Stadt erhält 15.000 Euro für Sport- und Bewegungsmodell vom Land NRW

 

15.000 Euro erhält die Sportstadt Hilden 2019 aus dem Fördertopf „Sportplatz Kommune“. Damit ist Hilden eine von insgesamt 54 Kommunen, die von dem neuen Landesprojekt profitieren. „Die Stadt hat sich zusammen mit dem Stadtsportverband beworben, um erfolgreiche Angebote fortzuführen und neue Ideen umsetzen zu können“, berichtet Sportdezernent Sönke Eichner. Das Hildener Konzept hat die Jury aus Mitgliedern des LandesSportBundes NRW, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, des Kinder- und des Schulministeriums, der Universität Duisburg/Essen sowie der Kommunalen Spitzenverbände überzeugt.

 „Sportplatz Kommune“ baut auf dem auslaufenden Projekt KommSport auf, an dem die Stadt Hilden von 2014 bis 2018 teilgenommen hat. „Dank der KommSport-Förderung konnten wir viele Angebote für Kita- und Grundschulkinder schaffen, die sonst nicht möglich gewesen wären: von der Schwimmförderung über Basketballtraining bis hin zu Kanufahren und Tanz“, erklärt Claudia Ledzbor, Leiterin des städtischen Sportbüros. „Mit dem Zuschuss von Sportplatz Kommune können wir diese Maßnahmen weiterentwickeln.“

 Zusätzlich setzt das städtische Sportbüro einen Fokus auf den Übergang von der Kita in die Grundschule. „Wenn das letzte Kindergartenjahr endet und aus Schulstrolchen plötzlich i-Dötzchen werden, ändert sich für die Kinder in kurzer Zeit sehr viel“, erläutert die Sportpädagogin Claudia Ledzbor. „Zum Beispiel ist die Turnhalle auf einmal doppelt so groß und die Sportgeräte sind ganz anders als die bekannten. Hier möchte ich Aktionen zum Kennenlernen und Ausprobieren initiieren.“ Ein weiteres Ziel sei es, das Selbstbewusstsein der zukünftigen Erstklässler/innen zu stärken. „Die notwendigen Fachkräfte können über den Landeszuschuss bezahlt werden“, freut sich Ledzbor.