Die Stadt Hilden hat den Spielplatz an der Mühlenstraße nach der Sanierung und Erneuerung wieder freigegeben. Geschützt im Innenhof einer Wohnbebauung gelegen, greift er ein Stück Hildener Geschichte auf: die Wassermühle an der Itter.
Der Spielplatz richtet sich vor allem an Kinder von etwa 3 bis 6 Jahren. Sie finden dort eine breite Rutsche, Kletterelemente und viele Möglichkeiten für Rollenspiele. In der Schmiede können sie werkeln, an der Ladentheke einkaufen oder im „Backofen“ mit dem Brotschieber Brot backen.
Der Boden liegt eben und lässt sich mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahren. Dafür sorgt der Gummifallschutz. So ist der Spielplatz weitgehend barrierefrei. Auch die inklusiven Spielangebote sind so gestaltet, dass alle Kinder gemeinsam auf Augenhöhe spielen können.
„Der Straßenname ist auf diesem Spielplatz Programm“, sagt Planerin Vanessa Fischbach vom Tiefbau- und Grünflächenamt. „Die Mühle gehört zur Geschichte an der Itter. Kinder können sie beim Spielen auf ihre Weise entdecken.“
Die Planung war anspruchsvoll, denn der Spielplatz liegt auf einer Tiefgaragendecke. Vor der Umsetzung waren deshalb mehrere sicherheitsrelevante Prüfungen erforderlich, die nicht im Einflussbereich der Stadt lagen. Dadurch kam es zu längeren Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeitsschritten. „Das Warten hat sich gelohnt“, findet Vanessa Fischbach. „Das Ergebnis lädt die kleinen Besucherinnen und Besucher zum Spielen, Entdecken und gemeinsamen Ausprobieren ein.“
Noch fehlen die Auflagen für die Bänke. Sie werden in nächster Zeit montiert.

