" nennt er diese inspirierenden Abende mit seiner Frau, die ihm dabei vorlas. Heute ist dieser Schaffensprozess nicht mehr nur auf den Samstag fokussiert. Neben Typen und Charakteren entstehen Ansichten französischer und italienischer Landschaften, Puppenspieler und Zirkusszenen. Mit dem Zirkus von Kind auf verbunden, reiste er beruflich mit einem Vertreter des Zirkusunternehmens Roncalli nach Moskau. In seinen Bildern wird die Manege zum Zirkus des Lebens. Überspitzt zeichnet er die Charaktereigenschaften typischer Protagonisten, wie Dompteure, Clowns und Jongleure, nach. Mit den Printmedien aufgewachsen, schlägt sein Herz vor allem für Karikaturen und Bildgeschichten. So entstehen, nicht ohne hintergründigen Humor, einfühlsame Charakterisierungen von Kunstbetrachtern und Literaten. Klinger brilliert aber nicht nur als Zeichner, sondern auch als lyrischer Autor des Grupello Verlages. Dort macht er beispielsweise in seinen Versen die Dichter Morgenstern und Ringelnatz miteinander bekannt. Das umfassende Werk ist Ausdruck eines jahrzehntelang leidenschaftlich für Kunst und Kultur engagierten Menschen. Das Wilhelm-Fabry-Museum zeigt ausgewählte graphische und literarische Arbeiten aus verschiedenen Zyklen und Werkabschnitten. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 15-17 Uhr Do 15-20 Uhr Sa 14-17 Uhr So/Feiertage außer Karfreitag 11-13, 14-18 Uhr
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Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Kulturveranstaltung begrüßen zu dürfen.


Ihr Kulturamt Hilden