Aktuelle Informationen und Hinweise zum Coronavirus

 

Reiseverkehr zu Ostern

Bürgerinnen und Bürger bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Deshalb bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche -auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Tägliche Meldung des Kreises (Stand 05.04.2020)

Auch am Sonntag beginnt die Tagesmeldung leider wieder mit einem Todesfall: Eine 67-jähriger Ratinger ist an den Folgen der Corona-Infektion verstorben. Damit zählt der Kreis Mettmann bis jetzt insgesamt 13 Corona-Tote. Darüber hinaus meldet das Kreisgesundheitsamt für den Sonntag 351 Erkrankte und 297 Verdachtsfälle. Erkrankte gibt es in Erkrath 33, in Haan 17, in Heiligenhaus 12, in Hilden 28, in Langenfeld 56, in Mettmann 29, in Monheim 28, in Ratingen 51, in Velbert 68 und in Wülfrath 29. Die positive Nachricht: Inzwischen sind 221 Personen als genesen aus der Überwachung entlassen.

  Private Umzüge (Stand 06. April 2020)

 Am Montag vermeldet der Kreis Mettmann leider wieder einen Todesfall: Ein 73-jähriger Wülfrather mit Vorerkrankungen hat die Corona-Infektion nicht überlebt. Damit zählt der Kreis Mettmann bis jetzt insgesamt 14 Corona-Tote. Darüber hinaus meldet das Kreisgesundheitsamt für den Montag 351 Erkrankte und 266 Verdachtsfälle. Erkrankte gibt es in Erkrath 34, in Haan 16, in Heiligenhaus 11, in Hilden 28, in Langenfeld 58, in Mettmann 28, in Monheim 30, in Ratingen 55, in Velbert 59 und in Wülfrath 32. Die positive Nachricht: Inzwischen sind 250 Personen als genesen aus der Überwachung entlassen.

Neue Rechtsverordnungs des Landes NRW (Stand 31.03.2020)

Aufgrund der durch den Deutschen Bundestag und dem Bundesrat beschlossen Änderungen im Infektionsschutzgesetz ergaben sich in Teilen Auswirkungen auf die Landesverordnung. Diese sowie einige in der Anwendung konkretisierende Bestimmungen sind in der Änderungsverordnung berücksichtigt und auch am 31. März 2020 in Kraft getreten.

  » die wesentlichen Änderungen im Überblick

»  aktualisierte Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus

Trauerfeiern finden unter freiem Himmel statt 

Weil das Übertragungsrisiko des Corona-Virus in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel Kapellen zu groß ist,  finden Trauerfeiern in Hilden vorerst unter freiem Himmel statt. Teilnehmen dürfen neben Mitarbeiter/innen der Bestattungsunternehmen sowie einem /einer Trauerredner/in maximal zehn Personen aus dem engsten Familienkreis. Dazu zählen Ehegatten und Lebenspartner/innen, Eltern, Geschwister, Kinder sowie Enkelkinder. Alle Gäste werden vorab angemeldet. Vor Ort gelten die üblichen Hygiene-Auflagen wie mindestens 1,5 Meter Abstand halten.

Stadt Hilden setzt Kita- und OGS-Gebühren aus

Die Stadt Hilden setzt zunächst für April 2020 die Beitragszahlungen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege sowie für die OGS-Betreuung aus. Das betrifft sowohl die Benutzungsgebühren als auch das Verpflegungsentgelt. Die Entscheidung darüber, ob die Beiträge später nachträglich eingefordert oder vom Land oder der Stadt übernommen werden, hängt davon ab, wie sich das Land NRW dazu positionieren wird.

 Das Amt für Finanzservice hat Sepa-Lastschrifteinzüge, die im April 2020 fällig werden, bereits pausiert. Ebenso mahnt die Stadt zurzeit keine offenen Posten bei den Eltern an.

Stadtverwaltung im  Notbetrieb 

Die Stadtverwaltung Hilden hat zum Schutz der Bevölkerung, des Personals sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes auf Notfallbetrieb umgestellt. Die Dienststellen bleiben ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Das betrifft sowohl das Rathaus als auch alle weiteren Gebäude wie zum Beispiel den Zentralen Bauhof inkl. Wertstoffhof und die Jugendförderung.

Dringende Anfragen können weiterhin per E-Mail, telefonisch sowie postalisch geregelt werden. Die enstprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Ämterübersicht

Persönliche Termine werden nur für bestimmte Anliegen mit hoher Priorität vereinbart. Anfragen ohne Dringlichkeit werden in den kommenden Wochen zurückgestellt.

Städtische Abfallentsorgung, Gelbe und Graue Säcken 

Die Entsorgung von Rest-, Bio- und Papiermüll soll gegebenenfalls auch trotz krankheitsbedingter Ausfälle abgeholt werden können. Um dies zu gewährleisten, unterstützen Mitarbeiter, die sonst zum Beispiel in der Grünpflege oder Straßenreinigung arbeiten, bei Bedarf das Team der Abfallentsorgung. In den anderen Bereichen kann es dementsprechend zu Einschränkungen kommen. Auch der Wertstoffhof bleibt vorerst geschlossen.

 Wer für Leichtverpackungen zum Beispiel aus Kunststoff oder Aluminium keine Gelbe Tonne hat, kann sich eine Rolle Gelber Säcke beim Rathaus abholen. Die Bürger/innen nehmen durch die Glasscheibe im Rathausinnenhof Blickkontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Infotheke auf und zeigen auf den deutlich sichtbaren Karton mit den Gelben Säcken. Die Mitarbeiter/innen legen anschließend eine Rolle pro Person vor die Eingangstür. Die Bürger/innen werden gebeten, sich erst anschließend wieder der Tür zu nähern.

Wie auch die Ausgabe der Gelben Säcke erfolgt der Verkauf der Grauenn Säcke für zusätzlichen Restmüll durch die Infotheke. Die Käuferin bzw. der Käufer legt die vier Euro passend in die vorgesehene Box und kann anschließend aus eben dieser einen der städtischen Beutel entnehmen.

Die Infotheke des Rathauses ist während des Notbetriebs zu folgenden Zeiten besetzt: montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.


Politik 

Die politische Gremienarbeit wird auf das Notwendigste beschränkt. Das heißt, alle Sitzungsvorlagen werden nach ihrer Dringlichkeit beurteilt und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt beraten. Für Sitzungsvorlagen, die zum Beispiel den städtischen Haushalt betreffen und nicht verschoben werden können, kommen die Ratsmitglieder für kurze Zeiträume zusammen. Um den empfohlenen Abstand zwischen den Personen einzuhalten, sollen dafür große Räume wie Schulaulen genutzt werden, die derzeit leer stehen.