Stadt Hilden wirbt zum Schulstart für mehr Rücksicht im Straßenverkehr

„Unser Ziel ist eine sichere und attraktive Mobilität für alle“, erklärt Peter Stuhlträger, Dezernent für Bau und Umwelt. „Dazu gehören Investitionen in die Infrastruktur ebenso wie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Damit das Miteinander im Straßenverkehr gelingt, kommt es aber nicht nur auf gute Wege und Straßen an, sondern auch darauf, wie wir uns im öffentlichen Raum verhalten. Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer und zu jeder Zeit besonders wichtig. Aber insbesondere auch jetzt nach den Sommerferien, wenn wieder viele unterwegs sind und gerade Kinder sich neu in den Verkehr eingliedern.“ 

Ein Anlass für den Appell sind unter anderem Hinweise aus der Bürgerschaft und Beobachtungen im Stadtgebiet. Die Fußgängerzone wird zunehmend von Radfahrenden und E-Scootern befahren. Ein weiteres Beispiel ist die Pungshausstraße. Dort weichen einzelne Radfahrende zur Umfahrung der Fahrbahnanhebungen zeitweise auf den Gehweg aus. Insbesondere an Grundstücksausfahrten oder Einmündungen können dadurch unübersichtliche Situationen entstehen. 

Grundsätzlich sind Gehwege und somit auch die Fußgängerzone dem Fußverkehr vorbehalten. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen dort mit dem Fahrrad fahren, ebenso eine begleitende Aufsichtsperson. Für alle anderen Radfahrenden sowie Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern gilt: Gehwege dürfen nur genutzt werden, wenn sie ausdrücklich für den Radverkehr freigegeben sind. 

„Die meisten Menschen sind aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs“, sagt Uwe Schielke, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes. „Trotzdem gibt es Situationen, in denen ein kurzer Perspektivwechsel hilft: Wer zu Fuß unterwegs ist, rechnet nicht immer mit Fahrrädern oder E-Scootern auf dem Gehweg. Gerade zum Schulstart wünschen wir uns deshalb, dass alle Verkehrsteilnehmenden aufmerksam unterwegs sind und Rücksicht aufeinander nehmen.“ 

Denn unabhängig davon, ob Menschen mit dem Fahrrad, dem E-Scooter, dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind: Sicherheit entsteht dort, wo alle aufeinander achten.