Am 30. April, dem Tag der gewaltfreien Erziehung, setzt die Stadt Hilden ein sichtbares Zeichen: Auf Initiative des Stadtrats wird die „Fahne gegen Gewalt“ gehisst. Sie ist außerdem jährlich am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen sowie am Tag gegen Gewalt an Männern für jeweils zwei Wochen im Stadtbild zu sehen.
Das Design der Fahne stammt vom Plakatkünstler Daniel Meier. Es zeigt die klare Botschaft „Keine Gewalt“ kombiniert mit dem Hildener Stadtwappen.
„Gewalt ist niemals Privatsache – weder in Partnerschaften noch in der Erziehung“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Max. Hilden stehe für ein gewaltfreies Miteinander aller Generationen.
Auch Bürgermeister Claus Pommer betont die Bedeutung: „Jedes sichtbare Zeichen für Respekt und ein gewaltfreies Zusammenleben zählt – im Alltag und im Stadtbild.“
Flankierend verteilt die Gleichstellungsstelle Plakate an Schulen, Kitas und öffentliche Einrichtungen wie die Stadtbibliothek. Ein QR-Code führt zu lokalen und überregionalen Hilfsangeboten.
Zudem informiert das Amt für Jugend, Soziale Dienste und Integration über die städtischen Social-Media-Kanäle (@stadthilden) über Beratungs- und Unterstützungsangebote – insbesondere der Psychologischen Beratungsstelle und des Allgemeinen Sozialen Dienstes.

