Wie lässt sich ein Haus sinnvoll dämmen? Wie können Eigentümer*innen dadurch dauerhaft Energiekosten senken? Und welche Materialien sind nachhaltig und alltagstauglich? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des kostenfreien Webinars „Wärmedämmung und Eigenheim“ am Montag, 13.07.2026, um 18:00 Uhr. Dazu laden die Stabsstelle Klimaschutz und die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW gemeinsam ein. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an klima@hilden.de. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten für Zoom.
Nachhaltig dämmen: viele Materialien, viele Möglichkeiten
Im Mittelpunkt des Webinars stehen nachhaltige Dämmstoffe und praktische Lösungen für das Eigenheim. Neben klassischen Materialien wie Polystyrol („Styropor“) oder Mineralwolle gibt es heute zahlreiche Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen. Diese ökologischen Dämmstoffe schonen Ressourcen, da sie ohne fossile Rohstoffe auskommen. Die Expertinnen zeigen im Webinar, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Materialien haben und worauf bei Auswahl und Verarbeitung zu achten ist.
Wo sich Dämmen besonders lohnt
Im Webinar geht es um die wichtigsten Bereiche der Gebäudehülle – und darum, wo sich Investitionen schnell bemerkbar machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einfachen Maßnahmen, die sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst umsetzen lassen. Ziel ist es, den Einstieg in die Gebäudedämmung möglichst einfach zu gestalten.
Dach dämmen – innen oder außen
Bei der Innendämmung werden Dämmmatten zwischen die Holzbalken im Dach eingesetzt. Das ist oft die einfachere und günstigere Lösung. Die Außendämmung wirkt stärker, ist aber aufwendiger und teurer.
Kellerdecke und oberste Geschossdecke
Im unbeheizten Keller lohnt sich die Dämmung der Decke besonders. Sie hält die Wärme im Wohnbereich und sorgt für spürbar wärmere Böden im Erdgeschoss. Auch der Dachboden bietet Einsparpotenzial: Bleibt er unbeheizt, reicht oft die Dämmung der obersten Geschossdecke.
Fassade als größter Hebel
Die Dämmung der Außenwände gehört zu den wirksamsten Maßnahmen. Sie senkt den Energieverbrauch deutlich und reduziert dauerhaft die Heizkosten.
Kleine Maßnahmen selbst umsetzen
„Wer seine Heizkosten senken möchte, kann oft schon mit kleinen Schritten beginnen. Jeder Beitrag macht sich direkt im Geldbeutel bemerkbar“, sagt Klimaschutzmanagerin Lara Müller. Das Webinar zeigt, wie Eigentümer*innen mit nachhaltigen Materialien und einfachen Maßnahmen schnell aktiv werden können – ohne große Hürden und auch ohne hohe Einstiegskosten.

