Mehr Grün für den Gewerbepark-Süd

Mit dem Wettbewerb „Aus Grau wird Grün“ hat die Stadt Hilden Unternehmen dazu aufgerufen, versiegelte Flächen in Grünflächen umzuwandeln und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Nun steht das Ergebnis fest: Der Gewerbepark-Süd wurde für die Umgestaltung ihres Vorgartens ausgezeichnet. 

Auf einer rund 100 Quadratmeter großen Fläche wurde ein Schottergarten entfernt und eine neu begrünte Fläche mit 17 verschiedenen Blumen- und Staudenarten angelegt. Für die Umsetzung investierte das Unternehmen rund 95 Arbeitsstunden, brachte vier Tonnen Bodenmaterial ein und installierte ein eigenes Bewässerungssystem. Zu den Pflanzen gehören unter anderem Lavendel, Sonnenhut, Steppensalbei, Prachtkerze, Duftnessel und Bergminze. 

Für die Familie Braun ist das Projekt Teil ihres Engagements für Hilden. Das Familienunternehmen setzt bereits auf Photovoltaik, E-Mobilität, Wärmedämmung und weitere nachhaltige Maßnahmen. „Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für unseren Standort und möchten auch etwas zurückgeben“, sagt Geschäftsführer Mathias Braun. „Bei einem Bürgerdialog hat jemand geschildert, wie sich die Hofstraße im Sommer durch Asphalt und Fassaden immer stärker aufheizt. Natürlich wird unser Vorgarten das nicht grundlegend verändern, aber wir hoffen, dass er einen kleinen Beitrag zu einem angenehmeren Umfeld leisten kann. Die positiven Rückmeldungen unserer Mieterinnen und Mieter bestärken uns in diesem Ansatz.“ 

Auch Hans-Jürgen Braun setzt sich seit vielen Jahren für mehr Grün im Gewerbegebiet ein. Bereits bei der Planung des Gewerbeparks-Süd achtete er darauf, trotz der Anforderungen eines Gewerbestandorts möglichst viele Grünflächen und Baumstandorte vorzusehen. 

„Mit ihrem Engagement übernimmt der Gewerbepark-Süd eine Vorreiterrolle“, sagt der Technische Beigeordnete Peter Stuhlträger. „Leider hat sich nur ein Unternehmen am Wettbewerb beteiligt. Aber das setzt ein sichtbares und sinnvolles Zeichen für mehr Grün in Hildens Gewerbegebieten. Wir hoffen, dass dieses Beispiel weitere Unternehmen dazu ermutigt, ihre Flächen aufzuwerten.“ Für Stuhlträger zeigt die Familie Braun einmal mehr, wie Unternehmen Verantwortung für ihren Standort und die Stadt übernehmen können. 

Auch Klimamanagerin Lara Müller lobt das Projekt: „Die neugestaltete Fläche zeigt eindrucksvoll, wie das Umfeld attraktiver und klimaangepasster aufgewertet werden kann. Zudem wird ein Lebensraum für Insekten geschaffen und mehr Grün in das Gewerbegebiet gebracht.“