Stadt Hilden tritt dem Netzwerk sicher im Dienst bei

Bürgermeister Dr. Claus Pommer betont: „Leider sind auch unsere Beschäftigten hier in Hilden immer wieder aggressivem Verhalten, Anfeindungen und physischen sowie psychischen Angriffen ausgesetzt. Ich freue mich daher, dass der Rat der Stadt Hilden sich in seiner Sitzung am 15.04.2026 für den Beitritt der Stadt Hilden zum Netzwerk sicher im Dienst ausgesprochen hat. Damit setzen wir ein deutliches Signal gegen Gewalt am Arbeitsplatz.“

Das Netzwerk bietet neben einer behördenübergreifenden Austauschplattform, Schulungs- und Informationsmaterialen, Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Beispiele für den Arbeitsalltag im Innen- und Außendienst.

Zuständige Beigeordnete Mona Wolke-Ertel betont: „Die Stadt Hilden ist bereits sehr vielschichtig im Bereich der Gewaltprävention, aber auch im Bereich von Prozessen zur Nachsorge etwaiger Übergriffe aktiv. Gewalt wird nicht toleriert. Vorfälle werden zur Anzeige gebracht und Straftaten konsequent verfolgt.“

In den vergangenen zwei Jahren haben jeweils Workshops zur „praxisorientierten Selbstbehauptung für Beschäftigte in Publikumsbereichen“ stattgefunden. Im Fokus waren einerseits eine realistische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und mit Gewalterfahrungen, andererseits die tatsächliche Erprobung und Optimierung des eigenen Verhaltens in eskalierenden Situationen.