„Bye Bye Elterntaxi“ geht in die fünfte Runde

Vom 9. November bis zum 4. Dezember sind erneut rund 900 Schüler*innen der dritten und vierten Klassen an den Hildener Grundschulen aufgerufen, möglichst häufig zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen.

Die Lehrkräfte erfassen dabei jeden Morgen anonym, wie viele Kinder ohne Auto zur Schule gekommen sind. Über den gesamten Aktionszeitraum hinweg sammeln die Klassen so Punkte und können sich im Wettbewerb miteinander messen.

„Dass unsere Aktion nun schon zum fünften Mal stattfindet, zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie engagiert die Hildener Kinder dabei sind“, erklärt Bürgermeister Claus Pommer. „Wir möchten die Kinder darin bestärken, ihren Schulweg selbstständig zurückzulegen, auch dann, wenn es im Herbst und Winter dunkel, kalt oder ungemütlich ist. Wer zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, bewegt sich, sammelt wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt.“

Neben dem Spaß am gemeinsamen Wettbewerb wartet auch in diesem Jahr eine Belohnung auf die besonders erfolgreichen Klassen. Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt das Hildener Familienunternehmen Windmann Catering die Aktion als Sponsor. Geschäftsführer Carsten Windmann erklärt: „Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns wichtig, Verantwortung für unsere Stadt und insbesondere für die Kinder zu übernehmen. ‚Bye Bye Elterntaxi‘ verbindet viele Dinge, die wir unterstützen möchten: Bewegung, Selbstständigkeit, Umweltbewusstsein und ein gutes Miteinander. Deshalb sind wir auch bei der fünften Auflage gerne wieder dabei.“

Dank der Unterstützung von Windmann Catering können sich die bestplatzierten Klassen über attraktive Preise freuen. Welche Überraschungen die Gewinner*innen in diesem Jahr erwarten, wird im Laufe der Aktion bekanntgegeben.

Hintergrund der Aktion ist die Verkehrssituation rund um die Schulen. Viele Autos auf engem Raum sorgen insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten für Staus und unübersichtliche Situationen und erhöhen damit das Unfallrisiko für Kinder. Die sogenannten „Elterntaxis“ können dabei selbst zum Sicherheitsproblem werden.

„Wenn möglichst viele Kinder ihren Schulweg eigenständig zurücklegen, profitieren alle“, so Pommer. „Weniger Autos vor den Schulen bedeuten mehr Übersicht und Sicherheit. Gleichzeitig bewegen sich die Kinder und lernen, sich sicher und selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen. Genau das wollen wir mit ‚Bye Bye Elterntaxi‘ fördern.“

Mit der Aktion möchte die Stadt Hilden gemeinsam mit den Schulen, den Familien und den Kindern ein Zeichen setzen: Ein sicherer Schulweg beginnt damit, dass Kinder ihn möglichst selbstständig zurücklegen können.