Spielplatz-Eröffnung auf dem Warrington-Platz zum Ferienstart

 

Im Rahmen des Projekts Innenstadt hat die Stadt Hilden den Warrington-Platz familienfreundlich und barrierefrei umgestaltet. Passend zum Beginn der Herbstferien, am Freitag, dem 11. Oktober 2019, hat Bürgermeisterin Birgit Alkenings die Spiel- und Erholungsfläche zwischen Bismarckpassage, Itter-Karree und Axlerhof freigeben. „Ab sofort können die Kinder hier wieder nach Herzenslust spielen“, freut sich Birgit Alkenings. „Und wer sich vom Stadtbummel erholen möchte, findet zahlreichen Bänke zum Lesen, Plaudern und Verweilen.“

 Die ersten Besucher/innen waren Kinder des Familienzentrums Die Arche und der AWO Kita Kolpingstraße. Gemeinsam mit der Kita Mäusenest hatten sie Anfang des Jahres 90 Bilder rund um die Themen Baustelle und Spielplatz gemalt. Diese Zeichnungen zierten drei der Bauzäune rund um den Warrington-Platz. Als Dankeschön gab es dafür frisch gebackene „Warrington-Plätzchen“.

 Noch viel interessanter waren für die Ehrengäste aber die zwei neuen Spielinseln, die zum Klettern, Rutschen und Balancieren einladen. Zusätzlich gibt es eine Slackline und ein kleines Karussel. Auf die ganz Kleinen warten Schiebespiele, eine Wippente und zwei Mini-Hängematten. Dank der neuen Spielgeräte und des speziellen Fallschutzbelags ist die Anlage barrierefrei zu erreichen.

 „Das war dem Hildener Kinderparlament wichtig“, berichtet Achim Hendrichs, zuständiger Sachgebietsleiter im Tiefbau- und Grünflächenamt. Die jungen Politikerinnen und Politiker haben im Vorfeld eine exklusive Führung erhalten und ihre Ideen und Wünsche in den drei öffentlichen Workshops eingebracht.

Auch die Vorschläge der erwachsenen Teilnehmer/innen hat die Stadt berücksichtigt. „Es gibt mehr Sitzgelegenheiten als vorher“, erklärt Achim Hendrichs. „Außerdem haben wir die Fahrradständer und fast alle Bäume erhalten.“ Allein der nicht-heimische Götterbaum, der in der ehemalige Senke lag, musste fürs Auffüllen derselben weichen. Als Ersatz steht nun am südlichen Ende des Warrington-Platzes eine Platane.

 Darüber hinaus hat die Baufirma rund um das Areal Bambusse gepflanzt. „Diese werten den Platz optisch auf und sind gleichzeitig sehr robust“, erläutert Jens Brockhaus vom Tiefbau- und Grünflächenamt die Wahl.

 Ein paar „alte Bekannte“ finden die Besucher/innen auch auf dem umgestalteten Platz: Die Stadt hat sowohl die „Wasserfee“ als auch den Bücherschrank für Kinder- und Jugendliche erhalten. Noch am Tag der Eröffnung hat das städtische Familienbüro Stellwerk die zwischengelagerten Bücher wieder eingestellt.

 Insgesamt hat die Umgestaltung nebst Spielgeräten rund 400.000 Euro gekostet. 170.000 Euro zahlen im Rahmen der Städtebauförderung das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund.

 

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