Aktuelle Informationen und Hinweise zum Coronavirus

 


Teilschließung des Grundschulverbundes Beethovenstraße (19.11.2020)

Trotz der Hygienemaßnahmen konnte im Grundschulverbund Beethovenstraße die Quarantäne einer Schulklasse mit 24 Kindern nicht vemieden werden, da ein Kind an Covid-19 erkrankt ist.

Die Klassenlehrerin der Klasse ist ebenfalls von der Quarantäne betroffen.

Eine Teilgruppe der VGS muss ebenfalls in Quarantäne. Hierbei handelt es sich um 12 Schulkinder.

FAQ zur Allgemeinverfügung des Kreises Mettmann

Quarantäneverpflichtung auch ohne individuelle Anordnung (11.11.2020)

KREIS METTMANN. Aufgrund der aktuell bundesweit steigenden Fallzahlen in der Corona-Pandemie ist es für die örtlichen Gesundheitsämter zunehmend schwierig, zeitnah Quarantänen für positiv Getestete und deren enge Kontaktpersonen auszusprechen.

Deshalb hat der Kreis Mettmann jetzt eine Allgemeinverfügung zur „Anordnung von Quarantäne für positiv auf Corona getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie für symptomatische Personen bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses“ erlassen. Diese tritt am Mittwoch, 11. November, in Kraft.

 Die Kernelemente der Verfügung sind:

 Wer aufgrund von Krankheitssymptomen auf das Coronavirus getestet wird, hat sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantänepflicht gilt so lange, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

 Positiv auf das Corona-Virus getestete Personen haben sich ab Bekanntwerden des Testergebnisses in häusliche Quarantäne zu begeben. Wenn keine Krankheitssymptome vorliegen oder während der Quarantäne auftreten, endet die Quarantäne 10 Tage nach der Testung.

Bei Auftreten von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen nicht unterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen.

Für Haushaltsangehörige wird ab dem gleichen Zeitpunkt eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Ein negatives Testergebnis führt nicht zur Verkürzung der Quarantäne.

 Die Allgemeinverfügung regelt ferner für wenige Bereiche mögliche Ausnahmen. Zum Beispiel kann das Gesundheitsamt für Personal kritischer Infrastrukturen unter besonderen Voraussetzungen Ausnahmen zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit zulassen, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen.

 Infizierte und deren Haushaltsangehörige sind außerdem verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt zu melden. Die Formulare (Meldung eines positiven Tests, Meldung von Kontaktpersonen) finden sich auf der eigens für das Corona-Thema geschalteten Internetseite des Kreises www.sonderlage-kreis-mettmann.de

 Zum Hintergrund der Verfügung: Die Quarantäne-Anordnungen wurden in der Vergangenheit in jedem Einzelfall getroffen, sobald dem Gesundheitsamt die entsprechenden Laborergebnisse vorlagen und die nötigen Daten zur Kontaktaufnahme ermittelt werden konnten.

Inzwischen erhalten positiv auf Corona getestete Personen häufig die Ergebnisse des Tests früher als das Gesundheitsamt. Eine Verzögerung bei der erforderlichen Isolierung dieser Personen und der mit ihnen in einem Haushalt lebenden Personen ist aber nicht hinnehmbar, sodass die Anordnung nun bereits mit der Allgemeinverfügung erfolgt. Dies gilt auch für symptomatische Personen bis zur Abklärung einer möglichen Infizierung.

 Den Text der Allgemeinverfügung können Sie hier abrufen.

Änderungen der Coronaschutzverordnung (10.11.2020)

Die Coronaschutzverordnunhg wurde angepasst. Sie klärt nun das Thema Individual- und Rehabilitationssport, die Zulassigkeit von Eigentümerversammlungen und die Öffnung von Wettannahmestellen zur Abgabe eines Tippscheins.

Kita Traumquelle wegen Quarantäne geschlossen (09.11.2020)

Die städtische Kindertageseinrichtung „Traumquelle“ muss vorübergehend geschlossen werden.

 Ein Kind der Kindertageseinrichtung wurde  positiv getestet und hatte Kontakt zu weiteren Kindern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Gesundheitsamt Kreis Mettmann wurde umgehend informiert. Es hat Quarantäne für die Betroffenen angeordnet.

 Insgesamt stehen 36 Kinder sowie acht Mitarbeiter/innen unter Quarantäne.


Aktuelles Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas in Hilden (Stand 05.11.20)

Die folgende Übersicht stellt das aktuelle Infektionsgeschehen an Hildener Schulen und Kitas dar und wird  laufend aktualisiert:

Schulen erkranktKontaktfall
Helmholtz-Gymnasium  
Beschäftigte/r 1
Schüler/in29
   
Grundschule Kalstert222
   
Wilhelm-Hüls-Schule  
Beschäftigte/r 3
Schüler/in133
   
Wilhelm-Busch-Schule  
Beschäftigte/r  
Schüler/in1 
   
Grundschule Elbsee  
Beschäftigte/r  
Schüler/in 1
   
Marie-Colinet Sekundarschule  
Beschäftigte/r 1
Schüler/in 1
   
andere Träger  
Beschäftigte/r 1
Schüler/in744
   
Kitas  
   
städt. Familienzentrum Die Arche  
Beschäftigte/r 2
Kita-Kind119
   
städt. Familienzentrum Kunterbunt  
Beschäftigte/r  
Kita-Kind  
keine Angabe11
   
andere Träger  
Beschäftigte/r 13
Kita-Kind151

Änderung der Coronaschutzverordnung (05.11.2020)

Die Coronaschutzverordnung wurde mit Wirkung ab heute geändert. Es handelt sich überwiegend um redaktionelle Klarstellungen.

In zwei Punkte sind wichtige inhaltliche Änderungen bzw. Ergänzungen vorgenommen worden:
  • Für Musikschulen ist musikalischer Unterricht unter Beachtung der Regelungen der §§ 2 bis 4a CoronaSchVO zulässig

  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken wird zwischen 23 Uhr und 6 Uhr untersagt.

Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (04.11.2020)

Corona-Virus: Sachstand am Mittwoch

Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Mittwoch kreisweit 1020 Infizierte, davon in Erkrath 70, in Haan 39, in Heiligenhaus 84, in Hilden 131, in Langenfeld 82, in Mettmann 62, in Monheim 91, in Ratingen 135, in Velbert 260 und in Wülfrath 66.

3243 Personen gelten inzwischen als genesen. Verstorben sind ein 79-Jähriger aus Velbert und eine 90-Jährige aus Monheim. Verstorbene zählt der Kreis bislang 108.

 Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 202,2


Regelungen der Coronaschutzverordnung (02.11.2020)


Nachfolgend ein Überblick über die wesentlichen Punkte der Coronaschutzverordnung vom 30.10.2020:

 Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos sind untersagt.

Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind geschlossen

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig.

Bis zum 30. November 2020 untersagt ist der Betrieb von

·         Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen,

·         Zoos, Tierparks, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),

·         Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen,

·         Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind bis zum 30. November 2020 untersagt.

Ausnahmen gelten für
·         Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Hebammen, Logopäden usw., Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher usw.),

·         Fußpflege- und Friseurleistungen,

·         medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen,

·         die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 untersagt.

Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig.

 -       Spielplätze dürfen weiterhin bespielt werden. Kinder bis zum Schuleintritt müssen dabei keine Maske tragen und keinen Abstand halten. Kinder ab der Einschulung müssen eine Maske tragen, aber ebenfalls keinen Abstand zu anderen Kindern halten. Erwachsene Begleitpersonen müssen Abstand zu anderen Personen wahren und auf dem Spielplatzgelände eine Maske tragen.


Zusätzlich zu den Festlegungen der  Coronaschutzverordnung wurde in der Allgemeinverfügung der Stadt Hilden die Maskenpflicht für die Hildener Fußgängerzone festgelegt. Sie gilt montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (27.10.2020)

In Hilden gibt es leider einen weiteren Todesfall .


Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Dienstag kreisweit 576 Infizierte, davon in Erkrath 41, in Haan 37, in Heiligenhaus 30, in Hilden 83, in Langenfeld 51, in Mettmann 54, in Monheim 57, in Ratingen 85, in Velbert 103 und in Wülfrath 35.

2610 Personen gelten inzwischen als genesen. Es müssen zwei Verstorbene vermeldet werden: ein 83-Jähriger aus Hilden und eine 84-Jährige aus Haan. Verstorbene zählt der Kreis bislang 96.

 Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 113, 5


Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (22.10.2020)


Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Donnerstag kreisweit 466 Infizierte, davon in Erkrath 35, in Haan 28, in Heiligenhaus 26, in Hilden 53, in Langenfeld 35, in Mettmann 34, in Monheim 38, in Ratingen 64, in Velbert 116 und in Wülfrath 37.

2328 Personen gelten inzwischen als genesen. Verstorbene zählt der Kreis bislang 94.

Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 87,3.

 Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (16.10.2020)

Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Freitag kreisweit 346 Infizierte, davon in Erkrath 35, in Haan 16, in Heiligenhaus 14, in Hilden 27, in Langenfeld 41, in Mettmann 29, in Monheim 35, in Ratingen 50, in Velbert 77 und in Wülfrath 22.

2114 Personen gelten inzwischen als genesen.

Verstorbene zählt der Kreis bislang 90.

Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 70,2.

 

Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (15.10.2020)

Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Donnerstag kreisweit 314 Infizierte, davon in Erkrath 33, in Haan 21, in Heiligenhaus 13, in Hilden 27, in Langenfeld 42, in Mettmann 20, in Monheim 29, in Ratingen 54, in Velbert 66 und in Wülfrath 9.

2072 Personen gelten inzwischen als genesen.

Verstorben ist ein 86-jähriger Haaner. Damit zählt der Kreis bislang 90 Verstorbene

 Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 63,0.


Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (14.10.2020)

 Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Dienstag kreisweit 276 Infizierte, davon in Erkrath 33, in Haan 20, in Heiligenhaus 7, in Hilden 24, in Langenfeld 38, in Mettmann 19, in Monheim 25, in Ratingen 47, in Velbert 53 und in Wülfrath 10.

 2050 Personen gelten inzwischen als genesen.

Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 54,4.

 Da der Kreis Mettmann die Inzidenz von 50 heute überschritten hat, wird am frühen Nachmittag eine Allgemeinverfügung des Kreises veröffentlicht, die zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Weiterverbreitung des Virus beinhaltet.


Tägliche Meldung des Kreises Mettmann (13.10.2020)

Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Dienstag kreisweit 229 Infizierte, davon in Erkrath 31, in Haan 19, in Heiligenhaus 8, in Hilden 23, in Langenfeld 31, in Mettmann 19, in Monheim 23, in Ratingen 33, in Velbert 37 und in Wülfrath 5.

 2033 Personen gelten inzwischen als genesen. Verstorbene zählt der Kreis bislang insgesamt 89.

Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 45,9.

 Aktuelles Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas in Hilden (Stand 07.10.20)

Wird eine Bürgerin oder ein Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet, gilt für alle Kontaktpersonen eine Quarantäne von mindestens 14 Tagen. Deshalb hat die so genannte AHA-Formel (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) weiterhin oberste Priorität.

Aber nicht überall lassen sich diese Regeln vollständig umsetzen. Das betrifft beispielsweise Schulen und Kindergärten. Erhält ein Kind oder Jugendlicher ein positives Ergebnis, müssen die jeweiligen Gruppen beziehungsweise Klassenverbände in der Regel unter Quarantäne gestellt werden. Ein Ausnahme gilt dann, wenn alle Personen Maske tragen. In diesem Fall sind ausschließlich die unmittelbaren Sitznachbarinnen und Sitznachbarn betroffen.

Die folgende Übersicht stellt das aktuelle Infektionsgeschehen an Hildener Schulen und Kitas dar und wird  laufend aktualisiert: 

Offene Ganztagsschule am Elbsee

  •  Testung einer dritten Klasse sowie weiterer Kontaktpersonen aus dem Religionsunterricht am Dienstag, dem 06.10.2020, Ergebnisse stehen noch aus

 Theresienschule

  •   eine infizierte Schülerin | fünf Kontaktpersonen in Quarantäne

 Wilhelmine-Fliedner-Gesamtschule

  •  ein/e infizierte/r Schüler/in | zwölf Kontaktpersonen (elf Schüler/innen, ein/e Lehrer/in) 

Berufskolleg Hilden

  • ein infizierter Schüler | ein/e Lehrer/in aus Hilden sowie die Klasse in Quarantäne, davon elf Schüler/innen aus dem Kreisgebiet
  • ein weiterer infizierter Schüler aus einer anderen Klasse | Kontaktpersonen = sechs Schüler/innen aus Hilden stehen seit heute (Mittwoch) unter Quarantäne 

Tägliche Meldung des Kreises (Stand 02.10.2020)

Basierend auf den labortechnisch bestätigten Fällen verzeichnet der Kreis Mettmann am Freitag kreisweit 113 Infizierte, davon in Erkrath 14, in Haan 5, in Heiligenhaus 2, in Hilden 15, in Langenfeld 24, in Mettmann 9, in Monheim 11, in Ratingen 16, in Velbert 16 und in Wülfrath 1. 1856 Personen gelten inzwischen als genesen. Verstorbene zählt der Kreis bislang insgesamt 87. Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 21,4. 

Anzeigenpflicht für private Feiern (01.10.2020)

Zum 01. Oktober 2020 hat das Land NRW die Coronaschutzverordnung aktualisiert. Seitdem gilt: Private Feiern aus „herausragendem Anlass“ (Hochzeiten u. ä.) mit mehr als 50 Gästen müssen dem Ordnungsamt spätestens drei Werktage vorher angezeigt werden, wenn sie nicht in privaten Räumen, sondern zum Beispiel in Gaststätten oder Vereinsheimen stattfinden. 

Änderungen der Coronaschutzverordnung (30.09.2020)

 Abwicklung der Elternbeiträge und Beiträge zur Mittagsverpflegung für alle Betreuungssysteme (Stand 14.09.2020)

Familien erhalten Bescheide für die Monate April bis JuliAnfang des Jahres hatte die Stadt Hilden die Zahlungspflicht für Elternbeiträge und Beiträge zur Mittagsverpflegung vorrübergehend ausgesetzt, um die Familien während des Corona-bedingten Lockdowns kurzfristig und unbürokratisch zu entlasten. Mitte Juni 2020 hat der Rat der Stadt Hilden dann entschieden, den Eltern nicht nur temporär Erleichterung zu verschaffen, sondern die Beiträge rückwirkend nur anteilig zu erheben. In den kommenden Monaten gehen entsprechende Bescheide über den nun fällig werdenden Betrag heraus. 

Der darin ausgewiesene Betrag, der nun eingezogen wird oder aber überwiesen werden kann, setzt sich wie folgt zusammen: Auf die Elternbeiträge sowie die Beiträge für die Mittagsverpflegung für April und Mai 2020 wird vollständig verzichtet. Für Juni und Juli 2020 fallen 50 Prozent der Elternbeiträge sowie die vollen Verpflegungskosten an. Bereits geleistete Zahlungen werden selbstverständlich angerechnet. 

„Einige Familien haben bereits Überweisungen getätigt“, berichtet Jugend- und Schuldezernent Sönke Eichner. „Grund ist ein veralteter Anschreiben-Entwurf, der irrtümlich veröffentlicht wurde.“ Im diesem Brief wird auf die Überweisungsfrist 11.09.2020 hingewiesen, die aber nicht stimmt. „Die tatsächliche Frist sowie den genauen Betrag teilen wir allen Familien individuell mit einem Bescheid mit“, erklärt Eichner. „Es ist bedauerlich, dass dieser Entwurf überhaupt herausgegangen ist und noch mehr, dass er sich so schnell verbreitet und bei einigen Familien für Verwirrung gesorgt hat.“ 

Die gute Nachricht ist: Wer bereits eine Zahlung geleistet hat, hat dadurch keine Nachteile. „Wir werden den aktuellen Buchungsstand mit gegebenenfalls noch ausstehenden Zahlungen verrechnen“, verspricht Sönke Eichner. „Alle, die bisher noch nicht tätig geworden sind, bitte ich, zunächst den Bescheid abzuwarten.“ 

Diese Bitte gelte auch für das gerade gestartete Kita- und Schuljahr. Sönke Eichner erläutert: „Die Abwicklung der Monate April bis Juli ist sehr zeit- und arbeitsintensiv, sodass wir die Folgebescheide erst zeitverzögert versenden und Abbuchungen im Lastschriftverfahren entsprechen später durchführen können.“ Daueraufträge werden wie beschrieben verrechnet. Sönke Eichner bittet zu berücksichtigen, dass durch dieses Verfahren gebenenfalls Ende des Jahres gleichzeitig mehrere Monatsbeiträge fällig werden könnten

Dienstleistungen und Erreichbarkeit der Verwaltung 

Mitte März 2020 musste die Stadtverwaltung Hilden aufgrund der Corona-Pandemie auf Notbetrieb umstellen und das Rathaus vorübergehend für den Publikumsverkehr schließen. Bereits seit April ist es wieder möglich, verbindliche Termine mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beispielweise des Bürgerbüros zu vereinbaren. Dafür können sich die Bürger/innen telefonisch oder per E-Mail direkt an die zuständigen Sachbearbeiter/innen wenden. Alternativ steht die Hotline der Stadt Hilden zur Verfügung.

Für die Bürgerinnen und Bürger besteht die Möglichkeit, eine Reihe von Dienstleistungen auch ohne einen persönlichen Besuch in Anspruch zu nehmen. Auf der Internetseite www.hilden.de stehen Informationen zur Verfügung, welche Vorgänge per E-Mail, über ein Online-Formular oder mittels Brief erledigt werden können und welche Unterlagen dafür notwendig sind. Die Stadtverwaltung Hilden bittet darum, diese Angebote zu nutzen, sodass die Termine vor Ort beispielsweise für Melde- und Ausweisangelegenheiten frei bleiben.

Für alle städtischen Gebäude gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Um Menschenansammlungen in den Sitzecken und vor den Büros zu vermeiden, werden Gäste gebeten, erst ca. fünf Minuten vor dem bestätigten Termin zu erscheinen und sich an der Infotheke anzumelden. Wer nicht auf eine Begleitperson angewiesen ist, sollte den Behördengang möglichst allein erledigen. 

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