Feuerwehreinsatz an der Richrather Straße

 

+++Update+++

Der Brand, der am Samstagabend in der Richrather Straße ausgebrochen war, konnte in den frühen Morgenstunden gelöscht werden. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte rechtzeitig verhindert werden. Im Laufe des Sonntagvormittags hat die Feuerwehr außerdem weitere Brandnester ausgeschlossen, sodass inzwischen alle Löschfahrzeuge und Einsatzkräfte abgerückt sind. Alle Straßensperrungen wurden aufgehoben.

Bis auf eine schwer verletzte Person geht es allen Bewohnerinnen und Bewohnern des betroffenen Gebäudes sowie des Nachbargebäudes entsprechend der Umstände gut. Anwohnende, die zunächst nicht bei Freunden und Familie unterkommen konnten, wurden seitens der Stadt untergebracht. Zwei Feuerwehrmänner sind leicht verletzt.

Die Brandursache ermittelt nun die Polizei.

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Am Samstag, dem 30. Juli 2022, um 19.34 Uhr wurde die Feuerwehr Hilden aufgrund eines Feuers in die Richrather Straße alarmiert. Die Feuerwehr rückte umgehend aus und begann mit der Brandbekämpfung in der betroffenen Wohnung. Aufgrund der Hinterhofbebauung gestalteten sich die Löscharbeiten als schwierig. Das Feuer breitete sich zwischenzeitlich auf den Dachstuhl und eine weitere Etage aus. Zeitgleich löste eine RWA (Rauch- und Wärmeabzugsalage) in einem Nachbargebäude aus, sodass alle Fenster automatisch öffneten.

Alle betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden umgehend in einen Bus der Bahnen der Stadt Monheim evakuiert und dort versorgt. Auch Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind im Einsatz.

Unter den geretteten Personen sind wenige leicht sowie eine schwer-verletzte Person. Aktuell sind 120 Einsatzkräfte mit 30 Löschfahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr Hilden erhält überörtlichen Unterstützung aus Langenfeld, Monheim, Haan, Erkath, Mettmann, Velbert, Wülfrath, Ratingen und Düsseldorf. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Die Richrather Straße ist im Bereich der S-Bahn sowie dem Hagelkreuz gesperrt. Diese Wohnungen sind aktuell nicht erreichbar. Anwohnerinnen und Anwohner, die sich zurzeit in diesem Abschnitt aufhalten, werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr bittet Anwohnerinnen und Anwohner, die sich unwohl fühlen, direkt den Notruf 112 zu kontaktieren und auf keinen Fall selbstständig das Gebäude zu verlassen. Die Fachkräfte vor Ort kümmern sich. Sollte wider Erwarten eine Gefahr entstehen, werden auch diese Gebäude rechtzeitig evakuiert.

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