In kurzer Zeit haben sich die Hildener Lesedrachen zu einem wachsenden Netzwerk der Lese- und Sprachförderung in Hilden entwickelt. Inzwischen engagieren sich zahlreiche Lesedrachen-Mentorinnen und Lesedrachen-Mentoren, das Projekt ist bereits an sieben Hildener Grundschulen vertreten und beim Namenswettbewerb für den Hildener Lesedrachen wurden rund 150 Namensvorschläge eingereicht.
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 16:30 Uhr laden die Stadtbibliothek Hilden, Nove-Mesto-Platz 3, und der Bildungs- und Erziehungsverein Hand in Hand e. V. zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung in die Bibliothek ein. Gemeinsam mit den Lesedrachen-Mentorinnen und Lesedrachen-Mentoren, den beteiligten Schulen, Kooperationspartnern sowie interessierten Hildenerinnen und Hildenern soll auf die bisherige Entwicklung zurückgeblickt und ein Ausblick auf die nächsten Schritte gegeben werden.
Dr. Erika Risse, Projektkoordination Hildener Lesedrachen, ist begeistert: „Sieben Hildener Grundschulen und mehr als 40 Mentorinnen und Mentoren in so kurzer Zeit zeigen, wie groß die Bereitschaft in Hilden ist, sich gemeinsam für die Leseförderung von Kindern zu engagieren.“
Das Team der Stadtbibliothek Hilden ist seit Beginn ein wichtiger Partner der Hildener Lesedrachen. Es bringt seine Kompetenz rund um Bücher, Literaturvermittlung und Leseförderung ein und bietet zugleich einen Ort für Schulungen, Austausch und gemeinsame Veranstaltungen.
Unterstützt wird das Projekt auch durch die Stadt Hilden über den Ausschuss für Chancengleichheit und Integration. Diese Unterstützung trägt dazu bei, die Lese- und Sprachförderung weiterzuentwickeln und die notwendigen Strukturen und Materialien für die Arbeit mit den Kindern aufzubauen.
Der Bildungs- und Erziehungsverein Hand in Hand e. V. verantwortet bei diesem Projekt insbesondere die fachliche Vorbereitung und Begleitung der Lesedrachen-Mentorinnen und Lesedrachen-Mentoren. Vor ihrem ersten Einsatz werden sie auf ihre Aufgabe vorbereitet und anschließend kontinuierlich begleitet. Schulungen, Materialien, Erfahrungsaustausch und Fortbildungsangebote gehören ebenso zum Konzept wie die enge Abstimmung mit den Hildener Grundschulen.
Bekir Arslan, Bildungs- und Erziehungsverein Hand in Hand e. V., erklärt: „Entscheidend ist, dass wir unsere Mentorinnen und Mentoren gut auf ihre Aufgabe vorbereiten und fachlich begleiten. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Förderung beim einzelnen Kind ankommt.“
Die positiven Rückmeldungen aus den Hildener Grundschulen zeigen zugleich, dass der Bedarf an individueller Lese- und Sprachförderung weiterhin groß ist. Deshalb suchen die Hildener Lesedrachen weitere Mentorinnen und Mentoren. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Wichtig sind Verlässlichkeit, Freude am Umgang mit Kindern und die Bereitschaft, sich auf die Aufgabe einzulassen.
Ein besonderer Höhepunkt der Auftaktveranstaltung wird die Auflösung des Namenswettbewerbs sein. Kinder waren dazu aufgerufen, einen Namen für den Hildener Lesedrachen zu finden. Die Resonanz war groß: Rund 150 Namensvorschläge wurden eingereicht. Am 21. Oktober wird nun das Geheimnis gelüftet und der ausgewählte Name erstmals öffentlich vorgestellt. Zugleich werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Namenswettbewerbs gewürdigt.
Unter dem Leitgedanken „Mutig lesen, klug wachsen“ möchten die Hildener Lesedrachen Kindern Zeit, persönliche Aufmerksamkeit und Freude am Lesen vermitteln und sie individuell in ihrer Lese- und Sprachentwicklung begleiten.
Weitere Informationen unter: www.lesedrachen.de

