Sie suchen eine/n Energieberater*in?

Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes ist ein bundesweites Verzeichnis nachweislich qualifizierter Fachkräfte für Energieberatung, nachhaltiges Bauen und Sanieren. In der Liste sind qualifizierte Fachkräfte aus Energieberatung, Ingenieurwesen, Architektur sowie Handwerk eingetragen. Entsprechend ihrer nachgewiesenen Qualifikation können sie die jeweiligen Förderprogramme des Bundes begleiten.

Wer mit Hilfe von staatlichen Fördergeldern bauen oder sanieren möchte, braucht Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten. Sie beraten vor Ort, planen die Maßnahmen und begleiten den Bau oder die Sanierung nach energiespezifischen Vorgaben – immer individuell und entsprechend den jeweiligen Anforderungen und des Budgets ihrer Kundinnen und Kunden. 

  • Kontaktdaten

    Hier finden Sie eine Auflistung der Energieberater*innen, die bereits im Rahmen der Energiekarawane in Hilden tätig waren.

  • Förderung zur Energieberatung

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert über die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude (EBW) bis zu 50 Prozent der Kosten einer Energieberatung, in deren Rahmen der iSFP erstellt wird (maximal 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. maximal 850 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten). Wohneigentümergemeinschaften (WEG) können zudem für die Erläuterung des Berichts im Rahmen einer Eigentümerversammlung einmalig eine Zuwendung in Höhe von maximal 250 Euro beantragen.

    Wird im Anschluss eine förderfähige Sanierungsmaßnahme auf Grundlage eines über die „Energieberatung für Wohngebäude“ (EBW) geförderten iSFP umgesetzt, erhöht sich der jeweilige Fördersatz in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) um zusätzliche fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus).

  • Individuelle, bedarfsgerechte Energieberatung für Wohngebäude

    Investitionen in energieeffiziente Neubauten, Sanierungen oder Modernisierungen sind sinnvoll – eine fachkundige Beratung bildet dabei die Grundlage. Die Kosten für eine Energieberatung, Fachplanung oder Baubegleitung variieren je nach Art und Umfang des Projekts und werden von der jeweiligen Expertin oder dem Experten festgelegt.

    Eine professionelle Energieberatung zeigt Einsparpotenziale bei Bestandsgebäuden auf. Vor Ort werden u. a. Heizung, Fenster und Dämmung geprüft. Der Staat fördert diese Beratung mit bis zu 50 % der Kosten. Weitere Informationen bieten die Websites von der BAFA und dem BMWE.

    Im Ergebnis entsteht ein Sanierungskonzept bzw. ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP), abgestimmt auf Budget und Ziele. Dieser kann eine vollständige oder schrittweise Sanierung vorsehen. Zusätzliche Details und Materialien sind über kfw.de und gebäudeforum.de verfügbar.

  • Leistungsspektrum

    Die Energieberater*innen begutachten die Immobilie genau und erarbeiten einen Sanierungsplan. Sie überprüfen, welche Maßnahmen sich eignen und beraten zu möglichen Förderungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Sie beraten fachlich, begleiten die Umsetzung und sichern die Qualität des Projekts. Ihre zentralen Aufgaben und der konkrete Nutzen für Verbraucher werden in einem Video des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) erläutert.

  • Sinn und Zweck einer Energieberatung

    Jede Investition in einen energieeffizienten Neubau, eine energetische Sanierung oder einzelne Modernisierungsmaßnahmen lohnt sich. Eine fachkompetente Beratung sollte dafür immer die Basis sein. Welche Kosten für eine Energieberatung oder auch die Fachplanung und Baubegleitung anfallen, hängen von Art, Umfang und Größe des Bauvorhabens ab und liegen in der unternehmerischen Entscheidung der Expertin bzw. des Experten.

    Eine professionelle Energieberatung für Wohngebäude zeigt auf, wie der Energieverbrauch einer Bestandsimmobilie gesenkt werden kann. Dafür prüft der Experte bzw. die Expertin bei einem Rundgang durchs Haus bspw. Heizung, Fenster und Dämmung. Hier übernimmt der Staat bis zu 50 Prozent der Kosten. Ausführlichere Informationen sind erhältlich auf www.bafa/ebw sowie der Website des BMWE www.energiewechsel.de.
    Weitere Informationen zur Listung der potenziellen Wärmeerzeuger sind auf der Website des BAFA zu finden.