Das Jugendparlament (JuPa) der Stadt Hilden hat seinen neuen Vorstand gewählt und startet gleichzeitig die Wahlkampagne für die Wahlperiode 2026–2028. Ab sofort können sich junge Hildener*innen für eine Kandidatur bewerben und sich aktiv für die Interessen der Jugend in ihrer Stadt einsetzen.
Zur neuen Vorsitzenden des Jugendparlaments wurde Kira Alida Kanditt gewählt. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Feminismus und Demokratiebildung. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich bei der Kindernothilfe und möchte ihre Erfahrungen in die Arbeit des Jugendparlaments einbringen.
Als stellvertretende Vorsitzende wurde Hayat Bouchihan bestätigt. Sie setzt sich insbesondere für die Themen Integration, Migration, Antirassismus und Menschenrechte ein und engagiert sich zudem in weiteren Projekten der Jugendbeteiligung.
Mit dem neu gewählten Vorstand möchte das Jugendparlament seine Arbeit fortsetzen und gleichzeitig neue Impulse setzen. Ziel ist es, die Anliegen junger Menschen sichtbar zu machen, ihre Beteiligung zu stärken und ihnen eine Plattform zu bieten, um ihre Ideen und Forderungen in Hilden einzubringen.
Wahlkampagne 2026 gestartet
Mit dem Start der Wahlkampagne ruft das Jugendparlament alle interessierten Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren dazu auf, selbst aktiv zu werden. Die Wahl zum neuen Jugendparlament findet Ende September 2026 statt.
Das JuPa steht für die Vielfalt der Interessen junger Menschen. Themen wie Integration und Migration, Antirassismus und Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz sowie queere Gleichberechtigung spielen ebenso eine wichtige Rolle wie die alltäglichen Anliegen von Jugendlichen in Hilden, von Freizeitangeboten über Mobilität bis hin zu Schule und Ausbildung.
"Junge Menschen können ihre Stadt aktiv mitgestalten," erklärt Gianna Gardeweg, die bei der Stadt Hilden für das Jugendparlament zuständig ist, "darum hoffen wir, möglichst viele Jugendliche für eine Kandidatur gewinnen."
Kandidieren können alle wahlberechtigten Jugendlichen in Hilden. Schüler*innen stellen sich über ihre Schulen zur Wahl. Jugendliche, die keine Schule mehr besuchen, können ihre Kandidatur über eines der Hildener Jugendzentren einreichen. So soll sichergestellt werden, dass möglichst viele junge Menschen, unabhängig von ihrer aktuellen Lebenssituation, die Möglichkeit erhalten, sich im Jugendparlament zu engagieren.

