/ Frau Daniela Karberg

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Aufgaben

SGL Allg. Ordnungsangelegenheiten

Zugeordnete Abteilungen

Zuständige Leistungen

Hunde

 

Hundehaltung

 

Allgemein

 Durch Hunde und den unsachgemäßen Umgang des Menschen mit Hunden können Gefahren entstehen, welche es abzuwehren und möglichen Gefahren vorsorgend entgegenzuwirken gilt. Diesem Gedanken Rechnung tragend hat auch der nordrhein-westfälische Landtag am 18.12.2002 ein entsprechendes Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen beschlossen.

Hiernach sind alle Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

 leinenpflicht

 Das Landeshundegesetz schreibt vor, dass alle Hunde in folgenden Bereichen anzuleinen sind:


in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen  innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,

in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche

bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen

in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten

 

Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier, Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu  und deren Kreuzungen untereinander, sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden sind darüber hinaus außerhalb eines befriedeten Besitztums, sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern anzuleinen.

Hunde, welche ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen, sind innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile an der Leine zu führen.

Haltungsvoraussetzungen

Abhängig von der Rasse, bzw. körperlichen Merkmalen des Hundes, ist die Haltung eines solchen Tieres  anzeigepflichtig bzw. obliegt sogar dem Erlaubnisvorbehalt.

Das Landeshundegesetz unterteilt Hunde in drei unterschiedliche Kategorien und zwar in die als gefährlich eingestuften Hunde, in Hunde bestimmter Rassen und in Hunde, welche ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen.

Gefährliche Hunde


Gefährliche Hunde sind Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Stafford-shire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Auch Hunde,


welche mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausgebildet, gezüchtet oder gekreuzt worden sind,

mit denen eine Ausbildung zum Nachteil des Menschen, zum Schutzhund oder auf Zivilschärfe begonnen oder abgeschlossen worden ist,

die einen Menschen gebissen haben, sofern dies nicht zur Verteidigung anlässlich einer strafbaren Handlung geschah,

die einen Menschen in Gefahr drohender Weise angesprungen haben,

die einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben,

die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen

können im Einzelfall als gefährlich eingestuft werden. Die Feststellung der Gefährlichkeit erfolgt durch das Ordnungsamt nach Begutachtung durch den amtlichen Tierarzt.

Die Haltung eines als gefährlich eingestuften Hundes unterliegt dem Erlaubnisvorbehalt des Ordnungsamtes. Um die Erlaubnis zu erhalten, sind folgende Nachweise einzureichen


Die Halterin bzw. der Halter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben

Die Halterin oder der Halter muss in der Lage sein, den gefährlichen Hund sicher an der Leine zu führen und zu halten. 

Die erforderliche Sachkunde ist durch einen vom amtlichen Tierarzt ausgestellten Sachkundenachweis zu dokumentieren

 Die Halterin bzw. der Halter muss zuverlässig sein. Der Nachweis hierfür erfolgt durch Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, welches nicht älter als drei Monate sein darf.

Der Hund muss ausbruchssicher und artgerecht untergebracht sein. Die Überprüfung erfolgt durch den Kommunalen Ordnungsdienst.

Es ist eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Hund verursachten Personen- und Sachschäden mit einer Mindestversicherungs- summe in Höhe von fünfhunderttausend Euro für Personenschäden und in Höhe von zweihundertfünfzigtausend Euro für sonstige Schäden abzu-schließen und aufrechtzuerhalten.

 Der Hund ist durch einen Mikrochip zu kennzeichnen.

Die Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes wird nur erteilt, wenn ein besonderes privates Interesse nachgewiesen wird oder ein öffentliches Inter-esse an der weiteren Haltung besteht.

Ein entsprechendes Anzeigeformular finden Sie hier

 

Hunde besonderer Rassen

Zu den Hunden besonderer Rassen gehören Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu  und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.

Die Haltung eines Hundes besonderer Rasse unterliegt ebenfalls dem Erlaubnisvorbehalt des Ordnungsamtes. Um die Erlaubnis zu erhalten, sind folgende Nachweise einzureichen

 


Die Halterin bzw. der Halter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben

Die Halterin oder der Halter muss in der Lage sein, den Hund besonderer Rasse sicher an der Leine zu führen und zu halten.

Die erforderliche Sachkunde ist durch einen vom amtlichen Tierarzt ausgestellten Sachkundenachweis, oder von einer oder einem anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle zu dokumentieren

Die Halterin bzw. der Halter muss zuverlässig sein. Der Nachweis hierfür erfolgt durch Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, welches nicht älter als drei Monate sein darf.

Der Hund muss ausbruchssicher und artgerecht untergebracht sein. Die Überprüfung erfolgt durch den Kommunalen Ordnungsdienst.

Es ist eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Hund verursachten Personen- und Sachschäden mit einer Mindestversicherungs- summe in Höhe von fünfhunderttausend Euro für Personenschäden und in Höhe von zweihundertfünfzigtausend Euro für sonstige Schäden abzu-schließen und aufrechtzuerhalten.

Der Hund ist durch einen Mikrochip zu kennzeichnen.

 

Ein entsprechendes Anzeigeformular finden Sie hier

 

40-/20-er Hunde

Die Haltung eines Hundes, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht, ist ebenfalls dem Ordnungsamt von der Halterin oder vom Halter anzuzeigen. Die Anzeige muss folgende Nachweise enthalten


Die erforderliche Sachkunde ist durch die Sachkundebescheinigung einer oder eines anerkannten Sachverständigen, einer anerkannten sachverständigen Stelle oder von einer/einem durch die Tierärztekammer benannte Tierärztin bzw. benannten Tierarzt zu dokumentieren.

Das Ordnungsamt kann die Beantragung eines Führungszeugnisses zum Nachweis der Zuverlässigkeit anordnen, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der Halterin oder des Halters begründen.

Der Hund muss ausbruchssicher und artgerecht untergebracht sein. Die Überprüfung erfolgt durch den Kommunalen Ordnungsdienst.

Es ist eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Hund verursachten Personen- und Sachschäden mit einer Mindestversicherungs- summe in Höhe von fünfhunderttausend Euro für Personenschäden und in Höhe von zweihundertfünfzigtausend Euro für sonstige Schäden abzu-schließen und aufrechtzuerhalten.

Der Hund ist durch einen Mikrochip zu kennzeichnen

 

 Ein entsprechendes Anzeigeformular finden Sie hier

 


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