An der Auszeichnungsfeier nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer teil. Zu den Gästen gehörten unter anderem Staatssekretär Viktor Haase und die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW, Elke Reichert, die den Preis auch verliehen. Gemeinsam wurde das Engagement der ausgezeichneten Schulen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Bildung gewürdigt.
"Kinder und Jugendliche lernen Nachhaltigkeit dort, wo sie jeden Tag sind: im Klassenzimmer, auf dem Schulhof, im Schulgarten. Die ausgezeichneten Schulen zeigen, wie viele Wege es gibt - vom Unterricht draußen bis zur Fahrradwerkstatt. Sie geben Schülerinnen und Schülern die Chance, selbst anzupacken und mitzuentscheiden", sagte Staatssekretär Viktor Haase.
Für die Marie-Colinet-Sekundarschule nahmen Schulleiterin Sabine Klein-Mach, Lehrerin Astrid Kierdorf und Schülerin Cora Röder die Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft entgegen.
Mit dem erneuten Erreichen der Stufe 2 wird deutlich, dass Nachhaltigkeit an der Marie-Colinet-Sekundarschule nicht als einzelnes Projekt verstanden wird, sondern einen festen Platz im schulischen Alltag einnimmt. Die Schule setzt sich kontinuierlich damit auseinander, wie Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen sensibilisiert werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie bieten Orientierung für zentrale Zukunftsfragen – von Klimaschutz und Ressourcenschonung über soziale Gerechtigkeit bis hin zu Frieden und gesellschaftlicher Teilhabe.
Auch in Zukunft möchte die Marie-Colinet-Sekundarschule diesen Weg konsequent weitergehen und die nachhaltigen Entwicklungsziele noch stärker in das Schulleben integrieren. Dabei geht es nicht allein um Wissen, sondern vor allem darum, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, nachhaltig zu handeln und sich aktiv in eine demokratische Gesellschaft einzubringen.
Die Erziehung zu demokratischen, verantwortungsbewussten und engagierten Menschen steht damit weiterhin im Mittelpunkt der schulischen Arbeit. Die erneute Auszeichnung als „Schule der Zukunft“ ist eine Anerkennung für den bisherigen Weg – und zugleich Ansporn, gemeinsam weiter an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten.

