Aktion saubere Stadt

 

Um Hilden sauber zu halten, ist Teamwork gefragt. Die Arbeit der Stadtverwaltung kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Es lohnt sich! 

1. Reinigung durch die Stadt

Die allgemeine Straßenreinigung umfasst 

  • die Reinigung aller öffentlichen Straßen und Plätze mit Kehrmaschinen und Handreinigungskräften,
  • die Reinigung von Parkplätzen, Bushaltestellen, Spielplätzen und Grünanlagen, 
  • die Beschaffung, Unterhaltung und regelmäßige Entleerung der städtischen Müllkörbe, 
  • die Beseitigung von Unrat und Verschmutzungen,
  • Sonderreinigungen zum Beispiel an den Karnevalstagen oder Silvester.


2. Bürgerinnen und Bürger

Für die Reinigung kleiner Anliegerstraßen und aller Bürgersteige vor Grundstücken sind die Anlieger/innen bzw. die Grundstückseigentümer/innen zuständig.

Grundsätzlich gilt: Wer den Dreck macht, muss auch aufräumen! Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Verwarngeld oder auch eine Anzeige. 


3. Klare Spielregeln

Die Ordnungsbehördliche Verordnung regelt das Miteinander in der Öffentlichkeit und enhält einen umfassenden Verwarngeld- und Maßnahmenkatalog:

  • Verstoß gegen die Anleinpflicht 10 Euro
  • Hunde auf Spielplätzen, Schulhöfen und Bolzplätzen mitführen 20 Euro
  • Hundekot auf Verkehrsflächen 25 Euro
  • Hundekot auf Spielplätzen 35 Euro
  • Rauchen auf Spielplätzen 35 Euro
  • Zigarettenkippen und Verpackungen fallen- und liegenlassen 15 Euro
  • Kaugummi ausspucken 10 Euro
  • Tauben und Enten füttern 10 Euro


4. Präventive Maßnahmen

Kampagne

Seit 1997 machen Aufkleber und Plakate auf die „Aktion saubere Stadt“ aufmerksam. Sie sind unter anderem auf städtischen Mülleimern und Fahrzeugen angebracht. Ziel der Kampagne ist, dass die Bürgerinnen und Bürger die Stadt selbst sauber halten. Ein Beispiel sind die Bushaltestellen. Der Abfall liegt zum Teil neben den Mülleimern, obwohl diese noch nicht voll sind und sich in Sichtweite befinden. 

Kinderparlament in Aktion

Seit 2007 hat das Kinderparlament der Stadt Hilden den Hundehaufen den Kampf angesagt. Mit Flyern, Plakaten und Fähnchen als Hinweise auf die unerwünschten Hinterlassenschaften demonstrieren sie regelmäßig für eine hundekotfreie Stadt. 

Dreck-Weg-Tag

Leider gibt es auch in Hilden Menschen, die öffentliche Plätze und Grünanlagen mit Müllkippen verwechseln. Deshalb organisieren das Stadtmarketing und der Zentrale Bauhof alle zwei Jahre einen „Dreck-Weg-Tag“. An mehreren Standorten sammeln Hildener Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger Papier, Dosen und Plastiktüten ein, die Menschen achtlos in die Gegend geworfen haben.