Gemeinsames Übungswochenende stärkt Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, THW und Johanniter Unfall-Hilfe

Diverse realitätsnahe Szenarien und Einsatzlagen wurden aufwändig vorbereitet und von den Teilnehmenden abgearbeitet. Die Schwerpunkte des Übungswochenendes waren diesmal der Bereich des Katastrophenschutzes sowie der Technischen Hilfeleistung.

Neben klassischen Einsatzszenarien wie der Rettung aus Höhen und Tiefen, der technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen sowie dem Bewegen schwerer Lasten, war auch Raum für spezielle Ausbildungseinheiten:

So wurde unter anderem ein Fahrzeug gezielt zerlegt, um insbesondere den Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät praxisnah zu vermitteln. Die Teilnehmenden konnten dabei eindrucksvoll erfahren, welche Möglichkeiten die Technik bietet.

Ein besonderes Augenmerk der Feuerwehr lag in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit von erfahrenen Einsatzkräften und neuen Mitgliedern der Feuerwehr Hilden, die im Rahmen der Kampagne #hildenhaft - die Feuerwehr Hilden sucht Alltagshelden - in den vergangenen zwei Jahren gewonnen werden konnten. Sowohl der Wissenstransfer, als auch die Weitergabe von wertvollen praktischen Tipps und Tricks funktionierte in den gemischten Teams wie von selbst.

Das Technische Hilfswerk übte aus dem Blickwinkel des Zivilschutzes die Personenrettung in schwer zugänglichen Bereichen unter Atemschutz, die Dekontamination von Einsatzkräften und den Einsatz des Einsatzgerüstsystem.

In einer gemeinsamen Abschlussübung wurden die Fähigkeiten aller Organisationen in den Aufgabenfeldern Personenrettung, Patiententransport und Behandlung, sowie die Sicherung von einsturzgefährdeten Gebäuden geübt.

„Genau dieses Zusammenspiel macht deutlich, worauf es im Ernstfall ankommt“, konstatiert die zuständige Beigeordnete für die Feuerwehr Mona Wolke-Ertel, „nämlich auf Vertrauen, Abstimmung, Kommunikation und echtes Teamwork über Organisationsgrenzen hinweg - für unsere Hildener Bürgerinnen und Bürger.“

Auch abseits der Übungen zeigte sich der starke Zusammenhalt zwischen den Organisationen. Die Versorgungseinheit der JUH stellte zuverlässig die Verpflegung sicher und schuf bei gemeinsamen Mahlzeiten Raum für Austausch und Kameradschaft. Eine durchweg positive Stimmung trug maßgeblich zum Erfolg des Wochenendes bei. „Neben dem fachlichen Fortschritt ist vor allem das Miteinander gewachsen, genau das macht solche Übungen so wertvoll“, resümiert Mirko Beier (Feuerwehr Hilden), der zusammen mit Stefano Mercurio (THW Hilden) und Klaas Oltmanns (JUH Hilden) maßgeblich für die Vorbereitung und Durchführung des Übungswochenendes verantwortlich war.

„Es freut mich sehr zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Motivation sich so viele Einsatzkräfte freiwillig und in ihrer Freizeit einbringen und sich kontinuierlich weiterbilden“, erklärt Hans-Peter Kremer, Leiter der Feuerwehr Hilden. „dass dabei erfahrene Kräfte ihr Wissen weitergeben und gleichzeitig unsere neuen Mitglieder mit großem Eifer dazulernen, ist von unschätzbarem Wert.“