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Vaterschaftsanerkennung

 

Ist die Mutter eines Kindes nicht verheiratet, muss die Vaterschaft zu dem Kind gesondert festgestellt/anerkannt werden. Dies gilt auch dann, wenn die Mutter mit dem leiblichen Vater des Kindes in eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebt. Ohne eine solche Feststellung/ Anerkennung hat das Kind aus rechtlicher Sicht keinen Vater.

Vaterschaftsanerkennung:

 

Die Vaterschaft kann durch die freiwillige Vaterschaftsanerkennung herbeigeführt werden. Eine solche Anerkennung erfolgt in urkundlicher Form und kann nur vor besonders ermächtigten Personen erklärt werden. Solche Personen gibt es in jedem Jugendamt und Standesamt einer Stadt. Auch Notare sind zur Beurkundung ermächtigt.

Für die Wirksamkeit einer Vaterschaftsanerkennung ist die Zustimmung der Mutter des Kindes erforderlich.

Sind einer oder beide Elternteile nicht oder noch nicht voll geschäftsfähig (z.B. minderjährig), müssen der/die gesetzliche/n Vertreter des beschränkt Geschäftsfähigen der Erklärung zustimmen.

Alle für die Wirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung erforderlichen Zustimmungserklärungen müssen ebenfalls in urkundlicher Form abgegeben werden.

Die Vaterschaftsanerkennung und die Zustimmungserklärungen sind höchstpersönliche Erklärungen und müssen von der erklärenden Person eigenhändig im Beisein der Urkundsperson unterzeichnet werden. Eine Übertragung auf eine bevollmächtigte Person ist nicht möglich.

Alle Beurkundungen im Zusammenhang mit der Vaterschaft zu dem Kind können auch bereits vorgeburtlich vorgenommen werden und sind grundsätzlich kostenfrei!

Die Mitarbeiter des Teams Beistandschaften stehen Ihnen für die Beurkundung gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin. Zu diesem Termin sollten Sie unbedingt ein amtliches Ausweispapier (Personalausweis, Pass) mitbringen. Ist Ihr Kind bereits geboren, wird eine Geburtsurkunde oder die Geburtsmitteilung des Krankenhauses benötigt.

Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft:

Ist der leibliche Vater des Kindes nicht bereit, die Vaterschaft freiwillig anzuerkennen oder kommen mehrere Männer als Vater in Frage, muss die Vaterschaft gerichtlich festgestellt werden.

Während des familiengerichtlichen Verfahrens wird i.d.R. ein Abstammungsgutachten erstellt, welches eindeutig feststellt, ob der von der Mutter als Vater benannte Mann der leibliche Vater des Kindes ist oder nicht. Abschließend ergeht ein gerichtlicher Beschluss,  in dem der Mann als Vater des Kindes festgestellt oder ausgeschlossen wird. Anschließend erfolgt die Eintragung des Vaters in der Geburtsurkunde des Kindes durch das Geburtsstandesamt.

Bei der gerichtlichen Vaterschaftsfeststellung ist vieles zu beachten. Es empfiehlt sich daher, sich vor Antragstellung umfassend beraten zu lassen. Eine solche Beratung erhalten Sie bei den Mitarbeitern des Teams Beistandschaften.

Im Rahmen einer Beistandschaft ist es möglich, dass Ihr Kind vor Gericht durch den Beistand vertreten wird. Diese Dienstleistung ist für Sie selbstverständlich kostenfrei.

Im Vorfeld eines gerichtlichen Verfahrens wird der Beistand allerdings dem möglichen Vater/den möglichen Vätern immer die Gelegenheit eines privaten Vaterschaftstestes auf seine Kosten einräumen. Für die Beweiskraft des Testes erfolgen die (Speichel-) Probenentnahmen in solchen Fällen allerdings im Beisein des Beistandes. Durch diese Verfahrensweise kann oft ein langwieriges und (für den möglichen Vater) kostspieliges gerichtliches Verfahren verhindert werden.


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