Stadt Hilden hält Kontakt zu Familien

 

Die aktuelle Situation stellt viele Familien vor große Herausforderungen. Die Kinder gehen nicht in die Kita oder Schule. Sie können keine Sportangebote oder sonstige Freizeitaktivitäten wahrnehmen und auch die Treffen mit ihren Freundinnen und Freunden sind stark eingeschränkt. Eltern versuchen Homeoffice, Kinderbetreuung und Homeschooling unter einen Hut zu bringen. Eventuell sind sie sogar durch Kurzarbeit oder Jobverlust belastet. Die Stadt macht deshalb verschiedene Angebote.

 Die städtische Kinder- und Jugendförderung möchte den persönlichen Kontakt zu den Familien halten. Die Erzieher/innen aus den Bereichen OGS und VGS werden deshalb in den kommenden Tagen die Eltern ihrer Gruppen anrufen. „Im direkten Gespräch können wir am besten herausfinden, welche Unterstützung gebraucht wird und diese gegebenenfalls auch vermitteln“, erklärt Catharina Giesler, Leiterin der Kinder- und Jugendförderung. „Während die einen vielleicht noch nach guten Tipps für Spiele suchen, brauchen andere vielleicht nur mal ein offenes Ohr. Beides bieten wir!“

 Auch die Kindertagesstätten haben ein großes Interesse daran, mit „ihren“ Kinder in Verbindung zu bleiben und bereiten zurzeit ein ähnliches Verfahren mit regelmäßigen Telefonaten vor. Die Kita „Die kleinen Strolche“ sendet beispielsweise täglich einen selbst gedrehten Video-Clip an die Familien. Im Programm des „Corona TVs“ stehen unter anderem Basteltipps, Musikaktionen und kleine Experimente zum Nachmachen.

 Das Team der Campus-OT hat am Dienstag junge Menschen bis 26 Jahren zur ersten digitale „Challenge“ eingeladen und nach kreativen Mundschutzen gefragt. Fotos und Videos können noch bis zum 7. April 2020 an challenge@hilden.de geschickt werden. Die Jugendberatung ist außerdem von Montag bis Freitag erreichbar. Chrissie Wolf: 0159/04271197, christina.wolf@hilden.de; Sascha Göbeler: 0162/2030731, sascha.goebeler@hilden.de; Carsten Strohschein: 02103/9089616, carsten.strohschein@hilden.de.

 Weil derzeit weder der Instrumental- noch der Gesangsunterricht der Musikschule Hilden vor Ort stattfinden kann, gehen die Lehrkräfte neue Wege, um im regelmäßigen Kontakt mit ihren Schülerinnen und Schülern zu bleiben. Mit verschiedenen Videokonferenz-Tools begleiten und unterstützen sie die Kinder und Jugendlichen beim häuslichen Üben, geben Rückmeldung zu den Fortschritten und stellen neue Stücke zur Verfügung. Weil der Tag der offenen Tür dieses Jahr nicht stattfinden kann, erarbeitet die Musikschule außerdem einen virtuellen Rundgang sowie Videos zu den verschiedenen Instrumenten.

 Auch die Psychologische Beratungsstelle der Städte Hilden und Haan steht Eltern sowie Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Montags bis Donnerstags, jeweils von 09.00 bis 16.00 Uhr, sowie freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr sind die Mitarbeiter/innen telefonisch (02103-72271) sowie per E-Mail (beratung@hilden.de) erreichbar.

Eine Übersicht über weitere lokale und überregionale Anlaufstellen für Familien sowie die aktuellen Kontaktmöglichkeiten steht unter www.hilden.de/familienportal zur Verfügung. Dort sammelt die Stadt Hilden außerdem hilfreiche Informationen und Links für Familien, darunter bespielweise Spielideen, Vorlesegeschichten und Materialen für digitales Lernen. Die Seite wird laufend aktualisiert. Neben dem Amt für Jugend, Schule und Sport stellt dort auch das Kulturamt passende Angebote ein.